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Die tropischen Zyklone

Die tropischen Zyklone

Zyklone sind enorme Wirbelstürme, in denen sich Wolken und Niederschlag bilden.

Erdkunde

Schlagwörter

Zyklon, Wetter, Tropische Zone, Hurrikan, Taifun, Regen, Gewitter, Niederschlag, Wolke, Zerstörung, Katastrophe, Wirbelsturm, Atmosphäre, Luftdruck, Tropen, Natur, Erdkunde

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3D-Modelle

Tropischer Zyklon

  • Nördlicher Polarkreis
  • Nördlicher Breitengrad
  • Äquator
  • Südlicher Breitengrad
  • Südlicher Polarkreis
  • Südpol
  • Nordpol
  • Atlantischer Ozean
  • Stiller Ozean
  • Indischer Ozean
  • Eismeer
  • Dominante Luftströmung
  • Hurrikan - In der Karibik entstandener tropischer Zyklon.
  • Orkan - Über dem Indischen Ozean entstandener tropischer Zyklon.
  • Taifun - In Ostasien, über dem Nordbecken des Stillen Ozeans entstandener tropischer Zyklon.

Tropische Zyklone

Ein Teil der Zyklone entsteht in der tropischen Klimazone über dem Wärmeäquator. Hier steigt die warme Luft so heftig nach oben, dass sie zu wirbeln beginnt. Wenn sich ein Wirbel losreißt, entsteht ein tropischer Zyklon.

In diesem strömt die Luft nach innen und wirbelt auf der nördlichen Halbkugel entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird die Luft im Inneren zusammengestaut, sodass diese nach oben ausweichen muss. Die schnell aufsteigende Luft kühlt sich schnell ab, ihr Feuchtigkeitsgehalt kondensiert und im Inneren des Wirbelsturms bilden sich Wolken und Niederschlag.

Begriffsdefinitionen:

Zyklon: Ein Tiefdruckgebiet (zum Inneren hin sinkt der Luftdruck), in dem die Luft in der Nähe der Oberfläche nach innen und auf der Nordhalbkugel entgegen dem Uhrzeigersinn strömt und in dessen Inneren die Luft zusammengestaut wird und sich nach oben bewegt.

Taifun: Tropischer Wirbelsturm, der sich über dem Stillen Ozean bildet.

Hurrikan: Tropischer Wirbelsturm, der sich über dem Atlantischen Ozean bildet.

Orkan: Tropischer Wirbelsturm, der sich über dem Indischen Ozean bildet.

Zyklon

  • Richtung des Zyklons
  • Auge des Zyklons - Die Zone mit dem niedrigsten Luftdruck, ein windstilles und wolkenloses Gebiet, dessen Durchmesser sich von einigen Kilometern bis einige hundert Meter erstrecken kann.

Zyklon im Querschnitt

  • niedriger Luftdruck
  • hoher Luftdruck
  • aufsteigende warme Luft
  • Strömung nach außen
  • Strömung nach unten
  • Starkregen
  • Sturmauge
  • Wolkenwand
  • nach innen gerichtete Strömung

Animation

Narration

Die tropischen Zyklone gehören zu den zerstörerischsten Erscheinungen der Atmosphäre. Sie kommen ausnahmslos über sich stärker erwärmenden Meeren und Ozeanen, allgemein zwischen dem zehnten und zwanzigsten Breitengrad, zustande.

Auf der Nordhalbkugel können sie von Mai bis November, auf der Südhalbkugel zwischen November und Mai entstehen. Jährlich bilden sich durchschnittlich 50 Zyklone auf der Erde. Ihre Namen werden in alphabetischer Reihenfolge vergeben. Früher erhielten sie nur Frauen-, heutzutage aber auch Männernamen. Der bekannteste Zyklon der letzten Zeit war der Hurrikan Katrina, der im Jahr 2005 die Stadt New Orleans zerstörte.

Die tropischen Wirbelstürme entstehen um einen Mittelpunkt mit extremem Tiefdruck herum und sind wirbelnde Windgebilde mit unheimlicher Kraft. Die Bewölkung des Zyklons befindet sich in spiralförmigen Bändern. Die Bewölkung ist um das Auge herum, wo die Wolkenbänder aufeinandertreffen, am dichtesten. Die tropischen Zyklone wirbeln aber nicht nur auf der Stelle, sondern bewegen sich in westlicher Richtung. Obwohl der Wind im Zyklon sehr stark ist, ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Zyklone relativ langsam. Seine Lebensdauer hängt davon ab, wie lange er sich über dem warmen Ozean befindet. Sobald er das Ufer erreicht, nimmt seine Intensität schnell ab.

Über dem Ozean erwärmt sich der untere Teil der Atmosphäre und steigt auf. Aufgrund der aufströmenden Luft entsteht auf der Oberfläche Tiefdruck. Die Luft wirbelt in das Innere des Zyklons. Auf der Nordhalbkugel geschieht dies aufgrund der Corioliskraft in dem Uhrzeigersinn gegensätzlicher Richtung und auf der Südhalbkugel in Richtung des Uhrzeigersinns.

Die in der Mitte des Zyklons aufströmende Luft verteilt sich in der Troposphäre. Da die nach oben steigende Luft wärmer ist als ihre Umgebung und die kalte Luft in der Mitte des Strömungssystems nach unten sinkt, entsteht ein wolkenloses Gebiet. Das ist das Auge des Wirbelsturms. In der das Auge umgebenden Wand ist die Strömung am stärksten, wie auch gleichzeitig die Zerstörungskraft. Hier wird auch die Windstärke des Zyklons gemessen. Die zerstörerischen Winde werden von sintflutartigen Regenfällen begleitet. Oft können während eines tropischen Wirbelsturms an einem Tag bis zu 500 mm Niederschlag fallen.

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