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Der Tsunami

Der Tsunami

Ein Tsunami ist eine Riesenwelle im Meer, die verheerende Zerstörungen verursachen kann.

Erdkunde

Schlagwörter

Tsunami, Erdbeben, Seebeben, Meer, Welle, Wellenwand, Tsunamiwarnung, tektonische Platte, Epizentrum, Plattentektonik, Katastrophe, Natur, Erdkunde

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Erdbeben

  • Afrikanische Platte
  • Eurasische Platte
  • Arabische Platte
  • Indische Platte
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  • Südamerikanische Platte
  • Pazifische Platte
  • Karibische Platte
  • Cocosplatte
  • Nazca-Platte
  • Antarktische Platte
  • Australische Platte
  • Philippinische Platte

Ein Tsunami ist eine Wasserwelle von großer Wellenlänge und langer Periode. Sie entsteht dann, wenn sich infolge einer plötzlichen Hebung oder Senkung des Meeresbodens der Meeresspiegel schlagartig verändert. Dies wird zumeist von Seebeben verursacht, die durch tektonische Plattenverschiebungen ausgelöst werden.

Die Aufwärtsbewegung der tektonischen Platte hebt auch die mehrere Kilometer dicken Wassermassen über der Platte an. Dadurch entsteht eine gigantische Welle, die die Energie des Seebebens tausende Kilometer über den Ozean transportiert, bis sie schließlich die Küste erreicht.

Im Gegensatz zu Windwellen, die nur die Wasseroberfläche bewegen und tiefere Wasserschichten unbewegt lassen, ist beim Tsunami die gesamte Wassersäule in Bewegung, die Welle rollt praktisch über den Meeresboden, so wie es sonst nur bei Flachwasserwellen der Fall ist.

Während die Wellenlänge von Windwellen 100-200 m beträgt, erreicht die Wellenlänge von Tsunamis im 5-6 km tiefen offenen Meer sogar bis zu 500 km. Wenn die Meerestiefe deutlich kleiner als die Wellenlänge ist, dann wird die Geschwindigkeit der Welle von der Wassertiefe bestimmt.
Tsunamis bewegen sich im offenen Meer mit einer Geschwindigkeit von ca. 800 km/h, was der Reisegeschwindigkeit eines Passagierflugzeuges entspricht. Ihre Amplitude, also ihre Wellenhöhe, bleibt allerdings unter einem Meter, weshalb Tsunamis von Schiffen nicht bemerkt werden.
Die Abschwächung der Wellen ist umgekehrt proportional zur Wellenlänge, weshalb der Tsunami mehrere Tausend Kilometer mit geringem Energieverlust zurücklegen kann.

Die Geschwindigkeit nimmt in seichten Küstengewässern deutlich ab: Sie verlangsamt sich in 50 m tiefem Wasser auf 80 km/h. Da seine Energie konstant ist, wird der Tsunami höher und höher. Wenn er schließlich die Küste erreicht, kann der verheerende Tsunami mehrere zehn Meter hoch sein. Eine Reihe von Wellen können einander mit einer Wellenperiode von 10-20 Minuten folgen.

Oft erreicht nicht der Wellenberg zuerst die Küste, sondern das Wellental. In diesem Fall zieht sich das Meer beträchtlich vom Ufer zurück, was ein eindeutiges Vorzeichen für einen Tsunami ist. Da das Wellental die Küste aber nur wenige Minuten vor dem Wellenberg erreicht, ist es für eine Evakuierung bereits zu spät.

Wird nach dem Seebeben sofort eine Tsunamiwarnung ausgegeben, dann steht für die Evakuierung selbst an nahegelegenen Küsten bis zum Eintreffen des Tsunami ein Zeitfenster von 30-60 Minuten zur Verfügung. Im Falle einer Tsunamiwarnung oder einer unerwartet schnellen Änderung des Wasserspiegels empfiehlt es sich schnellstmöglich einen hochgelegenen oder küstenfernen Zufluchtsort aufzusuchen.

Tsunami

  • ozeanische Kruste
  • kontinentale Kruste
  • Wellenlänge - Der Abstand zweier Wellentäler.
  • Wellenberg - Der Wellenteil oberhalb des Ruhewasserspiegels.
  • Wellental - Der Wellenteil unterhalb des Ruhewasserspiegels.
  • Amplitude - Die Höhe der Welle.

Tsunami von der Küste aus

Draufsicht

Animation

Narration

Ein Tsunami ist eine Wasserwelle von großer Wellenlänge und langer Periode. Sie entsteht dann, wenn sich infolge einer plötzlichen Hebung oder Senkung des Meeresbodens der Meeresspiegel schlagartig verändert. Dies wird zumeist von Seebeben verursacht, die durch tektonische Plattenverschiebungen ausgelöst werden.

Die Aufwärtsbewegung der tektonischen Platte hebt auch die mehrere Kilometer dicken Wassermassen über der Platte an. Dadurch entsteht eine gigantische Welle, die die Energie des Seebebens tausende Kilometer über den Ozean transportiert, bis sie schließlich die Küste erreicht.

Im Gegensatz zu Windwellen, die nur die Wasseroberfläche bewegen und tiefere Wasserschichten unbewegt lassen, ist beim Tsunami die gesamte Wassersäule in Bewegung, die Welle rollt praktisch über den Meeresboden, so wie es sonst nur bei Flachwasserwellen der Fall ist.

Während die Wellenlänge von Windwellen 100-200 m beträgt, erreicht die Wellenlänge von Tsunamis im 5-6 km tiefen offenen Meer sogar bis zu 500 km. Wenn die Meerestiefe deutlich kleiner als die Wellenlänge ist, dann wird die Geschwindigkeit der Welle von der Wassertiefe bestimmt.
Tsunamis bewegen sich im offenen Meer mit einer Geschwindigkeit von ca. 800 km/h, was der Reisegeschwindigkeit eines Passagierflugzeuges entspricht. Ihre Amplitude, also ihre Wellenhöhe, bleibt allerdings unter einem Meter, weshalb Tsunamis von Schiffen nicht bemerkt werden.
Die Abschwächung der Wellen ist umgekehrt proportional zur Wellenlänge, weshalb der Tsunami mehrere Tausend Kilometer mit geringem Energieverlust zurücklegen kann.

Die Geschwindigkeit nimmt in seichten Küstengewässern deutlich ab: Sie verlangsamt sich in 50 m tiefem Wasser auf 80 km/h. Da seine Energie konstant ist, wird der Tsunami höher und höher. Wenn er schließlich die Küste erreicht, kann der verheerende Tsunami mehrere zehn Meter hoch sein. Eine Reihe von Wellen können einander mit einer Wellenperiode von 10-20 Minuten folgen.

Oft erreicht nicht der Wellenberg zuerst die Küste, sondern das Wellental. In diesem Fall zieht sich das Meer beträchtlich vom Ufer zurück, was ein eindeutiges Vorzeichen für einen Tsunami ist. Da das Wellental die Küste aber nur wenige Minuten vor dem Wellenberg erreicht, ist es für eine Evakuierung bereits zu spät.

Wird nach dem Seebeben sofort eine Tsunamiwarnung ausgegeben, dann steht für die Evakuierung selbst an nahegelegenen Küsten bis zum Eintreffen des Tsunami ein Zeitfenster von 30-60 Minuten zur Verfügung. Im Falle einer Tsunamiwarnung oder einer unerwartet schnellen Änderung des Wasserspiegels empfiehlt es sich schnellstmöglich einen hochgelegenen oder küstenfernen Zufluchtsort aufzusuchen.

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