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Der Palast von Knossos (2. Jahrtausend v. Chr.)

Der Palast von Knossos (2. Jahrtausend v. Chr.)

Der Gebäudekomplex auf der Insel Kreta war wahrscheinlich das Zentrum der minoischen Kultur.

Geschichte

Schlagwörter

Knossos, Palast, Altertum, Architektur, Gebäude, Bauwerk, Geschichte, Kreta, Bronzezeit, minoische Kultur, Wandbild, Fresko, Relief, Minotauros, Labyrinth, Ariadne, Theseus, Legende, Mythos, Daidalos, Minos, Sir Arthur John Evans, Archäologie

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Fragen

  • Auf welcher Insel befand sich der Palast von Knossos?
  • In der Nähe welcher heutigen Stadt befinden sich die Überreste des Palast von Knossos?
  • Aus welcher Zeit stammt der Gebäudekomplex?
  • Wer grub den Palast aus?
  • Welches Bauwerk wurde in der Mythologie mit dem Palast verbunden (vermutlich während der Römischen Kaiserzeit)?
  • Wer lebte der Legende nach im Labyrinth?
  • Den Kopf welchen Tieres trug das im Labyrinth lebende Ungeheuer?
  • Wer besiegte (der Legende nach) das im Labyrinth lebende Ungeheuer?
  • Welcher mythologische König baute den Palast?
  • Wer war der Legende nach der Planer und Erbauer des Palastes?
  • Wie groß war der Palastkomplex ungefähr?
  • Was war das Hauptbaumaterial des Palastes?
  • Was hätten wir seinerzeit nicht im Palast gefunden?
  • Wann war die Blütezeit der kretischen Zivilisation?
  • Stimmt diese Behauptung?\nZum Untergang der kretischen Zivilisation trugen vier Vulkanausbrüche bei.
  • Welches Volk unterwarf den kretischen Staat?
  • Was ist KEIN griechischer Stamm?
  • Was trifft auf die Insel Kreta zu?
  • Was fertigt Daidalos der Legende nach, um mit seinem Sohn von der Insel zu entkommen?
  • Wie hieß Daidalos Sohn?
  • Welches Hilfsmittel half Theseus den Weg aus dem Labyrinth zu finden?

3D-Modelle

Palast

Innenhof

Fresken

Spaziergang

Animation

Narration

Der größte Gebäudekomplex der Bronzezeit auf der Insel Kreta war wahrscheinlich das religiöse und politische Zentrum der minoischen Kultur. Die Geschichte des Komplexes begann vermutlich um 2000 vor Christus. Damals wurde das erste Gebäude, mit rechteckigem Grundriss, aus Steinblöcken erbaut, welches Jahrhunderte später durch ein Erdbeben dem Erdboden gleichgemacht wurde. Später wurde am selben Ort ein größeres Gebäude errichtet, welches aber um 1700 vor Christus ebenfalls ein Erdbeben und eine Feuersbrunst vernichtete. Der dritte Neubau des Palastes, der gleichzeitig erweitert wurde, hatte bereits die Form, die Arthur Evans Archäologengruppe Anfang des 20. Jahrhunderts bei ihren Grabungen in diesem Gebiet rekonstruierte. Um das Jahr 1450 v. Chr. wurde der Palast von Knossos allerdings erneut zerstört und ging in Flammen auf. Einige Historiker glauben es handelte sich um eine erneute Naturkatastrophe, andere sind der Meinung, dass die vom hellenischen Festland eintreffenden mykenischen Eroberer die Zerstörung verursachten.

Der Palastkomplex von Knossos umfasste ein Gebiet von annähernd 20.000 m². Den Palast schützten keine Verteidigungsmauern. Da bei den Um- und Wiederaufbauten niemals die noch vorhandenden, bereits bestehenden Teile abgerissen wurden, entstand am Hang des Hügels Kephala ein komplizierter vierstöckiger Gebäudekomplex, der über 1.300 Räume verfügte. Die vier Eingänge sind nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Der westliche Bereich diente religiösen Zwecken, die Fassaden der Tempel und der anderen Sakralbauten zeigen in die Richtung, in der zur Frühlings-Tagnachtgleiche die Sonne aufgeht. Eine monumentale Treppe führte zu den repräsentativen Räumen im Obergeschoss, im Erdgeschoss befanden sich die Lagerräume. Im östlichen Bereich befanden sich die Wohnräume, Gästezimmer, die Zimmer der Bediensteten, aber auch die Werkstätten der Handwerker und die Getreidelager. Am Hang gab es Terrassengärten und an der nordwestlichen Ecke des Palastes einen Bereich mit treppenförmigen, steinernen Sitzreihen, der Theateraufführungen diente. Der zentrale Hof umfasste 1.500 m².

Der Palast war hauptsächlich aus Kalkstein gebaut, die Wände waren mit sorgfältig hergestellten Alabasterplatten verkleidet. Zu den Besonderheiten gehören die rot getünchten kretischen Säulen, die aus auf dem Kopf stehenden Zypressenstämmen bestehen und sich nach unten verjüngen. Sie stehen auf einer flachen Basis und werden oben von einem wulstförmigen Kapitell und einer Abakus-Platte abgeschlossen. Die wichtigsten Räume des Palastes waren mit naturalistischen Fresken und farbigen Reliefen verziert. Die an Momentaufnahmen erinnernden Bilder zeigen mit lebendigen Farben, dass die Minoer freie, fröhliche Menschen waren, die das Leben genossen.

Die Geschichte der Palastanlage ist mit mehreren berühmten Legenden verbunden.
Eine der antiken Mythen besagt, dass Minos, der König Kretas, nicht bereit war, einen starken Stier, den er von Poseidon zu diesem Zwecke geschenkt bekommen hatte, zu opfern. Der Zorn des Gottes trieb Minos schöne Ehefrau in den Wahnsinn und lies sie sich in den Stier verlieben. Daraufhin gebar sie den Minotaurus, ein Ungeheuer mit menschlichem Körper und Stierkopf. König Minos beauftragte daraufhin Daidalos im Palast von Knossos ein undurchdringbares Labyrinth aus Räumen und Gängen zu bauen und sperrte den Minotaurus dort ein. Das Ungeheuer wurde schließlich, mit Hilfe der kretischen Königstochter Ariadne, durch den athenischen Prinz Theseus besiegt.

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