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Gutenbergs Buchdruck (Mainz, 15. Jahrhundert)

Gutenbergs Buchdruck (Mainz, 15. Jahrhundert)

Laut dem Life Magazin war Gutenbergs Buchdruck die wichtigste Erfindung des zweiten Jahrtausends.

Geschichte

Schlagwörter

Gutenberg, Buchdruck, Druck, Drucker, Zeichensatz, Satz, Druckplatte, Mainz, Drucken, Erfindung, Buch, industrielle Revolution, Abdruck, Schriftart, Bibel, Mechanisierung, Herstellung, Mittelalter, Deutschland, Revolution, Geschichte

Verwandte Extras

Fragen

  • Welche (europäischen) Erfindung stammt NICHT von Gutenberg?
  • Welcher Abstammung war Gutenberg?
  • Was gehörte NICHT zu den Vorteilen von Gutenbergs Methode?
  • Aus welchem Material wurden die Buchstaben (hauptsächlich) gegossen?
  • Wie lange dauerte die Herstellung der Gutenberg-Bibel?
  • Stimmt diese Behauptung?\nIn der Gutenberg-Bibel wurden die Initiale mit der Hand gemalt.
  • Was ist eine Initiale?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDen Druck von Seiten, die aus Holz geschnitzt oder gegossenen wurden, gab es schon vor der Zeit Gutenbergs.
  • Aus wie vielen Blättern bestand die in Gutenbergs Druckerei erstellte, pro Seite 42 Zeilen zählende Bibel?
  • Was war Gutenbergs Meisterwerk?
  • Welche (europäischen) Erfindung stammt NICHT von Gutenberg?
  • Was war Gutenbergs ursprünglicher Beruf?
  • Was bedeutet der Ausdruck Patrize (Stempel)?
  • Stimmt diese Behauptung?\nGutenberg übernahm aus englischen Druckereien die Zusammensetzung des speziellen Buchstabenmetalls.\n
  • Was war KEIN Bestandteil der speziellen Buchstabenmetalllegierung Gutenbergs?
  • Was ist mit Gutenbergs Namen verbunden?
  • In welcher Stadt befand sich Gutenbergs Druckerei?
  • In welchem Jahrhundert lebte und wirkte Gutenberg?
  • Woraus bestand der Druckerballen?
  • Stimmt diese Behauptung?\nGutenbergs Tätigkeit trug dazu bei, dass sich die Lehren der Reformation schnell verbreiteten.
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie beweglichen Lettern wurden zuerst von Gutenberg verwendet.
  • Wo wurden die beweglichen Lettern zuerst verwendet?
  • Was gehört NICHT zu den grundlegenden Elementen des Buchdruckes?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDas Herausfinden des geeigneten Papiers ist Gutenberg zu verdanken.
  • Wie nennt man die vor dem\n1. Januar 1501 erstellten Drucke?

3D-Modelle

Druckpresse

  • Druckplatte - Auf diesen fertig gesetzten und eingefärbten Text wurde das Papier gepresst.
  • Gewinde
  • Druckunterlage - Sie wurde zusammen mit dem Blatt Papier auf dem Schlitten unter die mit der Spindel auf und ab bewegliche Metallplatte geschoben.
  • Säule - Mit dem diesen verbindenden Querbalken stellten sie den wichtigsten Teil des Geräts dar.
  • Querbalken - Hier befand sich das Gewinde, an dem eine Metallplatte befestigt war.
  • Metallplatte
  • Blatt Papier - Verschiedenen Quellen zufolge gehört unter anderen zu Gutenbergs Innovationen, dass beim Druck Hadernpapier verwendet wurde.

Der Buchdruck

Der Buchdruck ist ein mechanischer Prozess, bei dem vorgegebene Texte auf einzelnen Papierblättern vervielfältigt werden.
Diese Methode wurde zuerst im 11. Jh. in China angewendet. Trotzdem wird Johannes Gutenberg als Erfinder des Buchdruckes angesehen, da er den herkömmlichen Buchdruck durch seine Neuerungen bei den Geräten und Techniken revolutionierte. (Allerdings hätte auch Gutenbergs Zeitgenosse, der Niederländer L. J. Coster ein Recht auf diesen Titel.)
Die Technik und die Geräte zum Drucken von Büchern brachten in vielerlei Hinsicht revolutionäre Änderungen. Einer der Aspekte war, dass der Prozess des Buchdruckes außerordentlich beschleunigt wurde und auch seine Kosten sanken. Laut einer Auflistung des amerikanischen Life-Magazins war Gutenbergs Buchdruck die bedeutendste Erfindung des zweiten Jahrtausends.

Auszug aus der Gutenberg-Bibel

Gutenberg

Der Vater des Buchdrucks

Der ehemalige Münz- und Goldschmiedemeister Johannes Gutenberg gründete seine Druckerei etwa 1450 in Mainz, im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
Durch langes Experimentieren verfeinerte er die Technik der vielseitig anwendbaren beweglichen Druckelemente.
Einigen Quellen zufolge verwendete er als erster ölhaltige Farben sowie Hadernpapier. Gutenberg entwickelte das Handgießinstrument um Buchstaben herzustellen, die Setztechnik und die hölzerne Druckpresse.
Sein erstes Großprojekt war die Bibel, die für den Meister eine riesige Herausforderung darstellte. Das Meisterwerk entstand im Laufe von 5 Jahren. Die Bibel bestand aus 641 Blättern, die mit Initialen und Miniaturen verziert waren. Auf jeder Seite gab es 42 Zeilen in je zwei Spalten.

Johannes Gutenberg

Druckverfahren

Gutenbergs Druckverfahren bestand aus mehreren Schritten. Zuerst wurden die Metalllettern hergestellt, die größtenteils aus Blei (mit einem kleinen Anteil Zinn und Antimon) gegossen wurden (Handgießinstrument). Der zu druckende Text wurde aus den entsprechenden Lettern vom Schriftsetzer mithilfe eines Winkelhakens zusammengefügt (Satz). Danach wurde die Ölfarbe unter Verwendung eines aus Schafsleder bestehenden, mit Rosshaar gefüllten Lederballens gleichmäßig auf die Druckform aufgetragen (Druckfarbe).
Zu guter Letzt wurden die Blätter aus Hadernpapier mithilfe der Druckpresse auf die Druckplatte gepresst (Druck), so entstand der Abdruck.

Druckerwerkstatt

Grundbestandteile

  • Farbe - Verschiedenen Quellen zufolge verwendete Gutenberg als Erster eine spezielle, aus Öl hergestellte, Variante.
  • Abdruck - Der nach dem Pressen auf dem Papier zustande gekommene Abdruck der eingefärbten Druckplatte.
  • Letternmetall - Legierung aus Blei, Antimon und Zinn, mit einem Schmelzpunkt von ca. 300°C.
  • Druckerballen - Sie wurde mithilfe eines aus Schafsleder bestehenden, mit Rosshaar gefüllten Lederballens gleichmäßig auf die Druckform aufgetragen.
  • Patrize (Vaterform)
  • Matrize (Mutterform) - Kupferprobe
  • Handgießinstrument
  • Winkelhaken - Damit werden die Lettern zu Zeilen gesetzt.

Spaziergang

  • Handpresse - Sie wurde hauptsächlich aus Holz hergestellt. Die Druckplatte wurde mithilfe eines Gewindes manuell auf die Druckform gepresst.
  • Abdrucke
  • Setztisch - Hier wurden die Buchstaben und Schriftzeichen darstellenden Metallstücke sortiert.
  • Farbe - Verschiedenen Quellen zufolge verwendete Gutenberg als Erster eine spezielle, aus Öl hergestellte, Variante.

Animation

  • Farbe - Verschiedenen Quellen zufolge verwendete Gutenberg als Erster eine spezielle, aus Öl hergestellte, Variante.
  • Abdruck - Der nach dem Pressen auf dem Papier zustande gekommene Abdruck der eingefärbten Druckplatte.
  • Letternmetall - Legierung aus Blei, Antimon und Zinn, mit einem Schmelzpunkt von ca. 300°C.
  • Druckerballen - Sie wurde mithilfe eines aus Schafsleder bestehenden, mit Rosshaar gefüllten Lederballens gleichmäßig auf die Druckform aufgetragen.
  • Patrize (Vaterform)
  • Matrize (Mutterform) - Kupferprobe
  • Handgießinstrument
  • Winkelhaken - Damit werden die Lettern zu Zeilen gesetzt.
  • Druckplatte - Auf diesen fertig gesetzten und eingefärbten Text wurde das Papier gepresst.
  • Gewinde
  • Druckunterlage - Sie wurde zusammen mit dem Blatt Papier auf dem Schlitten unter die mit der Spindel auf und ab bewegliche Metallplatte geschoben.
  • Säule - Mit dem diesen verbindenden Querbalken stellten sie den wichtigsten Teil des Geräts dar.
  • Querbalken - Hier befand sich das Gewinde, an dem eine Metallplatte befestigt war.
  • Metallplatte
  • Blatt Papier - Verschiedenen Quellen zufolge gehört unter anderen zu Gutenbergs Innovationen, dass beim Druck Hadernpapier verwendet wurde.
  • hartes Metall
  • Patrize (Vaterform)
  • Matrize (Mutterform) - Kupferprobe
  • Handgießinstrument
  • Letternmetall - Legierung aus Blei, Antimon und Zinn, mit einem Schmelzpunkt von ca. 300°C.
  • Letter

Letternguss

  • hartes Metall
  • Patrize (Vaterform)
  • Matrize (Mutterform) - Kupferprobe
  • Handgießinstrument
  • Letternmetall - Legierung aus Blei, Antimon und Zinn, mit einem Schmelzpunkt von ca. 300°C.
  • Letter

Narration

Die Erfindung des Buchdruckes verdanken wir Johannes Gutenberg. Obwohl diese Behauptung von vielen bezweifelt wird, ist es doch eine Tatsache, dass es der Mainzer Münz- und Goldschmiedemeister war, der 1450 durch die Modernisierung der Hilfsmittel und Techniken den Buchdruck revolutionierte.

Die Neuerung und Großartigkeit bestand nicht darin, dass er mit beweglichen Metalllettern arbeitete, dies tat man im Nahen Osten schon lange vorher, sondern darin, dass es ihm gelang, die vier Komponenten des Produktionsprozesses optimal zusammenzuführen. Bei den vier Komponenten handelt es sich um die beweglichen Lettern, die Tinte, die Druckerpresse und das Papier.

Gutenbergs Druckverfahren bestand aus mehreren Phasen. Schon während der Vorbereitung musste man der Auswahl der geeigneten Metalllegierung und Druckertinte große Aufmerksamkeit schenken. Mithilfe eines Handgießinstruments stellte man die Buchstaben und Zeichen her, die dann in Setzkästen sortiert gelagert wurden.

Der zu druckende Text wurde vom Schriftsetzer mithilfe eines sogenannten Winkelhakens zusammengestellt. Die entsprechende Farbe wurde unter Verwendung eines aus Schafsleder bestehenden, mit Rosshaar gefüllten Lederballens gleichmäßig auf die Druckform aufgetragen. Als letzter Schritt des Verfahrens drückte die Druckpresse die Papierblätter auf die Druckplatte, so entstand der Abdruck.

Die Handpresse des deutschen Erfinders bestand im Wesentlichen aus zwei Säulen und einem die beiden verbindenden Querbalken. Im Querbalken war jenes Gewinde, an dessen Unterseite eine Metallplatte befestigt war. Die Druckform wurde, zusammen mit dem Papier, auf einem Schlitten unter die mit der Hand auf- und abwärts bewegte Metallplatte befördert.

Gutenbergs erste Arbeit war ein kurzes Gedicht, sein Hauptwerk die gedruckte Bibel. Mit seiner Methode konnte man Bücher viel schneller und billiger herstellen, als je zuvor in der Geschichte. Seine Erfindung verbreitete sich in kurzer Zeit weltweit. Laut einer Liste des amerikanischen Life Magazins war Gutenbergs Buchdruck die bedeutendste Erfindung des zweiten Jahrtausends.

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