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Die Festung von Nizwa (Oman, 17. Jahrhundert)

Die Festung von Nizwa (Oman, 17. Jahrhundert)

Die größte Festung der arabischen Halbinsel besaß ein findiges Verteidigungssystem.

Geschichte

Schlagwörter

Festung von Nizwa, Nizwa, Oman, Festung, Schloss, Festungsarchitektur, Verteidigungsring, Rundbastei, Turm, Rundturm, Arabisch, Gebäude, Architektur, Belagerung, Militärstrategie, Unterkunft, Sultan, Arabische Halbinsel, Neuzeit, Geschichte

Verwandte Extras

3D-Modelle

Schnittbild des Turms

  • Beobachtungsposten
  • Posten des Scharfschützen - Von hier aus hatte man eine 360° Rundumsicht.
  • Gebetsort - Die Verteidiger der Festung konnten sogar während einer Belagerung zu Allah beten: Sie wuschen sich mit frischem Brunnenwasser und beteten.
  • Kanoniere - Die Wand absorbierte sofort den Einschlag des Kanonenschusses.
  • Zufluchtsort - Dieser bestand aus zwei Räumlichkeiten, die als Warenlager, Zufluchtsort und Gefängnis dienten.
  • Gussscharte - Sie befanden sich über dem Vorplatz des Tores. Die Eindringlinge wurden mit heißem Öl überschüttet.
  • Tiefer Brunnen - Wegen der Höhe der Festung war er viel tiefer als üblich.
  • Steinwerfer - Bereits am Eingang erwartete die Eindringlinge eine unangenehme Überraschung.
  • Waffenlager
  • Zelle - Die Gefangenen wurden mithilfe von Seilen heruntergelassen.
  • Haupteingang
  • Falle - Wenn Feinde durch die Tür kamen, öffnete sich aufgrund ihres Gewichts eine Falltür und sie fielen in eine Grube.
  • Wall - Er bestand aus ca. 18.000 Kubikmetern Stein und Sand und hatte eine Masse von 29.000 Tonnen.
  • äußerer Teil der Mauer - War mit Kalkschichten verstärkt.

Festung

  • Eingang zum Rundturm
  • Rundturm
  • Festungsmauer
  • Festungshof
  • Bastei
  • Turm
  • Brunnen
  • Schießscharte
  • Ausguckscharte
  • Aufgang

Festung von Nizwa

  • Stadt
  • Festung
  • Innere Festungsmauer
  • Turm
  • Äußere Stadtmauer

Verteidigung

Spaziergang

Animation

  • Beobachtungsposten
  • Posten des Scharfschützen - Von hier aus hatte man eine 360° Rundumsicht.
  • Gebetsort - Die Verteidiger der Festung konnten sogar während einer Belagerung zu Allah beten: Sie wuschen sich mit frischem Brunnenwasser und beteten.
  • Kanoniere - Die Wand absorbierte sofort den Einschlag des Kanonenschusses.
  • Zufluchtsort - Dieser bestand aus zwei Räumlichkeiten, die als Warenlager, Zufluchtsort und Gefängnis dienten.
  • Gussscharte - Sie befanden sich über dem Vorplatz des Tores. Die Eindringlinge wurden mit heißem Öl überschüttet.
  • Tiefer Brunnen - Wegen der Höhe der Festung war er viel tiefer als üblich.
  • Steinwerfer - Bereits am Eingang erwartete die Eindringlinge eine unangenehme Überraschung.
  • Waffenlager
  • Zelle - Die Gefangenen wurden mithilfe von Seilen heruntergelassen.
  • Haupteingang
  • Falle - Wenn Feinde durch die Tür kamen, öffnete sich aufgrund ihres Gewichts eine Falltür und sie fielen in eine Grube.
  • Wall - Er bestand aus ca. 18.000 Kubikmetern Stein und Sand und hatte eine Masse von 29.000 Tonnen.
  • äußerer Teil der Mauer - War mit Kalkschichten verstärkt.

Narration

Das Sultanat Oman befindet sich auf der arabischen Halbinsel. Aufgrund seiner geografischen Lage wurde es oft zum Zielpunkt von Angriffen, weshalb in dieser Gegend im Laufe der Jahrhunderte einige Festungen entstanden.
Die Stadt Nizwa, die früher als wirtschaftliches, religiöses und kulturelles Zentrum fungierte, ist die älteste Stadt des Landes.
Die Festung der Siedlung ist die größte ihrer Art auf der arabischen Halbinsel und zugleich das meistbesuchte Baudenkmal des Sultanats.

Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf Grundsteinen aus dem 12. Jh. erbaut.
Die Festung wird von einer mit Türmen und Basteien versehenen Mauer geschützt, von der sich ein Teil an die äußere Stadtmauer anpasst.

Hauptelement der Festung ist der riesige Rundturm, der 30 m hoch ist und einen Durchmesser von 36 Metern hat.
Seine massive Innenwand wurde mit Sand und Kies verstärkt, sodass sie einen höheren Schutz gegen Kanonenschüsse bot.
Die Außenwand verfügt über eine besondere Kalkschicht. Die tiefen Brunnen, die Lagerräumlichkeiten, die Zellen und der Gebetsplatz machten es den Verteidigern möglich, auch lange Belagerungen zu überstehen.

Das Verteidigungssystem des Turms spiegelt die Genialität der Militäringenieure und Architekten wieder.
Auf dem oberen Wehrgang wurden Schießscharten und Beobachtungsposten eingerichtet, sodass die komplette Umgebung überwacht werden konnte. Für die Scharfschützen wurden Schlitze in die Wand gehauen, wodurch ihre Kugeln ihr Ziel mit tödlicher Genauigkeit treffen konnten.

Auf dem Dach des Turms, direkt über dem Eingang, wurde eine überdachte Terrasse entworfen, von wo aus man Steine auf die Belagerer werfen konnte. Auf den schmalen, steilen, gewundenen und dunklen Treppen konnten die Angreifer nur einzeln nach oben gelangen und der Rammbock zum Durchbrechen von Türen konnte nicht wirkungsvoll eingesetzt werden.

Außerdem hielten die Burgverteidiger auch vor und hinter den Türen Überraschungen bereit.
Aus den Öffnungen im Obergeschoss wurde heißes Öl auf die unerwünschten Besucher gegossen. Auf die, die es dennoch schafften durch das Tor zu kommen, wartete auf der anderen Seite eine unsichtbare Falle, die für einen genickbrechenden Sturz sorgte.

Die stolze und furchterregende Festung wurde später oft umgebaut.
Trotzdem gilt sie heute als würdiges Denkmal der prunkvollen Vergangenheit des Omans und zieht Jahr für Jahr Unmengen von Touristen an.

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