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Der Europäische Flusskrebs

Der Europäische Flusskrebs

In reinen Fließgewässern und Seen lebender, großer Krebs.

Biologie

Schlagwörter

Krebs, Krebse, Kralle, Rumpf, Bauch, Chitinpanzer, Chitin, Laufbein, Häutung, Entwicklung, Gliederfüßer, Fluss, Tier, Raubtier, Biologie

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Europäischer Flusskrebs

Der Europäische Flusskrebs, oder Edelkrebs (lat.: Astacus astacus) ist in Mitteleuropa und Südskandinavien heimisch.

Das ausgewachsene Männchen wird 20–25 cm lang, das Weibchen weniger als 15 cm. Der Europäische Flusskrebs bevorzugt Flachlandflüsse und Bäche.

Bei uns ist er geschützt, da er ein beliebter Speisekrebs war, ist er heute sehr selten.

Seine Beute jagt er nachts, hauptsächlich ernährt er sich von Insekten, Schnecken, Kaulquappen und kleinen Fischen. Flusskrebse können bis zu 20 Jahre alt werden, die Weibchen wechseln ihren Panzer zweimal im Jahr, die Männchen einmal.

In den ersten Stunden nach der Häutung sind sie weich und ungeschützt. Von ihren 5 Beinpaaren hat sich das erste Paar zu starken Scheren entwickelt.

Am Hinterleib finden sich weitere Beinpaare: beim Männchen 5+1 Paar, beim Weibchen 4+1 Paar.

Am Kopf besitzen sie 2 zylindrische Facettenaugen mit beweglichen Stielen.

Das Weibchen legt von Oktober bis Dezember 60150 Eier, welche in Paketen an die Beinpaare unter dem Hinterleib geklebt werden und durch Bewegen dieser Beinpaare mit sauerstoffreichem Wasser umspült werden. Aus den vielen Eiern entwickeln sich in der Regel aber nur 20 Jungkrebse, die nach dem Schlüpfen noch zwei Wochen bei der Mutter bleiben und erst danach ein eigenständiges Leben beginnen.

Körperbau

  • Schere - Dient dem Ergreifen und Zerkleinern der Nahrung.
  • Facettenaugen - Setzen sich aus mehreren tausend Einzelaugen (Ommatidien) zusammen, ermöglichen komplexes Bildsehen und eventuell räumliches Sehen. Sie sitzen auf den Augenstielen. Die Augenstiele haben sich im Verlauf der Evolution aus Beinen entwickelt.
  • Rumpf - Bei Krebsen sind Kopf und Rumpf, ähnlich den Spinnentieren, zusammengewachsen.
  • Hinterleib
  • Chitinpanzer - Der den Körper schützende äußere Panzer. Da er nicht fähig, ist mit dem Tier gemeinsam zu wachsen, wird er von Zeit zu Zeit abgestreift. Bei Krebsen ist er aufgrund von Kalkeinlagerungen sehr hart.
  • zwei Paar Fühler - Krebse besitzen ty­pi­scher­wei­se zwei Fühlerpaare. Das kürzere Paar ist zweigeteilt. Die Fühler tragen Sinneszellen, die mechanische und chemische Einflüsse registrieren (Mechanorezeptoren und Chemorezeptoren), sowie das Gleichgewichtsorgan. Sie entwickelten sich im Verlauf der Evolution aus Beinen.
  • Laufbeine - Höhere Krebse (wie der Flusskrebs) besitzen fünf Paar davon.
  • Schwanzfächer
  • Kopfpanzer - Harter, dicker Chitinpanzer, der dem Schutz des Kopfes dient.

Organe

  • Zerebralganglien (Gehirn) - Die der Krebse sind, ähnlich den anderen Gliederfüßern, entwickelt. Sie sind unter anderem für die Verarbeitung der Informationen aus den Sinnesorganen verantwortlich.
  • Herz - Der Blutkreislauf der Krebse ist, ähnlich den anderen Gliederfüßern, offen. Im Herz, den Adern und den Körperhöhlen fließt Hämolymphe, die den Transport von Nährstoffen, Abbauprodukten und Atemgasen erledigt.
  • Fortpflanzungsorgan - Flusskrebse sind verschiedengeschlechtlich, sie weisen äußerliche Geschlechtsunterschiede auf (Geschlechtsdimorphismus). Die Befruchtung findet äußerlich statt. Sie besitzen kein Larvenstadium, sondern schlüpfen entwickelt.
  • Nervenknoten - Entspringen dem Gehirn und verlaufen auf der Bauchseite des Körpers. In den Knoten befinden sich die Zellkerne der Nervenzellen. Die Knoten sind durch Nervenfaserbündel miteinander verbunden.
  • Mundöffnung
  • Grüne Drüse - Das Ausscheidungsorgan der Krebse. Seine Aufgabe ist das Entfernen von überflüssigen und schädlichen Stoffen.
  • Kiemen - Liegen an den Beinansätzen. Ihre Aufgabe ist der Gasaustausch zwischen Wasser und Körperflüssigkeit: Sauerstoff wird aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben.
  • Enddarm

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