Ihr Warenkorb ist leer

Einkaufen

Stück: 0

Summe: 0,00

0

Die Meeresströmungen

Die Meeresströmungen

Ihre Gesamtheit bildet das globale Förderband, welches großen Einfluss auf das Klima hat.

Erdkunde

Schlagwörter

Meeresströmungen, Weltmeer, Meer, Ozean, Globales Förderband, Strömungen, Wind, Zirkulation, Corioliskraft, Strömung, Bach, Polarwind, westliche Winde, Passatwind, Meridionale Umwälzzirkulation, Salzgehalt, Dichte, Hydrosphäre, Kälte, warm, Temperatur, Wasserkreislauf, Klima, Natur, Physiogeographie, Erdkunde

Verwandte Extras

Fragen

  • Was ist eine kalte Meeresströmung?
  • Was ist eine warme Meeresströmung?
  • Was ist eine kalte Meeresströmung?
  • Was ist eine kalte Meeresströmung?
  • Was ist eine kalte Meeresströmung?
  • Was ist eine kalte Meeresströmung?
  • Was ist eine warme Meeresströmung?
  • Was ist eine warme Meeresströmung?
  • In welche Richtung lenkt die Corioliskraft sich bewegenden Objekte auf der südlichen Halbkugel?
  • Anhand welcher Eigenschaft werden Meeresströmungen gegliedert?
  • Wie lang beträgt die Umrundungszeit eines Wassermoleküls im Globalen Förderband?
  • In welche Richtung lenkt die Corioliskraft sich bewegenden Objekte auf der nördlichen Halbkugel?
  • Welche Wirkung haben die Meeresströmungen auf das Klima der Erde?
  • Wodurch werden die Meeresströmungen angetrieben?

3D-Modelle

Meeresströmungen

  • arktischer Polarkreis
  • nördlicher Wendekreis
  • Äquator
  • südlicher Wendekreis
  • antarktischer Polarkreis
  • Südpol
  • Nordpol
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • Arktischer Ozean
  • Kanarenstrom
  • Guineastrom
  • Labradorstrom
  • Golfstrom (Nordatlantik)
  • Ostgrönlandstrom
  • Nordäquatorialstrom
  • Südäquatorialstrom
  • Brasilstrom
  • Benguelastrom
  • Kalifornienstrom
  • Oyashio-Strom
  • Kuroshio-Strom
  • Kurilenstrom
  • Äquatorialer Gegenstrom
  • Humboldtstrom (Peru)
  • Somalstrom
  • Agulhasstrom
  • Westwindzone
  • Westaustralstrom
  • Ostaustralstrom
  • Karibische Strömung
  • Chinesischer Küstenstrom
  • Norwegischer Strom
  • Antarktischer Zirkumpolarstrom
  • nordöstliche polare Winde
  • westliche Winde
  • Nordostpassat
  • Südöstpassat
  • südöstliche polare Winde

Begriffsdefinitionen:

Planetarische Zirkulation: Auf der Erde haben sich infolge der auf beiden Hemisphären zwischen den über unterschiedlichen Luftdruck verfügenden Gürteln stattfindenden Luftaustausch drei große Windsysteme entwickelt.
Die am Äquator wehenden östlichen Passatwinde, die an den höher liegenden Breiten wehenden Westwinde und die polaren Ostwinde bilden gemeinsam die atmosphärische Zirkulation.

Passatwinde: Die in den Tropen wehenden oberflächennahen Winde. Sie wehen von den auf der Höhe des 30. geografischen Breitegrads liegenden Gebieten Richtung der um den Äquator verlaufenden Regionen, in denen niedrigerer Luftdruck herrscht.
Die Richtung dieser Winde ist wegen der aus der Erdrotation stammenden unterschiedlichen Kräfte auf der nördlichen Halbkugel nordöstlich und auf der südlichen Halbkugel südöstlich.

Westwinde: Die zwischen den 30. und 60. geografischen Breiten entstehenden Winde. Der 30. Breitengrad ist von einem Hochdruckgürtel und der 60. Breitengrad von einem Tiefdruckgürtel umgeben. Der zwischen ihnen stattfindende Luftaustausch wird von den Westwinden gewährleistet.

Polarwinde: An den Polargebieten herrscht Hochdruck, von ihnen strömt die Luft weiter Richtung Polarkreise. Wegen der aus der Erdrotation stammenden unterschiedlichen Kräfte herrschen auf der nördlichen Halbkugel nordöstliche und auf der südlichen Halbkugel südöstliche Winde.

Corioliskraft: Die Corioliskraft wirkt auf der Erde infolge der Erdrotation.
Auf der nördlichen Halbkugel bewegt sie die sich bewegenden Objekte im Uhrzeigersinn und auf der südlichen Halbkugel gegen den Uhrzeigersinn.

Meridionale Umwälzzirkulation (MOC)

  • Äquator
  • Oberflächenströmung
  • 50° Breitengrad
  • aufströmendes Kaltwasser
  • Tiefenströmung

Globales Förderband

  • arktischer Polarkreis
  • nördlicher Wendekreis
  • Äquator
  • südlicher Wendekreis
  • antarktischer Polarkreis
  • Südpol
  • Nordpol
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • Arktischer Ozean
  • nordöstliche polare Winde
  • westliche Winde
  • Nordostpassat
  • Südöstpassat
  • südöstliche polare Winde

Ideales Modell

  • arktischer Polarkreis
  • nördlicher Wendekreis
  • Äquator
  • südlicher Wendekreis
  • antarktischer Polarkreis
  • Südpol
  • Nordpol
  • einheitlicher Ozean
  • einheitliches Festland
  • nordöstliche polare Winde
  • westliche Winde
  • Nordostpassat
  • Südöstpassat
  • südöstliche polare Winde

Winde

Animation

  • Äquator
  • Oberflächenströmung
  • 50° Breitengrad
  • aufströmendes Kaltwasser
  • Tiefenströmung
  • nordöstliche polare Winde
  • westliche Winde
  • Nordostpassat
  • Südöstpassat
  • südöstliche polare Winde

Narration

Unter Meeresströmungen verstehen wir die andauernde Bewegung des Wassers eines Weltmeeres in eine Richtung, welche aufgrund der Dichtedifferenz zwischen Windkraft und Meerwasser zustande kommt. Die Meeresströmungen werden von den andauernden, in die gleiche Richtung wehenden, also von den großen Winden der planetarischen Zirkulation, den Passat-, den West- und den Polarwinden bewegt. Die Richtung dieser Winde wird von der aus der Erddrehung resultierenden Trägheitskraft, der Corioliskraft beeinflusst.

Im Falle eines imaginären einheitlichen Ozeans und eines einheitlichen Festlands würden die tropischen Passatwinde in dem theoretisch entstehenden Strömungssystem die oberen paar hundert Meter Wasseroberfläche von Ost nach West bewegen.
Auf den Kontinent stoßend würden sich die Strömungen teilen: Ein Teil würde entlang des Äquators zurückströmen und der andere würde seinen Weg aufgrund der Auswirkung der Westwinde in nordöstlicher beziehungsweise südöstlicher Richtung fortsetzen.
Wenn sie wiederum auf einen Kontinent träfen, würden sie sich erneut teilen. Ein Teil würde Richtung Äquator zurückströmen und der andere würde von den Polarwinden in westliche Richtung gelenkt werden. So entstünden auf der Nord- und auf der Südhalbkugel je 2 miteinander in Verbindung stehende, sich jedoch in gegensätzliche Richtungen bewegende Strömungskreise.

Doch die unregelmäßige Lage und Form des Festlandes verändert die Ströme. Zum Beispiel umrundet der zweite Strömungskreis auf der Südhalbkugel in der Zone der Westwinde die Erde, ohne dabei auf Kontinente zu treffen.

Die Meeresströmungen, die sich vom Äquator Richtung der Pole bewegen, transportieren im Vergleich zu den sie umgebenden Wassermassen wärmeres Wasser Richtung der Pole: Es handelt sich um warme Strömungen. Die Ströme, die sich von den Polen Richtung Äquator bewegen, transportieren im Vergleich zu den sie umgebenden Wassermassen kälteres Wasser: Es handelt sich um kalte Strömungen.

Es gibt nicht nur an der Oberfläche Strömungen, sondern das Wasser der Ozeane bewegt sich auch in senkrechter Richtung. Die Abbildung zeigt ein idealisiertes Ozeanbecken mit seiner Oberflächen- und Tiefenströmung. Senkrechte Bewegungen werden aufgrund der Differenz von Temperatur und Salzgehalt ausgelöst.
Das wärmere Wasser am Äquator ist aufgrund der Verdunstung salziger und seine Dichte ist höher. Richtung Norden kühlt sich das Wasser ab und sein Salzgehalt bleibt gleich. Da seine Dichte höher ist, als die der unteren Wassermassen, senkt sich das Oberflächenwasser auf den Ozeanboden ab und strömt in Form einer kalten Tiefenströmung zurück zum Äquator. Hier strömen die kalten Wassermassen nach oben und der Kreis schließt sich.

In Wirklichkeit gibt es in den Ozeanen einen globalen Strömungskreis, der die Meeresströmungen der großen Ozeanbecken und deren Arme an der Oberfläche und in der Tiefe miteinander verbindet. Das wird als globales Förderband bezeichnet.
Der antreibende Motor, also der Ort der intensivsten Strömung, ist das Absinken des Wassers im Nordatlantik. Dies findet an der nordöstlichen Spitze des Atlantischen Ozeans statt, wo der Golfstrom aufhört: Das Wasser sinkt in die Tiefe ab und setzt seine Reise als kalte Wasserströmung Richtung Süden fort. Das globale Förderband umrundet die ganze Erde und kommt dabei an zwei Orten, in der Mitte des Indischen und des Stillen Ozeans, an die Oberfläche und fließt als warme Oberflächenströmung weiter. Die Umrundungszeit eines Wassermoleküls beträgt ca. tausend Jahre.

Meeresströmungen haben einen erheblichen Einfluss auf das Klima der Erde. Wenn warme Meeresströmungen eine Küste erreichen, steigt die Jahresmitteltemperatur dieses Bereichs. Die mittlere Temperatur in der Nähe von Kaltwasserströmen ist geringer als die Jahresmitteltemperatur des jeweiligen Breitengrades. Zum Beispiel wäre die Jahresmitteltemperatur von Westeuropa ohne den Golfstrom 5 bis 10 °C niedriger.

Verwandte Extras

Das Phänomen El Niño

El Niño ist ein etwa alle fünf Jahre im äquatorialen Pazifik auftretendes Phänomen.

Die planetarische Zirkulation

Die Temperaturunterschiede zwischen Polar- und Äquatorregionen verursachen Luftzirkulationen.

Äolische Prozesse an Meeresküsten und in Steppen

Der Wind spielt als exogene Kraft eine wichtige Rolle bei der Formung der Gebiete mit mäßiger Pflanzendecke.

Das Gezeitenkraftwerk

Es nutzt die tägliche Schwankung des Meeresspiegels zur Gewinnung elektrischen Stroms.

Das Wasser (H₂O)

Stabile chemische Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff, unentbehrlich für das Leben.

Der Gletscher (Mittelstufe)

Gletscher sind aus Schnee hervorgegangene Eismassen, die sich langsam, eigenständig bewegen.

Der Ozeanboden (Karte)

Die tektonischen Plattengrenzen sind am Meeresboden deutlich zu erkennen.

Der Tsunami

Ein Tsunami ist eine Riesenwelle im Meer, die verheerende Zerstörungen verursachen kann.

Der Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf der Erde besteht aus Verdunstung, Kondensation, Schmelzen und Gefrieren.

Die Gezeiten

Die Gravitation des Mondes ist die Ursache für das Phänomen der Ebbe und Flut.

Die Klimazonen

Unsere Erde ist unterteilt in Geo-, Klima- und damit zusammenhängend in Vegetationszonen.

Die Küstenseeschwalbe

Die Küstenseeschwalbe ist der Zugvogel mit der längsten Zugstrecke aller Vögel.

Die Lebensräume im Meer

Mit zunehmender Tiefe verändern sich sowohl die Eigenschaften als auch die Lebensräume des Meeres.

Die lokalen Winde

Die wichtigsten lokalen Winde sind der Berg-Tal-Wind, der Land-See-Wind und der Fallwind.

Die Meere und Buchten

In dieser Animation sind die wichtigsten Meere und Meeresbuchten der Erde zu sehen.

Die Meerwasserentsalzung

Durch den Prozess der Entsalzung kann aus Meerwasser Trinkwasser gewonnen werden.

Die Stratifikation der Wälder

Die vertikale Schichtung (Stratifikation) der Wälder hängt von ihrer Art ab.

Die Wellentypen

Wellen spielen in vielen Bereichen unseres Lebens eine wichtige Rolle.

Eisberge

Eisberge sind große, im Meer schwimmende Eisblöcke aus Süßwasser.

Erdteile und Ozeane

Die Erde gliedert sich in aufgedehnte Landmassen, zwischen denen sich Ozeane ausbreiten.

Landschaftsformung durch Meere

Das Meer als exogene Kraft spielt bei der Landschaftsformung eine bedeutende Rolle.

Navigationsgeräte der Vergangenheit

Im Laufe der Jahrhunderte wurden verschiedene geniale Geräte zur Navigation erfunden.

Die Vergletscherung

Das letzte Eiszeitalter endete vor ca. 13 Tausend Jahren.

Added to your cart.