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Der Panamakanal

Der Panamakanal

Eine zur Abkürzung von Schifffahrtsrouten gebaute künstliche Wasserstraße.

Erdkunde

Schlagwörter

Panamakanal, Panama, Kanal, Wassertransport, Schleusensystem, Schleuse, Handel, Schifffahrt, Warentransport, Routen, Transport, Güterverkehr, Logistik, Verkehr, Amerika, Nordamerika, Südamerika, Mittelamerika, Pazifischer Ozean, Karibik, Ladekapazität, Knotenpunkt, Atlanti-óceán, Colón, Infrastruktur, global, Wirtschaft, Erde, Gesellschaft, Humangeographie, Netzwerk, Globalisierung, Erdkunde, Globus, Technik

Verwandte Extras

3D-Modelle

Maritime Nadelöhre

  • Öresund
  • Bosporus
  • Suezkanal
  • Straße von Hormus
  • Bab al-Mandab
  • Straße von Malakka
  • Panamakanal
  • Kap der Guten Hoffnung
  • Kap Hoorn
  • Straße von Gibraltar
  • Ärmelkanal
  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean

Der Panamakanal ist eine künstliche Wasserstraße zur Verkürzung der Schifffahrtswege am Isthmus von Panama, die Nord- und Südamerika verbindet. Der Kanal wurde 1914 eröffnet und verbindet den Pazifik mit der Karibik.

Panamakanal

  • Pazifik
  • Karibik
  • Colón
  • Panama-Stadt
  • Limon Bucht
  • Gatún-Schleusen - Teil des ursprünglichen Schleusensystems.
  • Agua-Clara-Schleusen - Neue Schleusen, die während der Erweiterung gebaut wurden.
  • Río Chagres
  • Gatúnsee - Ein künstlicher See, der während des Kanalbaus entstand.
  • Bahnstrecke - Die Schiffsroute folgte der Bahnstrecke, die an einigen Stellen verändert werden musste, weil der Gatúnsee ein Teil der Strecke überschwemmte.
  • Schifffahrtsroute
  • Gaillard-Kanal - Ein 14 km langes künstliches Tal.
  • Pedro-Miguel-Schleusen - Teil des ursprünglichen Schleusensystems.
  • Miraflores-Schleusen - Teil des ursprünglichen Schleusensystems.
  • Cocoli-Schleusen - Neue Schleusen, die während der Erweiterung gebaut wurden.
  • Brücke der Amerikas

Der Bau des Kanals wurde 1881 von einer französischen Firma begonnen. Der Bau wurde von Ferdinand de Lesseps geleitet, der auch den Suezkanal erfolgreich gebaut hatte. Da jedoch die geographischen und klimatischen Eigenschaften der Region falsch eingeschätzt wurden, traten verschiedene technische und gesundheitliche sowie finanzielle Probleme auf. Das Projekt schien gescheitert zu sein und das Unternehmen ging bankrott.

Die anspruchsvollste technische Aufgabe war die Ausgrabung des Culebra Cut, eines künstlichen Tals, das die kontinentale Wasserscheide durchschneidet.

Das Projekt wurde schließlich 1904 von den USA übernommen, die den Kanal 1914 fertigstellten und eröffneten.

Der fertiggestellte Kanal war ca. 80 km lang. Das Projekt bestand aus mehreren künstlichen Seen, natürlichen und künstlichen Kanälen und drei Schleusen.

Der Panamakanal war bis 1999 unter der Kontrolle der Vereinigten Staaten, als er von der Regierung Panamas übernommen wurde.

Jährlich passieren Tausende von Schiffen den Kanal. Im Jahr 2010 war ein chinesisches Schiff das einmillionste Schiff.

Zunehmender Verkehr und größere Schiffe machten den Ausbau des Kanals notwendig. Die Erweiterungsarbeiten begannen 2007. Damit größere Schiffe den Kanal passieren konnten, waren breitere und tiefere Schleusen erforderlich. Zwei neue Schleusen wurden gebaut, der Culebra Cut verbreitert und die künstlichen Seen vergrößert und vertieft. Der Ausbau des Kanals wurde 2016 abgeschlossen.

Schiffsgrößen

  • Panamax-Klasse - Nur dieser Schiffstyp (oder kleiner) konnte vor der Erweiterung den Panamakanal passieren. Er verfügt über eine Kapazität von 4.500 TEU.
  • 294 m
  • 32 m
  • Neopanamax-Klasse - Dieser Schiffstyp kann seit seiner Erweiterung auch durch den Panamakanal fahren. Er verfügt über eine Kapazität von 13.000 TEU.
  • 366 m
  • 49 m

Vor dem Ausbau war die Baugröße der Panamax-Schiffe die Obergrenze für Schiffe, die den Kanal passieren konnten. Der Begriff Panamax bezeichnet Schiffe, die anhand ihrer Abmessungen gerade noch durch den Panamakanal passen. Seit der Erweiterung können auch Schiffe der neuen Neopanamax-Klasse den Kanal passieren, die wesentlich größer sind und eine höhere Ladekapazität haben.

Querschnitt

  • Pazifik
  • Karibik
  • Miraflores-Schleusen
  • Miraflores-See
  • Pedro-Miguel-Schleusen
  • Gatúnsee
  • Gatún-Schleusen
  • 26 m

Durch die Schleusensysteme am Kanal werden die Schiffe auf 26 Meter über dem Meeresspiegel gehoben und gesenkt. Jedes Schleusensystem besteht aus mehreren Kammern, während der Durchfahrt werden die Schiffe also dreimal gehoben und gesenkt. Bei der Durchfahrt durch ältere Schleusen helfen Zahnradbahnen, bei der durch neue Schlepper. In den anderen Bereichen des Kanals wird die Navigation von Lotsen übernommen. Im Durchschnitt dauert eine Durchfahrt etwa 8 bis 10 Stunden.

Ausweichrouten

  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • New York
  • Panamakanal
  • Kap Hoorn
  • San Francisco
  • Shanghai
  • 30.500 km
  • 19.500 km
  • 8.400 km
  • 21.000 km
  • 4.700 km

Ohne den Kanal wären die Fahrten von Asien zur Ostküste Amerikas um tausende Kilometer länger. Er verkürzt auch die Transportwege zwischen der Ostküste und der Westküste der Vereinigten Staaten. Der Schienenverkehr zwischen der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten ist in Bezug auf Strecke und Zeit kürzer, aber der Seeverkehr ist deutlich wirtschaftlicher, da Schiffe ein Vielfaches der Fracht von Güterzügen befördern können.

Daten

  • Die wichtigsten Handelsrouten
  • Wasserverwendung
  • Verkehr
  • Schiffstypen

Routen

Mehr als die Hälfte der Schiffe, die den Panamakanal passieren, transportieren Fracht zwischen Asien und der Ostküste Nordamerikas, aber auch zwischen der Westküste Südamerikas und der Ostküste Nordamerikas und Europa gibt es einen bedeutenden Seeverkehr.

Eine Schleusenkammer wird in weniger als acht Minuten mit Wasser gefüllt. Der Wasserverlust ist seit dem Bau der neuen Schleusen um fast 10% gesunken. 60% des Wassers werden wiederverwendet.

Verkehr

Die Anzahl der passierenden Schiffe nahm – außer während dem Zweiten Weltkrieg – bis 1980 ständig zu, danach stagnierte sie. Die Frachtmenge nimmt jedoch ständig zu, da die Schiffe über immer mehr Ladekapazität verfügen.

Schiffstypen

Den Panamakanal durchqueren vorwiegend Containerschiffe. Für die alten Schleusen war der Transport von Schüttgut und Chemikalien charakteristisch, während durch die neuen, 2016 eröffneten Schleusensysteme darüber hinaus auch Gas transportiert wird.

Animation

  • Öresund
  • Bosporus
  • Suezkanal
  • Straße von Hormus
  • Bab al-Mandab
  • Straße von Malakka
  • Panamakanal
  • Kap der Guten Hoffnung
  • Kap Hoorn
  • Straße von Gibraltar
  • Ärmelkanal
  • Pazifik
  • Karibik
  • Colón
  • Panama-Stadt
  • Limon Bucht
  • Gatún-Schleusen - Teil des ursprünglichen Schleusensystems.
  • Agua-Clara-Schleusen - Neue Schleusen, die während der Erweiterung gebaut wurden.
  • Río Chagres
  • Gatúnsee - Ein künstlicher See, der während des Kanalbaus entstand.
  • Bahnstrecke - Die Schiffsroute folgte der Bahnstrecke, die an einigen Stellen verändert werden musste, weil der Gatúnsee ein Teil der Strecke überschwemmte.
  • Schifffahrtsroute
  • Gaillard-Kanal - Ein 14 km langes künstliches Tal.
  • Pedro-Miguel-Schleusen - Teil des ursprünglichen Schleusensystems.
  • Miraflores-Schleusen - Teil des ursprünglichen Schleusensystems.
  • Cocoli-Schleusen - Neue Schleusen, die während der Erweiterung gebaut wurden.
  • Brücke der Amerikas
  • Panamax-Klasse - Nur dieser Schiffstyp (oder kleiner) konnte vor der Erweiterung den Panamakanal passieren. Er verfügt über eine Kapazität von 4.500 TEU.
  • 294 m
  • 32 m
  • Neopanamax-Klasse - Dieser Schiffstyp kann seit seiner Erweiterung auch durch den Panamakanal fahren. Er verfügt über eine Kapazität von 13.000 TEU.
  • 366 m
  • 49 m
  • Miraflores-Schleusen
  • Miraflores-See
  • Pedro-Miguel-Schleusen
  • Gatúnsee
  • Gatún-Schleusen
  • 26 m
  • Afrika
  • Europa
  • Asien
  • Australien
  • Nordamerika
  • Südamerika
  • Atlantischer Ozean
  • Pazifischer Ozean
  • Indischer Ozean
  • New York
  • Panamakanal
  • Kap Hoorn
  • San Francisco
  • Shanghai
  • 30.500 km
  • 19.500 km
  • 8.400 km
  • 21.000 km
  • 4.700 km
  • Die wichtigsten Handelsrouten
  • Asien – Ostküste der USA 51,2 %
  • Westküste Südamerikas – Ostküste der USA 17,5 %
  • Westküste Südamerikas – Europa 10,6 %
  • Westküste Mittelamerikas – Ostküste der USA 7,8 %
  • Europa – Westküste Nordamerikas 6 %
  • Sonstige 6,9 %
  • Vor der Erweiterung
  • Nach der Erweiterung
  • Wasserverlust während der Durchfahrt
  • 79 olympische Schwimmbecken
  • 73 olympische Schwimmbecken
  • 1975 Tankwagen
  • 1825 Tankwagen
  • Verkehr
  • 1914
  • 1929
  • 1944
  • 1959
  • 1974
  • 1989
  • 2004
  • 2016
  • Anzahl der Durchfahrten
  • 0
  • 2.000
  • 4.000
  • 6.000
  • 8.000
  • 10.000
  • 12.000
  • 14.000
  • 16.000
  • 18.000
  • Kapazität (Millionen Tonnen)
  • 0
  • 50
  • 100
  • 150
  • 200
  • 250
  • 300
  • 350
  • Schiffstypen (2016)
  • Altes Schleusensystem
  • 22 %
  • 3,2 %
  • 6,2 %
  • 4,5 %
  • 20,4 %
  • 7,3 %
  • 14,7 %
  • 5,5 %
  • 1,7 %
  • 14,5 %
  • Neues Schleusensystem
  • 64,3 %
  • 22,8 %
  • 6,7 %
  • 4,5 %
  • 1,3 %

Narration

Der Panamakanal ist eine künstliche Wasserstraße zur Verkürzung der Schifffahrtswege am Isthmus von Panama, die Nord- und Südamerika verbindet. Der Kanal wurde 1914 eröffnet und verbindet den Pazifik mit der Karibik.

Der Bau des Kanals wurde 1881 von einer französischen Firma begonnen. Der Bau wurde von Ferdinand de Lesseps geleitet, der auch den Suezkanal erfolgreich gebaut hatte. Da jedoch die geographischen und klimatischen Eigenschaften der Region falsch eingeschätzt wurden, traten verschiedene technische und gesundheitliche sowie finanzielle Probleme auf. Das Projekt schien gescheitert zu sein und das Unternehmen ging bankrott.

Die anspruchsvollste technische Aufgabe war die Ausgrabung des Culebra Cut, eines künstlichen Tals, das die kontinentale Wasserscheide durchschneidet.

Das Projekt wurde schließlich 1904 von den USA übernommen, die den Kanal 1914 fertigstellten und eröffneten.

Der fertiggestellte Kanal war ca. 80 km lang. Das Projekt bestand aus mehreren künstlichen Seen, natürlichen und künstlichen Kanälen und drei Schleusen.

Der Panamakanal war bis 1999 unter der Kontrolle der Vereinigten Staaten, als er von der Regierung Panamas übernommen wurde.

Jährlich passieren Tausende von Schiffen den Kanal. Im Jahr 2010 war ein chinesisches Schiff das einmillionste Schiff.

Zunehmender Verkehr und größere Schiffe machten den Ausbau des Kanals notwendig. Die Erweiterungsarbeiten begannen 2007. Damit größere Schiffe den Kanal passieren konnten, waren breitere und tiefere Schleusen erforderlich. Zwei neue Schleusen wurden gebaut, der Culebra Cut verbreitert und die künstlichen Seen vergrößert und vertieft. Der Ausbau des Kanals wurde 2016 abgeschlossen.

Vor dem Ausbau war die Baugröße der Panamax-Schiffe die Obergrenze für Schiffe, die den Kanal passieren konnten. Der Begriff Panamax bezeichnet Schiffe, die anhand ihrer Abmessungen gerade noch durch den Panamakanal passen. Seit der Erweiterung können auch Schiffe der neuen Neopanamax-Klasse den Kanal passieren, die wesentlich größer sind und eine höhere Ladekapazität haben.

Durch die Schleusensysteme am Kanal werden die Schiffe auf 26 Meter über dem Meeresspiegel gehoben und gesenkt. Jedes Schleusensystem besteht aus mehreren Kammern, während der Durchfahrt werden die Schiffe also dreimal gehoben und gesenkt. Bei der Durchfahrt durch ältere Schleusen helfen Zahnradbahnen, bei der durch neue Schlepper. In den anderen Bereichen des Kanals wird die Navigation von Lotsen übernommen. Im Durchschnitt dauert eine Durchfahrt etwa 8 bis 10 Stunden.

Ohne den Kanal wären die Fahrten von Asien zur Ostküste Amerikas um tausende Kilometer länger. Er verkürzt auch die Transportwege zwischen der Ostküste und der Westküste der Vereinigten Staaten. Der Schienenverkehr zwischen der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten ist in Bezug auf Strecke und Zeit kürzer, aber der Seeverkehr ist deutlich wirtschaftlicher, da Schiffe ein Vielfaches der Fracht von Güterzügen befördern können.

Mehr als die Hälfte der Schiffe, die den Panamakanal passieren, transportieren Fracht zwischen Asien und der Ostküste Nordamerikas, aber auch zwischen der Westküste Südamerikas und der Ostküste Nordamerikas und Europa gibt es einen bedeutenden Seeverkehr.
Eine Schleusenkammer wird in weniger als acht Minuten mit Wasser gefüllt. Der Wasserverlust ist seit dem Bau der neuen Schleusen um fast 10% gesunken. 60% des Wassers werden wiederverwendet.

Die Anzahl der passierenden Schiffe nahm – außer während dem Zweiten Weltkrieg – bis 1980 ständig zu, danach stagnierte sie. Die Frachtmenge nimmt jedoch ständig zu, da die Schiffe über immer mehr Ladekapazität verfügen.

Den Panamakanal durchqueren vorwiegend Containerschiffe. Für die alten Schleusen war der Transport von Schüttgut und Chemikalien charakteristisch, während durch die neuen, 2016 eröffneten Schleusensysteme darüber hinaus auch Gas transportiert wird.

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