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Der Zeppelin, LZ 17 Sachsen (1913)

Der Zeppelin, LZ 17 Sachsen (1913)

Der Zeppelin ist ein lenkbares Starrluftschiff.

Technik

Schlagwörter

Luftschiff, Zeppelin, Sachsen, Luftverkehr, Personenverkehr, Wasserstoffgas, Ruderblatt, Höhenruder, Kabine, Motorgondel, Ballon, zivil, Armee, kommerziell, Technik

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Zeppelin

Geschichte der Zeppeline

Der Zeppelin ist ein lenkbares Starrluftschiff. Das Verkehrsmittel wurde nach seinem Erfinder, dem Deutschen Graf Ferdinand von Zeppelin, benannt. (Für seine Erfindung nutzte er auch das Patent des Ungarn Dávid Schwarz.) Sein erstes Luftschiff erhob sich 1900 in die Lüfte.
Die neue Konstruktion wurde bereits vor dem 1. Weltkrieg populär und in erster Linie gewerblich (Personentransport, Postdienst) genutzt. Später erschienen auch militärische Varianten (Bomber und Aufklärer).
Nach dem 1. Weltkrieg erlebten die für zivile Zwecke gebauten Zeppeline eine Renaissance. In ihrer Blütezeit in den 1930er Jahren überflogen die riesigen deutschen Luftschiffe (z.B. die „Graf Zeppelin“ und die „Hindenburg“) sogar ohne Schwierigkeiten die Ozeane.
Nach der Hindenburg-Katastrophe (1937, New Jersey) wurde ihre Benutzung eingestellt. Seit den 1990er Jahren hat man die Werte des Zeppelins wiederentdeckt. Heutzutage werden sie hauptsächlich zu Forschungszwecken und für Luxusreisen genutzt.

Ferdinand von Zeppelin

Draufsicht

Form und Eigenschaften des Zeppelins

Die ersten Zeppeline ähnelten länglichen Zylindern mit konischen Enden. Zu ihrem charakteristischen Aussehen gehörten auch die Stabilisierungsflächen. Nach dem 1. Weltkrieg entstand (hauptsächlich durch die Ingenieure des Unternehmens Schütte-Lanz Luftschiffbau) die spätere hauptsächlich vorherrschende Tropfenform mit ihren kreuzförmigen Stabilisierungsflächen am Heck.
Die verhältnismäßig kleinen Kabinen befanden sich am unteren Teil des Rahmens, doch aufgrund der gleichmäßigen Gewichtsverteilung und des niedrigeren Luftwiderstands wurden auch an anderen Stellen des Rumpfes (innerhalb des Rahmens) Passagiere und Lasten platziert. Die auf der Unterseite des Bugs aus dem Rumpf herausragende Gondel diente als „Kanzel“ zur Steuerung und Kommunikation. Von hier wurden auch die dem Antrieb dienenden Motoren gesteuert.
Wichtigste Vorzüge der Luftschiffe sind die ausgezeichnete Lenkbarkeit, die Belastbarkeit und die hohe Reichweite. Die Zeppeline der 1920er und 1930er Jahre waren 200-250 Meter lang und besaßen ein Volumen von ca. 100.000 m³. Ihre reelle Belastbarkeit lag bei 50-60 Tonnen und die Flughöhe betrug um die 7.000-8.000 Meter. Ihre Reichweite konnte bei bis zu 10.000 Kilometern liegen.

Aufbau

  • Schiffsrumpf
  • Hülle
  • Seitenruder
  • Höhenruder
  • Kabinen
  • Motorgondel
  • Gondel

Aufbau und Antrieb

Die wichtigste Charakteristik der Konstruktion ist der aus Längsträgern und Ringen bestehende starre Metallrahmen. Im Vergleich zu den traditionellen (einballonigen, nicht starr gebauten) Luftschiffen konnten die Zeppeline so schwerere Lasten befördern und es war möglich mehrere und stärkere Motoren anzubringen.
Innerhalb der Außenhülle befanden sich mehrere separate mit Wasserstoff gefüllte Ballons (Zellen) nebeneinander. (Zeppelin selbst benutzte zuerst, aufgrund des inneren Aufbaus, die Bezeichnung „lenkbarer Luftzug“ für seine Erfindung.) Eine wichtige Rolle spielten die sogenannten Gaslüfterachsen, die aus Sicherheitsgründen den Wasserstoffüberschuss beseitigten. (Später wurde der Wasserstoff durch das sicherere Helium ersetzt.)
Der Antrieb der Zeppeline wird durch mindestens vier Motoren (z.B. 4 x 195 kW-Maybach-Motoren) gewährleistet, die bereits während des 1. Weltkriegs jeweils 260 PS leisteten. Die damalige Geschwindigkeit der Zeppeline lag bei 130 km/h.

Hindenburg-Katastrophe

Querschnitt

  • Gasbehälter
  • Rahmengerüst
  • Stützspanten

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