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Die Mondfinsternis

Die Mondfinsternis

Während einer Mondfinsternis befindet sich der Mond im Schattenkegel der Erde.

Erdkunde

Schlagwörter

Mondfinsternis, Mond, Schattenkegel, Halbschatten, Kernschatten, Vollmond, Mondlaufbahn, gebundene Achsenrotation, Mondbahn, Bahnebene, Sonne, Erde, astronomisches Objekt, Astronomie, Erdkunde

Verwandte Extras

Fragen

  • Wie sind die Himmelskörper bei einer Mondfinsternis positioniert?
  • In welcher Phase befindet sich der Mond während einer Mondfinsternis?
  • Zu welcher Tageszeit können wir eine Mondfinsternis beobachten?
  • Geht jeder Vollmond mit einer Mondfinsternis einher?
  • Wie viele Mondfinsternisse gibt es jedes Jahr?
  • Liegen die Umlaufbahnen von Erde und Mond auf der gleichen Ebene?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDer Mond hat eine gebundene Rotation.
  • Stimmt diese Behauptung?\nWir sehen immer die selbe Seite\ndes Mondes.
  • Stimmt diese Behauptung?\nEine Mondfinsternis entsteht, wenn sich der Mond in der Ebene der Erdumlaufbahn oder deren Nähe befindet.
  • Stimmt diese Behauptung?\nDer Mond emittiert eigenes Licht.
  • Stimmt diese Behauptung?\nNicht nur bei Vollmond kann es zu einer Mondfinsternis kommen.
  • Wann entsteht eine Mondfinsternis?
  • Was bedeutet, dass der Mond in einer gebundenen Rotation ist?
  • In wie vielen Tagen umrundet der Mond die Erde?
  • Was ist der Kernschatten?
  • Was ist der Halbschatten?
  • Wann kommt es zu einer totalen Mondfinsternis?
  • Wann kommt es zu einer partiellen Mondfinsternis?
  • Welche Farbe hat der Mond während einer totalen Mondfinsternis?

3D-Modelle

Position der Himmelskörper

  • Sonne
  • Sonnenlicht
  • Mond
  • Erde
  • Mondbahn - Der Mond umkreist die Erde in 27,3 Tagen auf einer Ellipsenbahn. Die Dauer einer Erdumkreisung des Mondes stimmt mit der Dauer einer Umdrehung um die eigene Achse überein, das heißt, dass immer die selben Seite des Mondes zur Erde gerichtet ist. Man spricht daher von einer gebundenen Rotation.

Während einer Mondfinsternis sehen wir eine Verdunkelung des Mondes am Himmel, die bis zu drei Stunden andauern kann. Dieses Schauspiel können wir dann beobachten, wenn die Sonne, die Erde und der Mond auf einer Linie stehen und die Erde ihren Schatten auf den Mond wirft.

Die Mondfinsternis kann von der kompletten nächtlichen Halbkugel aus beobachtet werden. Das Schauspiel kann bis zu 107 Minuten andauern. Zwischen dem Eintritt und Austritt des Mondes in den Erdschatten können bis zu sechs Stunden vergehen.

Schattenkegel

  • Sonnenlicht
  • Sonne
  • Erde
  • Mond
  • Mondbahn - Der Mond umkreist die Erde in 27,3 Tagen auf einer Ellipsenbahn. Die Dauer einer Erdumkreisung des Mondes stimmt mit der Dauer einer Umdrehung um die eigene Achse überein, das heißt, dass immer die selben Seite des Mondes zur Erde gerichtet ist. Man spricht daher von einer gebundenen Rotation.
  • Halbschatten - Penumbra. Nur ein Teil des Sonnenlichts gelangt zum Mond.
  • Totaler Schatten - Umbra. Die Erde verdeckt die Sonne vollständig, in diesem Fall gelangen überhaupt keine Sonnenstrahlen zum Mond.

Die Finsternis

  • Sonnenlicht
  • Sonne
  • Erde
  • Mond
  • Mondbahn - Der Mond umkreist die Erde in 27,3 Tagen auf einer Ellipsenbahn. Die Dauer einer Erdumkreisung des Mondes stimmt mit der Dauer einer Umdrehung um die eigene Achse überein, das heißt, dass immer die selben Seite des Mondes zur Erde gerichtet ist. Man spricht daher von einer gebundenen Rotation.
  • Halbschatten - Penumbra. Nur ein Teil des Sonnenlichts gelangt zum Mond.
  • Totaler Schatten - Umbra. Die Erde verdeckt die Sonne vollständig, in diesem Fall gelangen überhaupt keine Sonnenstrahlen zum Mond.

Narration

  • Sonnenlicht
  • Mond
  • Sonne
  • Erde
  • Mondbahn - Der Mond umkreist die Erde in 27,3 Tagen auf einer Ellipsenbahn. Die Dauer einer Erdumkreisung des Mondes stimmt mit der Dauer einer Umdrehung um die eigene Achse überein, das heißt, dass immer die selben Seite des Mondes zur Erde gerichtet ist. Man spricht daher von einer gebundenen Rotation.
  • Halbschatten - Penumbra. Nur ein Teil des Sonnenlichts gelangt zum Mond.
  • Totaler Schatten - Umbra. Die Erde verdeckt die Sonne vollständig, in diesem Fall gelangen überhaupt keine Sonnenstrahlen zum Mond.
  • Mondbahnebene
  • Erdbahnebene
  • - Der von der Mondbahnebene und Erdbahnebene eingeschlossene Winkel.

Bahnebenen

  • Erde
  • Mond
  • Mondbahnebene
  • Erdbahnebene
  • - Der von der Mondbahnebene und Erdbahnebene eingeschlossene Winkel.

Narration

Eine Mondfinsternis kommt dann zustande, wenn der Mond in den Schatten der Erde gerät. Um dieses Phänomen verstehen zu können, muss zuerst die Lage von Sonne, Erde und Mond zueinander geklärt werden.

Der Mond ist der Begleiter der Erde, ihr einziger natürlicher Satellit. Er umkreist die Erde auf einer elliptischen Umlaufbahn, besser gesagt: den gemeinsamen Massenschwerpunkt des Erde-Mond-Systems, der sich im Erdinneren befindet. Der Mond umrundet die Erde in 27,3 Tagen. Diese Zeiteinheit entspricht der Dauer einer Drehung des Mondes um die eigene Achse, das bedeutet, dass wir von der Erde aus immer dieselbe Mondseite sehen. Dies nennt man gebundene Rotation.

Der Mond emittiert kein eigenes Licht: Er reflektiert das Licht der Sonne. Die Erde steht den Sonnenstrahlen im Weg, deshalb wirft sie einen Schatten. Da die Sonne größer ist als die Erde, setzt sich der Schatten aus zwei umgekehrten, kegelförmigen Teilen zusammen. Der innere Kegel ist der Kernschatten, auch Umbra genannt, in ihn fällt kein direktes Sonnenlicht. In den zweiten, den äußeren Kegel hingegen gelangt etwas Sonnenlicht vom Rand der Sonne. Hier entsteht deshalb ein Schatten, da die Erde einen Großteil der Sonne, und somit ihrer Strahlung verdeckt. Dieser Halbschatten wird Penumbra genannt.

Von einer Mondfinsternis spricht man immer dann, wenn die Erde ihren Schatten auf den Mond wirft. Es gibt zwei Voraussetzungen für eine Mondfinsternis. Zum einen muss der Mond sich in Bezug auf die Sonne hinter der Erde befinden, also in der Vollmondphase, da er nur dann in den Schattenkegel gelangen kann. Zum anderen muss sich der Mond auf der Bahnebene der Erde oder in deren Nähe befinden. Da die Ebene der Mondbahn zur Bahnebene der Erde, also der Ekliptikebene, um etwa 5° geneigt ist, kommen die meisten Vollmondphasen dann vor, wenn sich der Mond über oder unter dem Schatten der Erde befindet.

Das ist der Grund, warum es nicht zu jedem Vollmond zu einer Mondfinsternis kommt, sondern nur etwa alle sechs Vollmonde, also zwei bis dreimal im Jahr.

Eine totale Mondfinsternis kommt dann zustande, wenn der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde, also die Umbra, eintritt.
Während einer partiellen Mondfinsternis tritt nur ein Teil des Mondes in den Kernschatten ein.
Die dritte Variante ist, wenn der Mond vollständig in den Halbschatten der Erde eintritt, dies ist allerdings mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Sowohl die totale als auch die partielle Mondfinsternis kann von der kompletten nächtlichen Halbkugel aus beobachtet werden. Das Schauspiel kann bis zu 107 Minuten andauern. Zwischen dem Eintritt und Austritt des Mondes in den Erdschatten können bis zu sechs Stunden vergehen.

Auch während einer totalen Mondfinsternis verschwindet der Mond nicht vollständig, sondern erscheint in der Regel in dunkelrotem Licht. Das liegt daran, dass die Erdatmosphäre das Sonnenlicht bricht und auch in den Schattenkegel abstrahlt. Da dabei das langwellige rote Licht weniger absorbiert wird, leuchtet der Mond dann rot. Die Farbe des Mondes und seine Verdunkelung hängt von den Bedingungen in der Atmosphäre ab, aber teilweise auch von deren Staubgehalt.

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