Ihr Warenkorb ist leer

Einkaufen

Stück: 0

Summe: 0,00

0

Die Sinnesorgane

Die Sinnesorgane

Sie erfassen Umwelt- und Körperreize und leiten diese als Nervenimpulse ans Gehirn weiter.

Biologie

Schlagwörter

Sinnesorgan, Sinnesorgane, Empfindung, Sehen, Hören, Riechen, Geschmackssinn, Lichtwahrnehmung, auditive Wahrnehmung, Tastempfinden, Ohr, Gleichgewicht, Hörorgan, Sehorgan, Nase, Riechorgan, Zunge, Haut, ízlelőszerv, Geruch, Stimme, íz, Auge, Licht, sauer, süß, salzig, bitter, warm, Schmerz, Kälte, Druck, Vibration, Echo, Tastsinn, Pupille, Bilderzeugung, Sehnerv, Zapfen, Stäbchen, Schnecke, Hörnerv, Impuls, Riechnerv, ízérző központ, Hörzentrum, Riechkolben, Sehzentrum, Hirnrinde, Reiz, Rezeptor, Sinneszelle, Thalamus, Lebensmittel, nyál, Nervensystem, Zentralnervensystem, Biologie, Mensch

Verwandte Extras

3D-Modelle

Sinnesorgane

  • Auge
  • Ohr
  • Zunge
  • Nase
  • Haut

Die Sinnesorgane des Menschen sind das Auge, die Ohren, die Nase, die Zunge und die Haut. Diese Organe dienen der Erfassung der Signale der Außenwelt mithilfe der fünf grundlegenden Sinne, nämlich Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Die Haut ist auch für das Empfinden von Hitze, Schmerz und Druck verantwortlich.

Auge

  • Pupille - Sie wird auch Sehloch genannt. Durch Vergrößern oder Verkleinern reguliert sie die Stärke des Lichteinfalles auf die Netzhaut. Mit der glatten Irismuskulatur wird die Pupille bei großem Lichteinfall verengt, und bei niedrigem geweitet. Der Pupillenreflex ist ein unbedingter Reflex, dessen Zentrum im Hirnstamm liegt. Eine Störung des Pupillenreflexes kann auf eine eventuelle Verletzung des Hirnstammes hindeuten.
  • Sehzentrum - Befindet sich im Hinterhauptslappen.
  • Sehnerv - Der zweite Hirnnerv. Er leitet die Impulse der Rezeptorzellen zum Gehirn.
  • Sehnervenkreuzung - Mit anderem Namen Chiasma opticum. Hier erfolgt eine teilweise Überkreuzung der Nervenfasern. Die Erregung gerät von den nasal gelegenen Sinneszellen der Netzhaut zur gegenüberliegenden Großhirnhälfte. Von den Nervenfasern der temporal liegenden Netzhauthälften wird der Reiz zur Großhirnhälfte auf derselben Seite geleitet.
  • äußere Augenmuskeln - Die für die Bewegung der Augäpfel zuständigen quergestreiften Muskeln.
  • Tränendrüse - Produziert Tränenflüssigkeit, die zur Befeuchtung und Reinigung der Augen dient, bzw. bei bestimmten emotionalen Reaktionen eine wichtige Rolle spielt.
  • Bilderzeugung im Auge

Der Pupillenreflex reguliert die Intensität des in das Auge einfallenden Lichtes. Die Pupille wird bei starkem Lichteinfall von den glatten Irismuskeln verengt, bei geringem Lichteinfall erweitert. Der Pupillenreflex ist ein unbedingter Reflex, dessen Zentrum im Hirnstamm liegt. Eine Störung des Pupillenreflexes kann auf eine eventuelle Verletzung des Hirnstammes hindeuten. Die Augäpfel werden durch die äußeren Augenmuskeln bewegt. Die äußeren Augenmuskeln gehören zur quergestreiften Muskulatur und sind für die willkürliche, aktive Bewegung zuständig.

Der Glaskörper füllt den größten Teil des Augapfel-Volumens. Der Querschnitt des Augapfels zeigt drei Hautschichten.
Die äußere Augenhaut ist die Lederhaut. Das ins Auge einfallende Licht wird am stärksten an der Luft-Hornhaut-Grenzfläche gebrochen.
Die mittlere Schicht ist die Aderhaut. Die in ihr verlaufenden Gefäße versorgen das Augengewebe mit Blut. Die Aderhaut setzt sich im Strahlenkörper und in der Regenbogenhaut fort.
Die glatte Muskulatur der Regenbogenhaut, die auch Iris genannt wird, ist für den Pupillenreflex verantwortlich. Sie enthält die Pigmente, die für die individuelle Augenfarbe des Menschen verantwortlich sind.
Die glatte Muskulatur des Ziliarkörpers reguliert den Krümmungsgrad der Linse und gewährleistet dadurch ihre Anpassung an die Objektweite. Die Zonulafasern befestigen die Linse am, auch Strahlenkörper genannten Ziliarkörper. Der Ziliarkörper stellt das die Augenkammern ausfüllende Kammerwasser her. Gibt es in der Ableitung des Kammerwassers eine Störung und es sammelt sich im Auge an, so kommt es zu einem erhöhten Augeninnendruck. Es entwickelt sich ein Glaukom, das auch grüner Star genannt wird. Im schlechtesten Fall kann dies sogar zur Erblindung führen.
Die innere Schicht ist die auch Netzhaut genannte Retina. Auf sie wird das durch die Augenlinse erzeugte kopfstehende, verkleinerte und reelle Bild projiziert.
Ihre Rezeptorzellen sind die Stäbchen und Zapfen. Auf der Netzhaut befindet sich die Stelle des scharfen Sehens, der gelbe Fleck: In seinem Zentrum befinden sich lediglich Zapfen, sich vom Zentrum entfernend steigt die Anzahl der Stäbchen. Der blinde Fleck ist die Austrittsstelle des Sehnervs. Hier gibt es keine Rezeptorzellen, also weder Stäbchen noch Zapfen.
Die in den Rezeptoren der Netzhaut erzeugte Erregung wird über die Fasern des Sehnervs zum Gehirn geleitet.

Ohr

  • Ohrmuschel - Leitet die Schallwellen in den äußeren Gehörgang. Sie besteht hauptsächlich aus Knorpelgewebe.
  • äußerer Gehörgang - Leitet die Schallwellen zum Trommelfell. Die den Gehörgang auskleidende Haut produziert das Ohrenschmalz, welches sie vor Verletzungen und Schädlingen schützt. Seine Ansammlung kann zu Pfropfenbildung führen, die eine Hörminderung verursacht.
  • Mittelohr - Setzt sich aus der Paukenhöhle und den in ihr befindlichen Gehörknöchelchen zusammen. Es ist durch die Eustachi-Röhre mit dem Nasenrachen verbunden.
  • Innenohr - Das unverzichtbare Hör- und Gleichgewichtsorgan.
  • Hörnerv - Der VIII. Hirnnerv, er leitet die Signale von der Schnecke ins Gehirn. Er leitet auch die für den Gleichgewichtssinn verantwortlichen Informationen, man nennt ihn daher auch Hör-Gleichgewichtsnerv.
  • Hörbahn - Die Verlängerung des Hörnervs im Gehirn. Die Fasern leiten die Signale durch den Thalamus weiter zum Hörzentrum.
  • Hörzentrum - Der Bereich der Großhirnrinde, der der Verarbeitung von akustischen Reizen dient. Abhängig von der Tonhöhe werden unterschiedliche Regionen aktiviert.
  • Eustachi-Röhre (Ohrtrompete) - Verbindet den Nasenrachen mit dem Mittelohr (Paukenhöhle). Durch sie erfolgt der Luftdruckausgleich zwischen Paukenhöhle und Außenluftdruck. Sie öffnet sich typischerweise beim Schlucken. Wenn sie länger verschlossen bleibt, sinkt der Druck im Mittelohr, das Ohr „verstopft“. Wenn sich der äußere Luftdruck verändert, „knackt“ unser Ohr: Dabei strömt Luft durch die Trompete aus der Paukenhöhle (bei niedrigerem Außendruck) oder in die Paukenhöhle (bei höherem Außendruck). Man nennt sie auch Eustachi-Röhre.
  • Hörprozess
  • Gleichgewichtssinn

Töne sind Schwingungen der Luft, die wir mithilfe unserer Hörorgane wahrnehmen. Gesunde Ohren können Schallwellen im Frequenzbereich von etwa 20 Hz bis 20.000 Hz wahrnehmen, allerdings verkleinert sich dieser Bereich mit zunehmendem Alter und durch Lärmbelastung.

Der durch die Schallwellen erzeugte Reiz wird über das Innenohr an den Hörnerv beziehungsweise die Hörbahn weitergeleitet und gelangt so zum Hörzentrum im Gehirn. Das Hörereignis findet in der Großhirnrinde statt.

Die Schallwellen werden von der Ohrmuschel eingefangen und in den äußeren Gehörgang geleitet. Die Schallwellen versetzen das den Gehörgang abschließende Trommelfell in Schwingungen. Diese werden durch die Gehörknöchelchen, den Hammer, den Amboss und den Steigbügel, zur Schnecke weitergeleitet.

Die Fußplatte des Steigbügels berührt das ovale Fenster. An der knöchernen Innenwand der Schnecke befindet sich die Basilarmembran, die sich über die gesamte Länge der Schnecke, bis in deren Spitze zieht, dort umkehrt und sich in der Reißner-Membran fortsetzt. Im Querschnitt der Schnecke sind drei Bogengänge zu sehen: die Paukentreppe, der Schneckengang und die Vorhoftreppe.

Die Schnecke ist mit Flüssigkeit gefüllt, die durch den Steigbügel in Schwingung versetzt wird. Die höherfrequenten Schwingungen, die von hohen Tönen verursacht werden, werden im Eingangsbereich der Schnecke aufgenommen und versetzen die Basilarmembran dort in Schwingung. Die durch tiefe Töne entstehenden niederfrequenten Schwingungen versetzen dagegen die Basilarmembran in der Nähe der Schneckenspitze in Schwingungen. Im Bereich der Aufnahme entsteht ein elektrischer Reiz, der ins Gehirn gelangt. Der Ort der Reizentstehung entspricht also der Höhe des Tones, dies nennt man Tonotopie.

Der elektrische Reiz entsteht im Cortiorgan. Bei der Resonanzaufnahme verschieben sich Deckmembran und Basalmembran gegeneinander. Die Deckmembran drückt gegen die Haarbündel der Haarzellen des Cortiorgans und knickt diese um. Dadurch werden diese gereizt. Auf diese Weise wandelt das Cortiorgan die Schwingungen in elektrische Signale um, welche über den Hörnerv ins Gehirn und dort über die Hörbahn zum Hörzentrum gelangen. Das Hörzentrum dient der Verarbeitung und dem Bewusstwerden akustischer Reize.

Nase

  • Riechkolben - Die eintretenden Riechfäden bilden den Riechnerv und übertragen den in den Rezeptoren entstandenen Impuls. Die austretenden Riechfäden verlaufen im Bündel (Riechbahn) und übertragen Impulse an die Hirnrinde.
  • Siebplatte - Der dünne, von vielen Löchern durchzogene Teil des Siebbeins, durch den die Riechfäden des Riechnerven in den Schädel eintreten und die Riechkolben erreichen.
  • Nasenbein
  • Gaumen
  • Öffnung der Ohrtrompete - Verbindet die Nasenhöhle mit dem Mittelohr (Paukenhöhle). Durch sie erfolgt der Luftdruckausgleich zwischen Paukenhöhle und Außenluftdruck.
  • Geruchssinn

Viele sich in der Luft befindenden Teilchen können die Geruchsrezeptoren der Nase erregen, wodurch in der Großhirnrinde eine Riechempfindung ausgelöst wird. Der Geruchssinn spielt unter anderem bei der Auswahl der geeigneten Nahrung oder der Wahrnehmung des charakteristischen Geruchs einer anderen Person und somit bei zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Rolle. Der Geruchssinn ist bei Menschen und Primaten im Vergleich zu den meisten anderen Säugern verhältnismäßig schwach ausgeprägt, aber auch wir können mehrere Tausend Gerüche unterscheiden.

Der äußere Teil der Nase wird durch das Nasenbein und den mit ihm verbundenen Knorpel stabilisiert. Die Nasenhöhle ist durch den harten Gaumen von der Mundhöhle getrennt und durch die Ohrtrompete mit dem Mittelohr verbunden. Die Ohrtrompete gleicht den Luftdruck zwischen Mittelohr und Außenluft aus. Die Nasenhöhle grenzt oben an die Siebplatte, den dünnen löchrigen Teil des Siebbeins. Durch sie treten die Nervenfasern des Riechnervs, oder 1. Hirnnervs aus der Nasenschleimhaut in den Riechkolben.

Zunge

  • Zunge - Spielt eine wichtige Rolle bei Bolusformung, Schlucken, Sprechen und Schmecken. Auf ihr befinden sich die Geschmackspapillen. In diesen befinden sich die für den Geschmackssinn zuständigen Rezeptoren. (Geschmacksrezeptoren finden sich auch auf dem Gaumen und im Rachen.)
  • Geschmackszentrum - Nach Verschaltung im Thalamus gelangt der in den Geschmacksrezeptoren entstandene Impuls hierher.
  • Geschmackssinn
  • Sinnesnerv - Er überträgt den Reiz von der Zunge ins Gehirn.
  • Geschmackspapillen - Kleine Erhebungen auf der Oberfläche der Zunge, in denen sich die Geschmacksknospen befinden. Die Geschmacksknospen enthalten die für die Geschmacksrezeption verantwortlichen Rezeptorzellen.

Der Geschmackssinn ist für die Auswahl geeigneter Nahrung bzw. die Erkennung und Vermeidung gefährlicher, ätzender oder giftiger Stoffe wichtig. Die sich auf der Zunge befindenden Geschmacksrezeptoren reagieren auf verschiedene chemische Stoffe empfindlich, die jeweils eine bestimmte Geschmacksempfindung auslösen.
Die in den Geschmacksrezeptoren entstandenen Erregungen werden über die Hirnnerven VII., IX. und X. ins Gehirn und dort nach Verschaltung im Thalamus ins Geschmackszentrum der Großhirnrinde übertragen. Die Geschmacksempfindung entsteht in der Großhirnrinde.

Haut

  • Epidermis - Ihre obere Schicht ist die Hornschicht und ihre untere die Keimschicht. Die untere Schicht der Keimschicht setzt sich aus Stammzellen zusammen, die durch Teilung kontinuierlich neue Epithelzellen produzieren. Die jüngeren Epithelzellen drängen die älteren an die Oberfläche. Während dieser Wanderung sterben sie infolge der Apoptose, dem programmierten Zelltod, ab. In den Zellen sammelt sich das Protein Keratin an. Die abgestorbenen, verhornten Zellen bilden die Hornschicht, die eine Schutzfunktion erfüllt. Die Dicke dieser Schicht ist von der Belastung, der sie ausgesetzt ist, abhängig. In der Epidermis verlaufen keine Gefäße, für ihre Nährstoffversorgung sorgen die Gefäße der Lederhaut per Diffusion. Diese Schicht enthält außer den für die Schmerzempfindung zuständigen freien Nervenendigungen keine weiteren Nervenendigungen.
  • Dermis - Sie besteht hauptsächlich aus lockerem Bindegewebe und enthält Rezeptoren sowie Gefäße. Die Gefäße sichern auf indirekte Art, per Diffusion, auch die Nährstoffversorgung der Epidermis. Die zwischen der Epidermis und der Subcutis liegende, wellenförmige, große Fläche gewährleistet eine starke Haftung und ist auch bei der Nährstoffversorgung hilfreich.
  • Subkutis - Sie besteht hauptsächlich aus Fettgewebe. Das Fettgewebe dient als mechanischer Schutz, Wärmeisolator, Nährstoffspeicher und als Speicher für die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.
  • Rezeptoren - Die verschiedenen Typen reagieren auf verschiedene Impulse (Wärme, Kälte, Schmerz, Druck, Vibration).
  • Nervenfaser - Die Haut ist reich an Nervenendigungen. Sie spielen beim Tasten, der Wärmeregulation bzw. dem Schmerzempfinden eine wichtige Rolle.
  • Tastempfinden

Die Haut ist das größte und schwerste Organ (Hüllorgan) des Menschen und ihr Gewicht macht etwa 15-20 % des Körpergewichts aus.

Die Haut besteht aus mehreren Schichten, von denen einige Rezeptoren enthalten, die Wärme, Kälte und mechanische Reize wahrnehmen.
Die Rezeptoren sind nicht gleichmäßig im ganzen Körper verteilt. An den Fingerspitzen befinden sich zahlreiche Rezeptoren, die feine Oberflächenmuster fühlen können. Die Fußsohle hingegen enthält zahlreiche Rezeptoren, die der Druckwahrnehmung dienen.

Die Impulse, die in den Rezeptoren der Haut entstehen, werden über die Sinneszellen in den Hirnstamm oder ins Rückenmark geleitet. Die Information wird schließlich im sensorischen Cortex des Großhirns verarbeitet.

Animation

Narration

Die Sinnesorgane des Menschen sind das Auge, die Ohren, die Nase, die Zunge und die Haut. Diese Organe dienen der Erfassung der Signale der Außenwelt mithilfe der fünf grundlegenden Sinne, nämlich Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Die Haut ist auch für das Empfinden von Hitze, Schmerz und Druck verantwortlich.

Unsere beiden Augen befinden sich in den knöchernen Augenhöhlen. Das Augenlid, die Tränendrüse und das Bindegewebe sorgen für den Schutz der Augen. Im Auge durchdringt das Licht ein transparentes Medium, bis es die innerste Schicht, die Netzhaut erreicht. Die Erregung, die das ins Auge fallende Licht erzeugt, wird über den Sehnerv ins Sehzentrum der Großhirnrinde geleitet.

Die auditive Wahrnehmung wird durch das Außen-, Mittel- und Innenohr ermöglicht. Die Ohrmuschel ist für das Richtungshören und das Weiterleiten der Töne zuständig. Die Schallwellen gelangen durch den äußeren Gehörgang ins Mittelohr, wo sie die Gehörknöchelchen in Schwingung versetzen. Die Schwingungen gelangen schließlich ins Innenohr und erzeugen elektrische Reize in den Rezeptoren an der Basilarmembran der Schnecke. Die elektrischen Reize werden über den Hörnerv ins Hörzentrum geleitet. Für den Gleichgewichtssinn ist nur das Innenohr verantwortlich. Die Bogengänge im Innenohr enthalten die Rezeptoren, die die Lage und Bewegung des Kopfes erfassen.

Während der Wahrnehmung von Gerüchen gelangen die in der Luft befindlichen Teilchen in die Nasenhöhle und erregen die Geruchsrezeptoren der Riechschleimhaut. Die verschiedenen Duftstoffe werden von verschiedenen Rezeptoren erfasst. Die in ihnen ausgelöste Erregung gelangt zum Riechkolben und wird über die Riechfäden der Riechbahn in die Großhirnrinde weitergeleitet.

Die Geschmacksstoffe werden von den Geschmacksrezeptoren der Zungenoberfläche und der Mundschleimhaut wahrgenommen und in Erregung umgewandelt. Auf der Zungenoberfläche finden sich Geschmackspapillen, die von Gräben umgeben sind, die Speichel enthalten. Die Geschmackstoffe lösen sich im Speichel und diffundieren zu den Geschmacksrezeptoren. Die in den Geschmacksrezeptoren entstandenen Erregungen werden über die Hirnnerven VII., IX. und X. ins Geschmackszentrum der Großhirnrinde übertragen.

Die Haut ist das größte und schwerste Organ, das Hüllorgan des Menschen und ihr Gewicht macht etwa 15-20 % des Körpergewichts aus. Die Haut besteht aus mehreren Schichten, von denen einige Rezeptoren enthalten, die Wärme, Kälte und mechanische Reize wahrnehmen.

Die Rezeptoren sind nicht gleichmäßig im ganzen Körper verteilt. An den Fingerspitzen befinden sich zahlreiche Rezeptoren, die feine Oberflächenmuster fühlen können. Die Fußsohle hingegen enthält zahlreiche Rezeptoren, die der Druckwahrnehmung dienen.

Die Impulse, die in den Rezeptoren der Haut entstehen, werden über die Sinneszellen in den Hirnstamm oder ins Rückenmark geleitet. Die Information wird schließlich im sensorischen Cortex des Großhirns verarbeitet.

Verwandte Extras

Das Auge

Eins der wichtigsten Sinnesorgane. Seine Rezeptoren wandeln Licht in elektrische Impulse um.

Das Ohr und der Hörvorgang

Das Ohr wandelt Luftschwingungen in elektrische Reize um, die vom Gehirn verarbeitet werden.

Der Geschmackssinn

Die Geschmacksrezeptoren wandeln chemische Reize in elektrische Signale um.

Der Gleichgewichtssinn

Lage und Bewegung des Kopfes nehmen wir mit dem Innenohr wahr.

Die Hautschichten

Die menschliche Haut besteht aus drei Hauptschichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut.

Die Nase, der Riechvorgang

Die Duftstoffe aktivieren die Geruchsrezeptoren, die daraufhin elektrische Signale aussenden.

Das menschliche Gehirn

Das Gehirn besteht aus den Hauptbereichen Hirnstamm, Zwischenhirn, Großhirn und Kleinhirn.

Der menschliche Körper (Frau)

Die Animation stellt die wichtigsten Systeme des menschlichen Körpers vor.

Der menschliche Körper (Mann)

Die Animation stellt die wichtigsten Systeme des menschlichen Körpers vor.

Der menschliche Körper - für Kinder

Die Animation stellt die wichtigsten Organe des menschlichen Körpers für jüngere Kinder vor.

Die vorgeburtliche Entwicklung

In der Animation wird die Entwicklung des menschlichen Embryos und Fötus veranschaulicht.

Added to your cart.