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Hagia Sophia (Istanbul, 6. Jahrhundert)

Hagia Sophia (Istanbul, 6. Jahrhundert)

Die spätantike Kirche der „Heiligen Weisheit“ ist heute eins der bekanntesten Museen der Welt.

Kunst

Schlagwörter

Hagia Sophia, Basilika, Moschee, Minarett, Kirche, Museum, osmanisch, Byzantiner, Türkisch, Türkei, Konstantinopel, Istanbul, Bosporus, Anatolien, Orthodoxe, Muslim, christlich, Gott, Mittelalter, Gebäude, Wallfahrtsort, Marmor, Christus, Apostel, Architektur, Kaiser, Seraph, Religion, religiöses Bauwerk, Byzantinisches Reich, Osmanisches Reich, Empore, Kuppel, Kalligrafie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Hagia Sophia

  • Stützen
  • ehemalige Medrese - Die Ruinen einer Schule, in der der Islam studiert werden konnte.
  • Taufkapelle - Sie dient heute als Grabstätte der osmanischen Sultane Mustafa I. und İbrahim.
  • Brunnen - Versorgt die Passanten gemeinnützig mit kostenlosem Trinkwasser.
  • Springbrunnen - Er wurde 1740 von dem osmanischen Sultan Mahmud I. errichtet. Früher wurden hier die rituellen Reinigungen der islamischen Gläubigen vor dem Gebet durchgeführt.
  • Schulgebäude
  • Büro - Wurde 1853 vom osmanischen Sultan Abdülmecid I. errichtet. Ursprünglich zeigte es die Gebetszeiten an, heute dient es als Büro.
  • Brunnen - Versorgen die Passanten gemeinnützig mit kostenlosem Trinkwasser.
  • Türben (Grabstätten) - Türkische Grabstätten, die für namhafte Persönlichkeiten errichtet wurden.
  • Minarett - Dieser schmale, innen mit einer Wendeltreppe versehene Turm wird an der Seite von Moscheen errichtet. Vom Balkon aus ruft der Muezzin die Gläubigen fünfmal täglich zum Gebet.
  • Hauptkuppel - Ihr Durchmesser beträgt ca. 31 Meter und sie ist 55,6 Meter hoch.
  • Türbe von Selim II. - Die Türbe aus dem 16. Jahrhundert ist die Arbeit des osmanischen Architekten Mimar Sinan. Selim II., der Sohn und Nachfolger von Süleyman dem Prächtigen, beauftragte den Architekten mit dem Bau noch zu Lebzeiten.
  • Türbe von Mehmed III. - Der osmanische Sultan Mehmed III. herrschte zwischen 1595 und 1603. In dem Gebäude, das 1603 erbaut wurde, befinden sich 26 Sarkophage.
  • Türbe von Murad III. - Murad III. war von 1574 bis 1595 Sultan des Osmanischen Reiches. In dem sechseckigen Gebäude mit Doppelkuppel befinden sich 54 Sarkophage.
  • Türbe von Prinzen - Murad III. hat sie ursprünglich von Mimar Sinan für seine Mutter bauen lassen, doch es wurde die Grabstätte seiner 4 Söhne und einer Tochter, die Anfang der 1580er Jahre an der Pest starben.
  • Schatzkammer - Zu Zeiten des Byzantinischen Reiches wurde sie als Schatzkammer benutzt, im Osmanischen Reich funktionierte sie als Lagerraum der Armenküche.
  • Tor der Armenküche - Im Barockstil erbautes Tor, das auch über eine Inschrift aus dem Jahre 1155 verfügt.
  • Armenküche - Sultan Mahmud I. ließ sie 1743 erbauen, um Essen an die Armen und Bedürftigen zu verteilen.

Schnittbild

Animation

Innenansicht

  • Sultansloge
  • Mihrab - Eine Gebetsnische in Moscheen, die die Gebetsrichtung Mekka anzeigt.
  • Minbar - Die Kanzel in einer Moschee, von der aus der Imam seine Predigt hält.
  • Podest des Muezzin
  • Omphalion - Der „Nabel der Welt“ wurde im Byzantinischen Reich als Mittelpunkt der Erde betrachtet. Es ist eine Komposition aus Marmorscheiben. Hier wurden die byzantinischen Kaiser gekrönt.
  • Kaisertor - Wurde nur vom Kaiser und seiner Begleitung benutzt. Das 7 Meter hohe Tor, das im 6. Jahrhundert erbaut wurde, ist das größte Tor der Hagia Sophia.
  • Marmorurnen - Die beiden befanden sich rechts und links des Haupteingangs. Die Vasen wurden während der Herrschaft Murad III. aus Pergamon (heute Bergama) hierhergebracht. An Festtagen waren sie mit einem süßen Erfrischungsgetränk gefüllt, ansonsten mit Wasser.
  • Hauptkuppel
  • Kalligrafie - 7,5 Meter durchmessende, hölzerne Rundschilder, auf denen die Namen von Allah, des Propheten Mohammed und der vier Kalifen stehen.

Das Kircheninnere:

Das natürliche Licht, das durch die zahlreichen Fenster in die Kirche fällt und das Flackern der Kerzen verleiht dem reich verzierten Inneren der Kirche eine mystische Stimmung.

Zu den Besonderheiten gehören das Omphalion, die sogenannte „Schwitzende Säule“, die riesigen Kalligrafien und die wunderbaren Mosaike.

Natürlich befinden sich hier auch die zum Islam gehörenden rituellen Orte, wie die Minbar, die Mihrab und das Podest des Muezzin sowie die Sultansloge.

Hauptkuppel

Die Hauptkuppel:

Die Kuppel der Kirche verfügt über beeindruckende Dimensionen: sie ist 55,6 Meter hoch und ihr Durchmesser beträgt ca. 31 Meter. Ihr großes Gewicht wird von den vier monumentalen Pfeilern in den Ecken der Kuppelhalle getragen, als Stützen dienen dabei die Halbkuppeln.

Empore

Deësis-Mosaik

  • Deësis-Mosaik - Das Mosaik aus dem 13. Jahrhundert stellt Maria, Jesus Christus und Johannes den Täufer dar und besteht aus sehr kleinen Mosaiksteinen.
  • Marmortor

Das Deësis-Mosaik:

Es ist ein Meisterwerk der byzantinischen Mosaikkunst und stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert.
Unglücklicherweise ist nur ein Fragment erhalten geblieben. Der erhaltene Teil zeigt Maria, Jesus Christus und Johannes den Täufer außergewöhnlich detailliert: selbst Marias Gesichtsröte und Johannes' Falten wurden mithilfe kleiner Tessera (Mosaiksteine) dargestellt.

Spaziergang

  • Sultansloge
  • Mihrab - Eine Gebetsnische in Moscheen, die die Gebetsrichtung Mekka anzeigt.
  • Minbar - Die Kanzel in einer Moschee, von der aus der Imam seine Predigt hält.
  • Podest des Muezzin
  • Omphalion - Der „Nabel der Welt“ wurde im Byzantinischen Reich als Mittelpunkt der Erde betrachtet. Es ist eine Komposition aus Marmorscheiben. Hier wurden die byzantinischen Kaiser gekrönt.
  • Kaisertor - Wurde nur vom Kaiser und seiner Begleitung benutzt. Das 7 Meter hohe Tor, das im 6. Jahrhundert erbaut wurde, ist das größte Tor der Hagia Sophia.
  • Marmorurnen - Die beiden befanden sich rechts und links des Haupteingangs. Die Vasen wurden während der Herrschaft Murad III. aus Pergamon (heute Bergama) hierhergebracht. An Festtagen waren sie mit einem süßen Erfrischungsgetränk gefüllt, ansonsten mit Wasser.
  • Hauptkuppel
  • Kalligrafie - 7,5 Meter durchmessende, hölzerne Rundschilder, auf denen die Namen von Allah, des Propheten Mohammed und der vier Kalifen stehen.
  • Bibliothek - Wurde im Jahre 1739 von Sultan Mahmud I. erbaut.
  • Schwitzende Säule - Die Säule saugt ständig Wasser aus einer unterirdischen Zisterne auf. Dieser Feuchtigkeit verdankt sie ihren Namen. Der Legende nach wird demjenigen, der die Säule berührt, ein Wunsch erfüllt.
  • Deësis-Mosaik - Das Mosaik aus dem 13. Jahrhundert stellt Maria, Jesus Christus und Johannes den Täufer dar und besteht aus sehr kleinen Mosaiksteinen.
  • Marmortor

Narration

Die Hagia Sophia, die Kirche der Heiligen Weisheit, befindet sich in Istanbul, in der Türkei.
Das mehr als 1500 Jahre alte Gebäude schaut auf eine turbulente Geschichte zurück. Den Bau des ursprünglichen Gebäudes veranlasste der Sohn des Stadtgründers Konstantin des Großen im 4. Jh.

Die mehrmals umgebaute Sophienkirche erhielt ihre endgültige, heutige Form im 6. Jh. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde sie von den Kreuzrittern in eine römisch-katholische Kirche umgestaltet. 1453 eroberten und belagerten die Türken Konstantinopel und Mehmed II. , der den Beinamen der Eroberer trug, erklärte das Gebäude zu einer Moschee.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden um die Kirche herum die auch heute zu sehenden vier Minarette. Bis zu den türkischen Reformen im Jahre 1934 fungierte die Hagia Sophia als eine der zentralen Moscheen der islamischen Religion; danach wurde sie jedoch zu einem Museum umgestaltet.

Die im byzantinischen Stil erbaute orthodoxe Basilika ist ein Meisterwerk, das praktisch alle Bauelemente in vollkommener Harmonie miteinander vereint. Eine der spektakulären Besonderheiten der Kirche ist die Kuppellösung. Die architektonische Neuerung jener Zeit war die Hauptkuppel mit einem Durchmesser von 31 m und 56 m Höhe. Auch die Art und Weise, wie die Kuppel gestützt wird, war zu jener Zeit eine außerordentliche architektonische Leistung.
Unter der Hauptkuppel wurden rundherum insgesamt 40 Bogenfenster errichtet, die die Illusion erwecken, die Kuppel würde schweben.

Die Fensterreihe hat eine Doppelfunktion: einerseits ist sie wegen der Statik wichtig, andererseits erfüllt sie den Innenraum mit natürlichem Licht. Die östlichen und westlichen Bögen werden in Halbkuppeln fortgesetzt, die sich wiederum auf kleineren Halbkuppeln stützen.
Mit ihrer Hilfe wird die Illusion erweckt, dass der riesige Innenraum noch größer ist. Die Kuppelhalle wird durch zwei Seitenschiffe erweitert, im Erdgeschoss befinden sich Säulengänge und auf der Empore Galerien.

Der Kontrast zwischen Innen- und Außenraum ist das Ergebnis einer bewussten Planung: äußerlich ist das Bauwerk schlicht und aufgrund seiner Größe nahezu erdrückend, im reich geschmückten Inneren aber herrscht eine Leichtigkeit.

Die gleichzeitig als letztes bedeutende Bauwerk der späten Antike und erstes der mittelalterlichen byzantinischen Baukunst angesehene Hagia Sophia, wurde - zusammen mit anderen Bauwerken in Istanbuls historischem Viertel - im Jahre 1985 zum Teil des UNESCO-Weltkulturerbes erklärt.

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