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Die Nase, der Riechvorgang

Die Nase, der Riechvorgang

Die Duftstoffe aktivieren die Geruchsrezeptoren, die daraufhin elektrische Signale aussenden.

Biologie

Schlagwörter

Riechen, Nase, Empfindung, Sinnesorgan, Riechorgan, Geruch, Duft, Riechschleimhaut, Geruchsbahn, Riechkolben, Nasenhöhle, Riechnerv, Rezeptor, Nasenbein, Stirnhöhle, Siebplatte, Reiz, Erregungsleitung, Impuls, Hirnrinde, Zentralnervensystem, Nervensystem, Mensch, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Riechorgan

  • Riechkolben - Die einlaufenden Riechfäden bilden den Riechnerven und übertragen den in den Rezeptoren entstandenen Impuls. Die austretenden Riechfäden verlaufen im Bündel (Riechbahn) und übertragen Impulse an die Hirnrinde.
  • Siebplatte - Der dünne, mit vielen Löchern durchzogene Teil des Siebbeins, durch die die Riechfäden des Riechnerven in den Schädel eintreten und die Riechkolben erreichen.
  • Nasenbein
  • Gaumen
  • Öffnung der Ohrtrompete - Verbindet die Nasenhöhle mit dem Mittelohr (Paukenhöhle). Durch sie erfolgt der Luftdruckausgleich zwischen Paukenhöhle und Außenluftdruck.
  • Stirnhöhle

Funktion des Riechkolbens

  • Riechschleimhaut - Sie enthält die Riechzellen. Ihre Oberfläche ist von einer Schleimschicht überzogen, in der die Duftstoffe gelöst werden.
  • Riechzellen - Sie reagieren auf die Duftstoffe, die in ihnen Erregung auslösen. Sie können auf verschiedene Duftstoffe ansprechen. Welche Gerüche wir wahrnehmen, hängt davon ab, welche Riechzellen erregt werden und infolgedessen welche Bereiche der Großhirnrinde aktiviert werden. Die Fortsätze der Riechzellen bilden den Riechnerv, über den der Impuls in den Riechkolben gelangt.
  • Mitralzellen - Die Riechzellen übermitteln den Impuls an diese Nervenzellen. Ihre Fortsätze leiten die Impulse ins Riechzentrum.
  • Siebplatte - Der dünne, mit vielen Löchern durchzogene Teil des Siebbeins, durch die die Riechfäden des Riechnerven in den Schädel eintreten und die Riechkolben erreichen.
  • Riechfäden der Riechbahn - Sie bilden die Nervenbahn vom Riechkolben bis zur Großhirnrinde.

Geruchssinn

  • Riechbahn (Faserbündel) - Enthält die Nervenfasern, die die Impulse vom Riechkolben zur Großhirnrinde übertragen.
  • Riechnerv - Der Nervenimpuls wird über seine Fasern von der Riechschleimhaut in den Riechkolben geleitet.
  • Riechkolben - Die einlaufenden Riechfäden bilden den Riechnerven und übertragen den in den Rezeptoren entstandenen Impuls. Die austretenden Riechfäden verlaufen im Bündel (Riechbahn) und übertragen Impulse an die Hirnrinde.
  • Siebplatte - Der dünne, mit vielen Löchern durchzogene Teil des Siebbeins, durch die die Riechfäden des Riechnerven in den Schädel eintreten und die Riechkolben erreichen.
  • Riechschleimhaut - Sie enthält die Riechzellen. Ihre Oberfläche ist von einer Schleimschicht überzogen, in der die Duftstoffe gelöst werden.

Animation

  • Riechkolben - Die einlaufenden Riechfäden bilden den Riechnerven und übertragen den in den Rezeptoren entstandenen Impuls. Die austretenden Riechfäden verlaufen im Bündel (Riechbahn) und übertragen Impulse an die Hirnrinde.
  • Siebplatte - Der dünne, mit vielen Löchern durchzogene Teil des Siebbeins, durch die die Riechfäden des Riechnerven in den Schädel eintreten und die Riechkolben erreichen.
  • Nasenbein
  • Gaumen
  • Öffnung der Ohrtrompete - Verbindet die Nasenhöhle mit dem Mittelohr (Paukenhöhle). Durch sie erfolgt der Luftdruckausgleich zwischen Paukenhöhle und Außenluftdruck.
  • Riechbahn (Faserbündel) - Enthält die Nervenfasern, die die Impulse vom Riechkolben zur Großhirnrinde übertragen.
  • Riechnerv - Der Nervenimpuls wird über seine Fasern von der Riechschleimhaut in den Riechkolben geleitet.
  • Riechkolben - Die einlaufenden Riechfäden bilden den Riechnerven und übertragen den in den Rezeptoren entstandenen Impuls. Die austretenden Riechfäden verlaufen im Bündel (Riechbahn) und übertragen Impulse an die Hirnrinde.
  • Riechschleimhaut - Sie enthält die Riechzellen. Ihre Oberfläche ist von einer Schleimschicht überzogen, in der die Duftstoffe gelöst werden.
  • Riechschleimhaut - Sie enthält die Riechzellen. Ihre Oberfläche ist von einer Schleimschicht überzogen, in der die Duftstoffe gelöst werden.
  • Riechzellen - Sie reagieren auf die Duftstoffe, die in ihnen Erregung auslösen. Sie können auf verschiedene Duftstoffe ansprechen. Welche Gerüche wir wahrnehmen, hängt davon ab, welche Riechzellen erregt werden und infolgedessen welche Bereiche der Großhirnrinde aktiviert werden. Die Fortsätze der Riechzellen bilden den Riechnerv, über den der Impuls in den Riechkolben gelangt.
  • Mitralzellen - Die Riechzellen übermitteln den Impuls an diese Nervenzellen. Ihre Fortsätze leiten die Impulse ins Riechzentrum.
  • Riechfäden der Riechbahn - Sie bilden die Nervenbahn vom Riechkolben bis zur Großhirnrinde.

Narration

Viele sich in der Luft befindenden Teilchen können die Geruchsrezeptoren der Nase erregen, wodurch in der Großhirnrinde eine Riechempfindung ausgelöst wird. Der Geruchssinn spielt unter anderem bei der Auswahl der geeigneten Nahrung oder der Wahrnehmung des charakteristischen Geruchs einer anderen Person und somit bei zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Rolle. Der Geruchssinn ist bei Menschen und Primaten im Vergleich zu den meisten anderen Säugern verhältnismäßig schwach ausgeprägt, aber auch wir können mehrere Tausend Gerüche unterscheiden.

Der äußere Teil der Nase wird durch das Nasenbein und den mit ihm verbundenen Knorpel stabilisiert. Die Nasenhöhle ist durch den harten Gaumen von der Mundhöhle getrennt und durch die Ohrtrompete mit dem Mittelohr verbunden. Die Ohrtrompete gleicht den Luftdruck zwischen Mittelohr und Außenluft aus. Die Nasenhöhle grenzt oben an die Siebplatte, den dünnen löchrigen Teil des Siebbeins. Durch sie treten die Nervenfasern des Riechnervs, oder 1. Hirnnervs aus der Nasenschleimhaut in den Riechkolben.

Im oberen Teil der Nasenhöhle befindet sich die 4-5 Quadratzentimeter große Riechschleimhaut. Die Duftstoffe reizen die Riechschleimhaut und die Erregung gelangt über die Riechfäden, den 1. Hirnnerv, in den Riechkolben. Von hier gelangt die Erregung über die Riechfäden der Riechbahn in mehrere Bereiche der Großhirnrinde, wo die Riechempfindung entsteht.
Das Riechsystem ist eng mit dem limbischen System verbunden, einer der für die Emotionen und Erinnerungen wichtigen Hirnregion. Deswegen werden durch Duftreize oft intensive Gefühle und Erinnerungen hervorgerufen.
Ein Beispiel dafür stellt der bekannte Roman von Marcel Proust „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ dar, in dem die Erinnerungen des Autors durch den Geruch und den Geschmack einer Tasse Tee geweckt werden. Deshalb bezeichnet man das Phänomen, dass wenn man etwas im Beisein eines charakteristischen Geruchs lernt, man sich dies später einfacher ins Bewusstsein rufen kann, wenn man denselben Geruch riecht, Proust-Effekt.

Die Wahrnehmung der Duftstoffe erfolgt mit Hilfe der Riechzellen der Riechschleimhaut. Die Riechzellen sprechen jeweils nur auf bestimmte Duftstoffe an. Die in ihnen ausgelöste Erregung gelangt zu den Mitralzellen des Riechkolbens und wird nach Verschaltung über die Riechfäden der Riechbahn an die Großhirnrinde weitergeleitet.

Verwandte Extras

Der Geschmackssinn

Die Geschmacksrezeptoren wandeln chemische Reize in elektrische Signale um.

Das Auge

Eins der wichtigsten Sinnesorgane. Seine Rezeptoren wandeln Licht in elektrische Impulse um.

Das Ohr und der Hörvorgang

Das Ohr wandelt Luftschwingungen in elektrische Reize um, die vom Gehirn verarbeitet werden.

Der Gleichgewichtssinn

Lage und Bewegung des Kopfes nehmen wir mit dem Innenohr wahr.

Die Bilderzeugung im Auge

Die Linse verändert ihre Krümmung, damit man sowohl fern als auch nah scharf sehen kann.

Die Hautschichten

Die menschliche Haut besteht aus drei Hauptschichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut.

Die Korrektur von Fehlsichtigkeit

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit kann durch eine konkave bzw. konvexe Linse korrigiert werden.

Die Mittelohrentzündung

Die Animation zeigt die Symptome und Behandlung der bakteriellen Mittelohrentzündung.

Die Sinnesorgane

Sie erfassen Umwelt- und Körperreize und leiten diese als Nervenimpulse ans Gehirn weiter.

Die Stimmerzeugung

Bei der Stimmerzeugung werden die Stimmbänder durch die ausströmende Luft in Schwingung versetzt.

Der obere Verdauungstrakt

Die Nahrung gelangt aus der Mundhöhle durch das Schlucken in den Magen.

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