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Die Seeschlacht von Lepanto (1571)

Die Seeschlacht von Lepanto (1571)

Die osmanische Flotte erlitt eine katastrophale Niederlage durch die Heilige Liga.

Geschichte

Schlagwörter

Lepanto, Seeschlacht, Seeschlacht von Lepanto, Ali Pascha, Don Juan de Austria, Patras-Bucht, Osmanisches Reich, Heilige Liga, Schlacht, Flotte

Verwandte Extras

3D-Modelle

Lepanto

  • Christliche Flotte
  • Osmanisches Reich

Osmanische Flotte

  • linker Flügel - Er bestand aus 61 türkischen, algerischen, syrischen, anatolischen und griechischen Galeeren, sowie aus 19 türkischen Galeonen. Das Kommando hatte Ali Uludsch.
  • rechter Flügel - Er bestand aus 60 türkischen, libyschen, anatolischen und ägyptischen Galeeren und 2 Galeonen. Das Kommando hatte Sokollu Mehmed Pascha.
  • Zentrum - Es bestand aus in zwei Reihen gegliederten, 87 türkischen, gallipolischen, griechischen und rhodischen, sowie aus dem Schwarzmeergebiet stammenden Galeeren. Das Kommando hatte Ali Pascha.
  • Nachhut - Sie bestand aus 8 griechischen und türkischen Galeeren, sowie aus 22 Galeonen. Das Kommando hatte Amuret Dragut Reis.

Christliche Flotte

  • linker Flügel - Er bestand aus 53 venezianischen Galeeren und 2 Galeassen. Das Kommando hatte Admiral Agostino Barbarigo.
  • rechter Flügel - Er bestand aus 53 Galeeren aus Venedig und Genua, sowie aus spanischen und päpstlichen Galeeren, sowie aus 2 Galeassen. Das Kommando hatte Giovanni Andrea Doria.
  • Zentrum - Es bestand aus 62 venezianischen, spanischen, päpstlichen, genuesischen und alliierten Galeeren, sowie aus 2 Galeassen. Das Kommando hatte Don Juan de Austria.
  • Nachhut - Sie bestand aus 38 venezianischen, spanischen, päpstlichen, neapolitanischen und genuesischen Galeeren. Das Kommando hatte Álvaro de Bazán.

Verlauf der Schlacht

  • Real
  • Sultana

Narration

1. Phase (7. Oktober 1571)

Die Flotte der christlichen Heiligen Liga und die Flotte des Osmanischen Reiches trafen an der Küste des heutigen Griechenlands, in der Nähe des Hafens von Lepanto (heute Nafpaktos) in der Patras-Bucht aufeinander.
Beide Flotten teilten sich in vier Geschwader: linker Flügel, Zentrum, rechter Flügel und Nachhut.
Der türkische Oberbefehlshaber (Ali Pascha) entschied sich viele Galeeren für die Nachhut bereitzustellen, während der Oberbefehlshaber der christlichen Flotte (Don Juan de Austria) großen Wert auf die Einheit der Schiffe legte.
An der gewaltigen Schlacht nahmen zwei ähnlich große Flotten, die jeweils aus mehr als 200 Schiffen bestanden, teil. Doch entscheidend für den Sieg der christlichen Flotte war die Überlegenheit an Geschützen und die Qualitäten der Befehlshaber.

2. Phase (7. Oktober 1571)

Der in der Kriegsführung auf See unerfahrene Ali gab den Befehl zum Angriff zu früh.
Zu Beginn der Schlacht durchbrachen die Galeeren des türkischen Zentrums die aus 6 Galeassen bestehende Feuerlinie der christlichen Flotte und auch der am Ufer entlang manövrierende rechte Flügel erlangte die Oberhand über den linken Flügel der Christen.
Die Nachhut der christlichen Flotte schaffte es jedoch den Angriff zurückzuschlagen und auch das türkische Flaggschiff fiel im Zentrum. Durch den Verlust des Oberbefehlshabers war die türkische Flotte verstört.
Im unübersichtlichen Chaos der Schlacht gewann die christliche Flotte die Oberhand und immer mehr osmanische Schiffe ergaben sich.

3. Phase (7. Oktober 1571)

Die umkehrenden und fliehenden türkischen Galeeren behinderten die eigenen, sich im Kampf befindenden Einheiten.
Das osmanische Zentrum konnte ebenfalls nicht gehalten werden.
Der linke Flügel der türkischen Flotte versuchte der aussichtslosen Schlacht zu entfliehen.
Das Ausmaß des Blutbads war enorm: Die osmanische Flotte verlor weitaus mehr Schiffe und Soldaten als die christliche. Außerdem gelangten viele der türkischen Galeeren in die Hand der Heiligen Liga.
Die Schlacht, die zu den größten Mittelmeerschlachten in der Geschichte zählt, verlangsamte zwar den Vormarsch der Osmanen, aber verhindern konnte sie ihn nicht.

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