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Die Atombombe (1945)

Die Atombombe (1945)

Die Atombombe ist eine der zerstörerischsten Waffen der Menschheitsgeschichte.

Geschichte

Schlagwörter

Atombombe, Oppenheimer, Massenvernichtung, Hiroshima, Nagasaki, Los Alamos, Manhattan-Projekt, Leo Szilard, Enola Gay, Alamogordo, Paul Tibbets, Kernspaltung, nuklear, Waffe, Bomber, Little Boy, Fat Man, Uranbombe, Kettenreaktion, Weltkrieg, John von Neumann, Edward Teller, Geschichte

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Fragen

  • Was war der Codename des Projekts, das die Atombombe entwickeln sollte.
  • Wo lag das amerikanische Atombombenforschungszentrum?
  • Wer leitete das Manhattan-Projekt?
  • Wer setzte die Entwicklung der Atombombe bei Franklin D. Roosevelt durch?
  • Wann wurde die erste Test-Atombombe gezündet?
  • Welcher japanischen Stadt galt der erste Kernwaffenangriff?
  • Wie lautete der Codename der auf Hiroshima abgeworfenen Atombombe?
  • Welche Stadt traf der bislang letzte Kernwaffenangriff?
  • Wann wurde die Atombombe auf Hiroshima abgeworfen?
  • Stimmt es, dass die beiden Angriffe zusammen 320.000 japanischen Bürgern das Leben kostete?
  • Wie hieß das Flugzeug, das die Atombombe auf Hiroshima abwarf?
  • Stimmt es, dass ein Masseneinsatz von Atombomben die Erde komplett zerstören könnte?
  • Ist diese Behauptung richtig? Nach dem Abwurf der Atombomben initiierte Leó Szilárd eine Bewegung zur Verhinderung des Einsatzes der Atomenergie zu Kriegszwecken.
  • Ist diese Behauptung richtig? Albert Einstein war von Anfang an gegen die Idee einer Atombombe.
  • Wer war der Präsident der Vereinigten Staaten zum Zeitpunkt des Einsatzes der Atomwaffen?
  • Ist diese Behauptung richtig? Während des Kalten Krieges verhinderte die Angst vor der Zerstörungswirkung der Atombomben deren Einsatz.
  • Welches Spaltmaterial enthielt die auf Hiroshima abgeworfene Atombombe?
  • Welches Spaltmaterial enthielt die auf Nagasaki abgeworfene Atombombe?
  • Ist diese Behauptung richtig? Durch ihre abschreckende Kraft können Atombomben der Verteidigung dienen.
  • Ist diese Behauptung richtig? Uranbomben enthalten mehrere Teile Spaltmaterial, die jeweils die kritische Masse überschreiten.
  • Bei der Zündung einer Uranbombe werden die Uranteile gegeneinander geschossen, damit sie gemeinsam die kritische Masse überschreiten.
  • Ist diese Behauptung richtig? Die kritische Masse ist die Masse, über der im Spaltmaterial eine unkontrollierbare Kettenreaktion einsetzt.
  • Was ist KEINE Auswirkung einer Atombombenexplosion?
  • Ist diese Behauptung richtig? Die Auswirkungen einer Atombombe betreffen höchstens zwei Generationen.
  • Die radioaktive Strahlung verursacht genetische Schäden, die auch mehrere Generationen später zu Missbildungen führen können.
  • Ist diese Behauptung richtig? Die Explosion der Atombombe in Hiroshima tötete im Umkreis von 1 km fast 90% der Bevölkerung.
  • Die Energie heutiger Atomwaffen kann die der Hiroshima-Bombe bis zu mehrere zehntausend Mal übertreffen.
  • Ist diese Behauptung richtig? Die Energie der auf Hiroshima abgeworfenen Atombombe war größer, als die der auf Nagasaki abgeworfenen.

3D-Modelle

Enola Gay

  • B-29-Bomber
  • Little Boy (Uranbombe)
  • Fat Man (Plutoniumbombe)

Das schreckliche Ende eines schrecklichen Krieges

Die erste Atombombe wurde von einer amerikanischen Forschergruppe in Los Alamos entwickelt.
Der Codename dieser Operation war „Manhattan-Projekt“. Es begann 1939 unter Initiative des ungarnstämmigen Leó Szilárd. (Ausschlaggebende Kraft war die Angst vor dem Nationalsozialistischen Atomprogramm.)
Die aus amerikanischen, englischen und italienischen Forschern bestehende Gruppe (der auch János Neumann und Ede Teller angehörten) wurde von Robert Oppenheimer geleitet.
Die erste Atombombe (Plutoniumbombe) wurde am 16. Juli 1945 auf einem Testgelände südlich von Los Alamos gezündet.

Die europäischen Kampfhandlungen des II. Weltkriegs waren Anfang Mai 1945 beendet worden. Im fernen Osten dagegen war Japan nicht bereit zu kapitulieren. Daher entschieden sich die USA zum Einsatz der neuen Massenvernichtungswaffe.
Am 6. August wurde die Little Boy (Uran) genannte Atombombe auf Hiroshima und am 9. die Fat Man (Plutonium) genannte auf Nagasaki abgeworfen.
Die erste auf Japan abgeworfene Atombombe brachte ein B-29-Langstreckenbomber (Superfortress) des 393d Bombergeschwaders der amerikanischen Luftstreitkräfte, namens Enola Gay ins Ziel. Der Kommandant der Maschine war Paul Tibbets.

B-29

  • Maschinengewehrturm
  • Cockpit
  • Waffenstand
  • Überdruckrumpf
  • Bombenschacht
  • Sternmotor
  • Fahrwerk

Atombomben

  • Little Boy (Uranbombe)
  • Fat Man (Plutoniumbombe)

Atombomben zählen zur Kategorie der Kernwaffen. Ihre beiden Typen beziehen ihre Energie aus kernphysikalischen Vorgängen: Kernspaltung (Atombombe) und Kernfusion (Wasserstoffbombe).
Bei Atombomben (Spaltbombe) werden schwere Atomkerne (z.B. Plutonium, Uran) durch Beschuss mit Neutronen leichterer Elemente gespalten, was eine Kettenreaktion auslöst.
Durch die Freisetzung der Bindungsenergie der Atomkerne hat die Atombombe eine enorme Zerstörungskraft. Sie zeigt sich vor allem in der Druckwelle, dem elektromagnetischen Impuls (z.B. Hitze, Licht) und der radioaktiven Strahlung.

Little Boy

  • Stabilisatoren
  • Uran
  • Radarantenne
  • Detonator
  • Stahlmantel

„Little Boy“

Atombomben zählen zur Kategorie der Kernwaffen. Ihre beiden Typen beziehen ihre Energie aus kernphysikalischen Vorgängen: Kernspaltung (Atombombe) und Kernfusion (Wasserstoffbombe).
Bei Atombomben (Spaltbombe) werden schwere Atomkerne (z.B. Plutonium, Uran) durch Beschuss mit Neutronen leichterer Elemente gespalten, was eine Kettenreaktion auslöst.
Durch die Freisetzung der Bindungsenergie der Atomkerne hat die Atombombe eine enorme Zerstörungskraft. Sie zeigt sich vor allem in der Druckwelle, dem elektromagnetischen Impuls (z.B. Hitze, Licht) und der radioaktiven Strahlung.

Die Mk-I Atombombe mit dem Codenamen „Little Boy“ war die erste Kernwaffe, die im Krieg eingesetzt wurde.
Die Bombe war ca. 2 m lang und 71 cm breit. Die annähernd 4 Tonnen schwere Konstruktion beinhaltete 64 kg Uran-235 (von dem nur 0,6 g zu Energie umgewandelt wurde).
Die 13-18 Kilotonnen starke Explosion des am 6. August 1945 auf Hiroshima abgeworfenen „Kleine Jungen“ zerstörte die Stadt vollständig und löschte das Leben von 140 Tausend Menschen aus.

Fat Man

  • Stabilisatoren
  • Radarantenne
  • Detonatorschicht
  • hochexplosive Linsen
  • Plutoniumkern

„Fat Man“

Atombomben zählen zur Kategorie der Kernwaffen. Ihre beiden Typen beziehen ihre Energie aus kernphysikalischen Vorgängen: Kernspaltung (Atombombe) und Kernfusion (Wasserstoffbombe).
Bei Atombomben (Spaltbombe) werden schwere Atomkerne (z.B. Plutonium, Uran) durch Beschuss mit Neutronen leichterer Elemente gespalten, was eine Kettenreaktion auslöst.
Durch die Freisetzung der Bindungsenergie der Atomkerne hat die Atombombe eine enorme Zerstörungskraft. Sie zeigt sich vor allem in der Druckwelle, dem elektromagnetischen Impuls (z.B. Hitze, Licht) und der radioaktiven Strahlung.

Die am 9. August 1945 auf Nagasaki abgeworfene Fissionsbombe bekam ihren Codenamen wahrscheinlich aufgrund ihrer Form (und der daraus resultierenden Ähnlichkeit zu Winston Churchill).
Die 325 cm lange und 152 cm breite, ca. 4600kg schwere Kernwaffe enthielt Plutonium-239.
Sie wurde von der Bockscar (Kommandiert von Charles Sweeney) abgeworfen, einem Bomber des selben Typs und aus dem gleichen Geschwader wie die Maschine, die Hiroshima bombardierte.
Durch die 21 Kilotonnen starke Detonation wurden in der japanischen Stadt 39 Tausend Menschen getötet und weitere 25 Tausend verletzt.

Animation

  • spontane Spaltung
  • induzierte Spaltung
  • unkontrollierte Kettenreaktion
  • Hiroshima
  • Nagasaki

Während der Kernspaltung, auf der die Zerstörungskraft der Atombombe basiert, werden neben der Neutronenabgabe die Atomkerne zweigeteilt, wobei Energie frei wird.
Die Kernspaltung kann spontan erfolgen, was selten ist, oder durch Neutronenzugabe ausgelöst werden.
Leó Szilárd hatte die Idee, dass wenn ein Atom sich durch die Einwirkung eines Neutrons spaltet, eine Kettenreaktion ausgelöst wird.
Das Uranisotop 235 und das Plutoniumisotop 239 sind dazu geeignet, da bei jeder Kernspaltung 2-3 Neutronen frei werden.
Die Bedingung für diese Kettenreaktion ist, dass das Spaltmaterial in einen superkritischen Zustand gerät, also seine Masse oder Dichte einen Minimalwert überschreitet. Dann würden nämlich die bei der spontanen Spaltung frei werdenden Neutronen mit großer Wahrscheinlichkeit auf Atomkerne treffen und diese Spalten. Dabei würden weitere Neutronen frei werden: So beginnt die Kettenreaktion.

In Uranbomben ist das Spaltmaterial in mehreren Teilen enthalten. Wenn diese Teile mit Hilfe von Sprengstoff aufeinandertreffen, überschreitet ihre gemeinsame Masse den kritischen Wert und es erfolgt die Detonation.

Bei der Plutoniumbombe wird das Spaltmaterial mithilfe konventioneller Sprengladungen verdichtet, es kommt so in superkritischen Zustand und die Kettenreaktion setzt ein.

In den Vereinigten Staaten arbeiteten beim Manhattan-Projekt unter der Leitung von Robert Oppenheimer ausgewählte Wissenschaftler an der Entwicklung der Atombombe.
Nazi-Deutschland versuchte sich auch am Bau der Atombombe, glücklicherweise ohne Erfolg.
1945 erreichte die Gruppe um Oppenheimer ihr Ziel:
Die Uranbombe namens Little Boy und die Plutoniumbombe namens Fat Man wurden gebaut.
Am 26. Juli 1945 übermittelten die Alliierten der japanischen Führung ein Ultimatum mit der Aufforderung zur sofortigen Kapitulation. Nachdem das Ultimatum abgelehnt wurde, warf ein Enola Gay getaufte B-29 Bomber am 6. August Little Boy auf Hiroshima ab. Am 9. August warf eine Bockscar genannte B-29 Fat Man über Nagasaki ab.
Beide Angriffe verrichteten schreckliche Zerstörung, insgesamt forderten sie über 300.000 zivile Opfer. Durch, durch radioaktive Strahlung Verursachte Mutationen wurden noch Generationen später Kinder mit schweren Missbildungen geboren.

Der Einsatz der beiden Atombomben zwang Japan in die Knie, am 2. September 1945 wurde auf dem Schlachtschiff USS Missouri die bedingungslose Kapitulation unterschrieben.

Damit war der 2. Weltkrieg beendet, der verheerendste Krieg in der Geschichte der Menschheit.

Funktion

  • Uran
  • Stahlmantel

Die Kettenreaktion

Narration

Während der Kernspaltung, auf der die Zerstörungskraft der Atombombe basiert, werden neben der Neutronenabgabe die Atomkerne zweigeteilt, wobei Energie frei wird.
Die Kernspaltung kann spontan erfolgen, was selten ist, oder durch Neutronenzugabe ausgelöst werden.
Leó Szilárd hatte die Idee, dass wenn ein Atom sich durch die Einwirkung eines Neutrons spaltet, eine Kettenreaktion ausgelöst wird.
Das Uranisotop 235 und das Plutoniumisotop 239 sind dazu geeignet, da bei jeder Kernspaltung 2-3 Neutronen frei werden.
Die Bedingung für diese Kettenreaktion ist, dass das Spaltmaterial in einen superkritischen Zustand gerät, also seine Masse oder Dichte einen Minimalwert überschreitet. Dann würden nämlich die bei der spontanen Spaltung frei werdenden Neutronen mit großer Wahrscheinlichkeit auf Atomkerne treffen und diese Spalten. Dabei würden weitere Neutronen frei werden: So beginnt die Kettenreaktion.

In Uranbomben ist das Spaltmaterial in mehreren Teilen enthalten. Wenn diese Teile mit Hilfe von Sprengstoff aufeinandertreffen, überschreitet ihre gemeinsame Masse den kritischen Wert und es erfolgt die Detonation.

Bei der Plutoniumbombe wird das Spaltmaterial mithilfe konventioneller Sprengladungen verdichtet, es kommt so in superkritischen Zustand und die Kettenreaktion setzt ein.

In den Vereinigten Staaten arbeiteten beim Manhattan-Projekt unter der Leitung von Robert Oppenheimer ausgewählte Wissenschaftler an der Entwicklung der Atombombe.
Nazi-Deutschland versuchte sich auch am Bau der Atombombe, glücklicherweise ohne Erfolg.
1945 erreichte die Gruppe um Oppenheimer ihr Ziel:
Die Uranbombe namens Little Boy und die Plutoniumbombe namens Fat Man wurden gebaut.
Am 26. Juli 1945 übermittelten die Alliierten der japanischen Führung ein Ultimatum mit der Aufforderung zur sofortigen Kapitulation. Nachdem das Ultimatum abgelehnt wurde, warf ein Enola Gay getaufte B-29 Bomber am 6. August Little Boy auf Hiroshima ab. Am 9. August warf eine Bockscar genannte B-29 Fat Man über Nagasaki ab.
Beide Angriffe verrichteten schreckliche Zerstörung, insgesamt forderten sie über 300.000 zivile Opfer. Durch, durch radioaktive Strahlung Verursachte Mutationen wurden noch Generationen später Kinder mit schweren Missbildungen geboren.

Der Einsatz der beiden Atombomben zwang Japan in die Knie, am 2. September 1945 wurde auf dem Schlachtschiff USS Missouri die bedingungslose Kapitulation unterschrieben.

Damit war der 2. Weltkrieg beendet, der verheerendste Krieg in der Geschichte der Menschheit.

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