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Die Zyklonen und Antizyklonen der gemäßigten Klimazone

Die Zyklonen und Antizyklonen der gemäßigten Klimazone

Zyklone sind Tiefdruckgebiete, in deren Zentrum sich Wolken und Niederschlag bilden.

Erdkunde

Schlagwörter

Zyklon der gemäßigten Klimazone, Antizyklone, Zyklon, Luftdruck, Okklusion, Corioliskraft, Warmfront, Kaltfront, Frontlinie, Niederschlag, Wirbelsturm, Wetter, Atmosphäre, Wolke, Wind, Luft, Natur, Erdkunde

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Bild des Zyklonensystems der gemäßigten Klimazone

  • 19-05-2011 (12:10 UTC)
  • 19-05-2011 (18:10 UTC)
  • 20-05-2011 (0:10 UTC)
  • 20-05-2011 (6:10 UTC)
  • 20-05-2011 (12:10 UTC)
  • 20-05-2011 (18:10 UTC)
  • Zyklone - Tiefdruckgebiet, das von geschlossenen konzentrischen Isobaren umgrenzt ist.
  • Antizyklone - Hochdruckgebiet, das von geschlossenen konzentrischen Isobaren umgrenzt ist.
  • T - Tiefdruckgebiet
  • H - Hochdruckgebiet

Begriffsdefinitionen:

Zyklone: Geschlossenes, von konzentrischen Isobaren umgebenes Tiefdruckgebiet.

Antizyklone: Geschlossenes, von konzentrischen Isobaren umgebenes Hochdruckgebiet.

Corioliskraft: Ableitende Kraft, die der Rotation der Erde entstammt. Sie lenkt sich bewegende Stoffe auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel in die linke Richtung.

Wetterfront: Grenzlinie zwischen Luftmassen verschiedener Temperatur, die von Niederschlag begleitet wird.

Warmfront: Über der Erdoberfläche befindliche Grenzlinie einer warmen und einer kalten Luftmasse: Die sich langsamer bewegende warme Luftmasse erhebt sich über die kalte und schiebt dabei kalte Luft vor sich her. Sie geht mit lang anhaltender Niederschlagsbildung einher.

Kaltfront: Über der Erdoberfläche befindliche Grenzlinie einer warmen und einer kalten Luftmasse: Dabei drückt sich die sich schneller bewegende kalte Luft unter die warme und zwingt diese nach oben. Sie geht mit kurzem, starkem Regen einher.

Frontlinien

  • Warmfront - Über der Erdoberfläche befindliche Grenzlinie einer warmen und einer kalten Luftmasse: Die sich langsamer bewegende warme Luftmasse erhebt sich über die kalte und schiebt dabei kalte Luft vor sich her. Sie geht mit langanhaltender Niederschlagsbildung einher.
  • Kaltfront - Über der Erdoberfläche befindliche Grenzlinie einer warmen und einer kalten Luftmasse: Dabei drückt sich die sich schneller bewegende kalte Luft unter die warme und zwingt diese nach oben. Sie geht mit kurzem, starken Regen einher.
  • T - Tiefdruckgebiet
  • H - Hochdruckgebiet

Entstehung der Zyklone

  • junge Zyklone
  • alte Zyklone
  • wärmere Luft
  • kältere Luft
  • Warmfront
  • Kaltfront
  • warmer Sektor
  • Frontokklusion
  • Richtung der Zyklone

Beziehung zwischen Zyklonen und Antizyklonen

  • Antizyklone - Geschlossenes, von konzentrischen Isobaren umgebenes Hochdruckgebiet.
  • Zyklone - Geschlossenes, von konzentrischen Isobaren umgebenes Tiefdruckgebiet.
  • Zusammenströmen - Luft, die in Richtung des Inneren der Zyklone strömt.
  • Auseinanderströmen - Luft, die aus dem Inneren der Zyklone auseinanderströmt.
  • Aufströmen - Im Inneren der Zyklone strömt die Luft spiralförmig nach oben.
  • Herabströmen - In der Mitte der Antizyklone strömt die Luft spiralförmig nach oben.
  • niedriger Luftdruck
  • hoher Luftdruck
  • Wolken- und Niederschlagsbildung - Zu der an der Grenze der Warm- und Kaltluft gebildeten Zyklone gesellt sich aufgrund der Aufwärtsströmung starke Niederschlagsbildung.
  • 4.000–5.000 km

Animation

  • Zyklone - Tiefdruckgebiet, das von geschlossenen konzentrischen Isobaren umgrenzt ist.
  • T - Tiefdruckgebiet
  • Warmfront - Über der Erdoberfläche befindliche Grenzlinie einer warmen und einer kalten Luftmasse: Die sich langsamer bewegende warme Luftmasse erhebt sich über die kalte und schiebt dabei kalte Luft vor sich her. Sie geht mit langanhaltender Niederschlagsbildung einher.
  • Kaltfront - Über der Erdoberfläche befindliche Grenzlinie einer warmen und einer kalten Luftmasse: Dabei drückt sich die sich schneller bewegende kalte Luft unter die warme und zwingt diese nach oben. Sie geht mit kurzem, starken Regen einher.
  • T - Tiefdruckgebiet
  • junge Zyklone
  • alte Zyklone
  • wärmere Luft
  • kältere Luft
  • Warmfront
  • Kaltfront
  • warmer Sektor
  • Frontokklusion
  • Richtung der Zyklone
  • Antizyklone - Geschlossenes, von konzentrischen Isobaren umgebenes Hochdruckgebiet.
  • Zyklone - Geschlossenes, von konzentrischen Isobaren umgebenes Tiefdruckgebiet.
  • Zusammenströmen - Luft, die in Richtung des Inneren der Zyklone strömt.
  • Auseinanderströmen - Luft, die aus dem Inneren der Zyklone auseinanderströmt.
  • Aufströmen - Im Inneren der Zyklone strömt die Luft spiralförmig nach oben.
  • Herabströmen - In der Mitte der Antizyklone strömt die Luft spiralförmig nach oben.
  • niedriger Luftdruck
  • hoher Luftdruck
  • Wolken- und Niederschlagsbildung - Zu der an der Grenze der Warm- und Kaltluft gebildeten Zyklone gesellt sich aufgrund der Aufwärtsströmung starke Niederschlagsbildung.
  • 4.000–5.000 km

Narration

Auf Satellitenaufnahmen der Erde sehen wir oft mit hoher Geschwindigkeit wirbelnde atmosphärische Gebilde. Diese rotieren auf der Nordhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn. Diese häufig mit einem „T“ bezeichneten Luftdruckgebilde werden als Zyklonen bezeichnet.

Das große „T“ zeigt an, dass der Luftdruck in den bodennahen Schichten in Richtung des Inneren der Zyklone graduell abnimmt und die Luft deshalb ins Tiefdruckzentrum strömt, um den Luftdruckunterschied auszugleichen.

Wenn die aus der Rotation der Erde resultierende Corioliskraft nicht wirken würde, würde der Wind geradewegs in die Mitte der Zyklone wehen. Diese Kraft lenkt die Luft jedoch um: auf der Nordhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn.

Das Innere der Zyklone erreichend drückt die schwerere Kaltluft die leichtere Warmluft nach oben. Neben den sich aufgrund des Aufeinandertreffens von Luftmassen unterschiedlicher Temperatur bildenden Zyklonen entstehen, aufgrund der Aufwärtsströmung, bedeutende Niederschlagsmengen.

Die in der Zyklone aufsteigende Luft sinkt in deren Nähe in einem Hochdruckgebiet ab. Wenn die Luft die Erdoberfläche erreicht, strömt sie aus dem Mittelpunkt des Hochdruckgebiets auseinander. Aufgrund der Corioliskraft wirbelt die Luft auf der Nordhalbkugel entgegen des Uhrzeigersinns heraus. Dieses atmosphärische Hochdruckgebilde bezeichnet man als Antizyklone.

Wenn kalte und warme Luftmassen aufeinandertreffen, entsteht eine Grenzfläche, also eine Wetterfront. Die Trennung zwischen Kalt- und Warmfront wird dadurch definiert, welche Luftmasse mit welcher Temperatur in Richtung der anderen strömt.

Bei einer Kaltfront drückt die schnelle kalte Luft die leichtere warme Luft nach oben. Das Aufsteigen erfolgt so plötzlich, dass in einer relativ engen Zone starker Regen fällt.
Bei einer Warmfront strömt die langsamere warme Luftmasse über die kalte und schiebt die kalte Luft vor sich her. In diesem Fall kann es in einer breiteren Zone auch mehrere Tage lang regnen.

Die Wetterfront steht mit der Entstehung der Zyklone in Verbindung. An der Linie, wo warme und kalte Luftmassen, aufgrund der Luftdruckunterschiede, aufeinandertreffen, entstehen Wellen und schließlich Wirbel. In dem Wirbel umschließt die kalte Luft die warme Luft. An dieser Berührungslinie von Warm- und Kaltluft entstehen die Wetterfronten.

In einer Zyklone kann sowohl eine Warmwetter- als auch eine Kaltwetterfront beobachtet werden. Da die Kaltwetterfront schneller ist als die Warmwetterfront, erreicht die Kaltwetterfront diese und das Frontsystem schließt sich.
Die kalte Luft sperrt die in die Höhe gezwungene Warmluft vollständig vom Boden ab, das Tiefdruckgebiet in der Zyklone verschwindet, der Wirbel schwächt ab und die Zyklone löst sich auf.

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