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Die Benediktinerabtei in Ják (Ungarn)

Die Benediktinerabtei in Ják (Ungarn)

Die im romanischen Stil errichtete Kirche wurde im 13. Jh. im Zentrum der Gemeinde Ják erbaut.

Geschichte

Schlagwörter

Kirche von Ják, Ják, Martinus Magnus de Jaak, Benediktiner, Abtei, Sankt-Jakob-Kapelle, Frigyes Schulek, Heiliger Georg, Kapelle, Kirche, Rumänisch, katholisch, Turm

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3D-Modelle

Benediktinerabtei

Die Benediktinerabtei in Ják

Die Abtei steht in Westungarn, im Zentrum der Gemeinde Ják, im Komitat Vas. Die Abteikirche wurde auf einem Berg, der das Tal des Sorok-Baches überragt, errichtet.
Obwohl die Bauarbeiten an der Abteikirche in romanischem Stil bereits in den 1220er Jahren begonnen haben, erhielt das Bauwerk erst im dem Tatarensturm folgenden Jahrzehnt seine endgültige Form. Die Abteikirche wurde im Jahr 1256 eingeweiht. Das Bauwerk gilt als eines der herausragenden Meisterwerke der romanischen Baukunst in Ungarn.
Der letzte bedeutende Umbau wurde, nach den der Gründung folgenden stürmischen Jahrhunderten, zur Wende des 19–20. Jahrhunderts (anhand der Entwürfe von Frigyes Schulek) vollzogen.

Kirche und Kirchgarten der Benediktinerabtei

Eingang

Die Fassade und das Tor der Kirche

Der Großteil der äußeren Ornamente konzentriert sich um den Haupteingang.
Der untere Bereich der Fassade ist geprägt von dem individuell gestalteten, mit geometrischen Mustern verzierten, mehrfach gegliederten, sich nach innen vertiefenden Stufenportal. In der Vielfalt und Reichhaltigkeit sowie der geometrischen Art der Verzierung kommt der normannische Stil zur Geltung.
Über dem Tor ist eine Reihe von Nischenfiguren zu sehen, diese sind charakteristische Beispiele der ungarischen romanischen Plastik. Die in den, durch Säulen voneinander abgetrennten Nischen stehenden Statuen stellen Jesus mit seinen 12 Aposteln dar.
Eine Kuriosität ist, dass heute nur noch drei der dreizehn Statuen ihre ursprünglichen Köpfe besitzen, die anderen wurden von den Osmanen im Jahr 1532 zerstört.

Portal und Fassade der Kirche

Abteikirche

Merkmale und Ornamente des Bauwerkes

Die auf einer Anhöhe errichtete Abtei ist von einer Steinmauer umgeben. Der Besucher tritt durch ein verziertes Tor (Folnay-Tor, 1663) in den Kirchgarten.

Die dreischiffige, Basilika-artige Kirche wurde im typischen romanischen Stil erbaut. Ihre Türme sind vollkommen in das Gebäude integriert. Die Nebenschiffe beginnen unter den Türmen.

Die Mehrheit der Ornamente ist an der westlichen Fassade zu sehen. (Dieser gegenüber steht auch die Sankt-Jakob-Kapelle.) Das Portal der Kirche ist ein Meisterwerk der ungarischen romanischen Baukunst. Die anderen Elemente des Gebäudes sind weniger verziert (Eine Ausnahme bildet nur das nach Osten gerichtete Heiligtum). Dreifach angeordnete Säulen, Menschen-, Pflanzen- und Tierdarstellungen unterbrechen die Monotonie der Wände. Die Fenster werden von Bögen abgeschlossen.

Grundriss der Kirche

Kapelle

Die Sankt Jakob Kapelle

Die Sankt Jakob Kapelle steht im Kirchgarten der Abtei. In den Klosterkirchen war es im Mittelalter verboten die zum Pfarramt gehörenden Funktionen zu erfüllen, was dazu führte, dass die Kapelle als Dorfkirche diente.
Die Kapelle wurde fast zur gleichen Zeit wie die Kirche gebaut, und zwar um 1260. Die ähnlich der Kirche im romanischen Stil errichtete Kapelle mit einem Vierpass und zwei Stockwerken erhielt ihre aktuelle Form während der Renovierungsarbeiten im 18. Jahrhundert.
Die Kapelle war bei Weitem nicht so reich verziert wie die Abteikirche. Aus den Ornamenten über dem Eingang lässt sich jedoch schließen, dass wahrscheinlich auch die Kapelle vom selben Baumeister stammt, wie die Abteikirche.

Grundriss und Seitenansicht der Kapelle

Animation

Narration

Die Abteikirche steht im Zentrum der 10 Kilometer von Szombathely entfernten Gemeinde Ják, in Westungarn, auf einer, das Tal des Sorok-Baches überragenden Anhöhe. An die einstige Benediktinerabtei erinnert uns heute nur noch die Abteikirche und die im Kirchgarten stehende Sankt Jakob Kapelle.

Die Abteikirche ist ein herausragendes Bauwerk der Romanik in Ungarn. Aus ihren charakteristischen Merkmalen lässt sich darauf schließen, dass sie in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, in mehreren Phasen gebaut wurde. Gegründet wurde die Kirche vermutlich im Jahr 1220 von Martinus Magnus de Jaak, der der erste urkundlich erwähnte Adelige war. Eins ist sicher: Die Kirche wurde 1256 dem heiligen Georg geweiht.

Das Gebäude passt hervorragend in seine natürliche Umgebung. Aufgrund seiner Lage sind seine Türme auch von Weitem gut sichtbar, sie dominieren die Gegend. Die Kirche ist im typischen Stil der Romanik gebaut. Sie ist ein Basilika-artiges, dreischiffiges Bauwerk. Ihre Türme integrieren sich voll in das Äußere des Gebäudes. Die Nebenschiffe der Kirche beginnen unter den Türmen.

Um die Kirche und ihren Garten herum verläuft eine sogenannte Schutzmauer. Am südlichen Teil der Mauer befindet sich das Folnay-Tor. Es ist mit dem bischöflichen Wappen seines Namensgebers, Ferenc Folnay geschmückt. Tritt der Besucher durch dieses Tor, so fällt ihm die südliche Seite der Kirche, mit ihrem im Vergleich zum Haupttor viel kleineren südlichen Tor auf. Rechts sieht man zuerst die Sakristei, dann die das Heiligtum umgebenden beiden kleineren Nebenapsiden und die Hauptapsis. Die nördliche Seite der Kirche ist weniger reich verziert.

Die äußeren Ornamente der Kirche konzentrieren sich um das nach Westen ausgerichtete Hauptportal. Im unteren Bereich der Fassade dominiert das einzigartige, geometrisch verzierte, sich nach innen vertiefende, mehrfach gegliederte Stufenportal. Das Tor ist ein Schmuckstück, eines der wichtigsten Schätze der romanischen Baukunst in Ungarn. Über ihm sieht man herausragende Beispiele für die verzierende Bildhauerei der Romanik: die Reihe der in Nischen platzierten Statuen. Eine Besonderheit ist, dass heute nur noch 3 der 13, Jesus und seine Apostel darstellenden Statuen ihre ursprünglichen Köpfe besitzen. Die anderen wurden 1532 von den Osmanen abgeschlagen.

Vor dem prachtvollen Haupteingang steht die Sankt Jakobs Kapelle. Den Klosterkirchen war es im Mittelalter verboten, die zum Pfarramt gehörenden Funktionen zu erfüllen, was dazu führte, dass die Kapelle als mittelalterliche Dorfkirche diente. Die zweistöckige Kirche mit einem Vierpass wurde um 1260 im romanischen Stil gebaut. Sie ist bei Weitem nicht so prachtvoll verziert wie die Abteikirche. Ihre heutige Form erhielt die Kapelle während der Renovierungen im 18. Jahrhundert.

Die Benediktinerkirche von Ják war Zeuge einer stürmischen Geschichte. Sie fiel im Laufe der Jahrhunderte unter anderem Vandalismus, einer Feuersbrunst und einem Blitzeinschlag zum Opfer. Der letzte größere Umbau fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, anhand der Entwürfe von Ferenc Schulek, statt.

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