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Das altgriechische Wohnhaus

Das altgriechische Wohnhaus

Die hellenischen Wohnhäuser hatten rechteckige Grundrisse und waren geometrisch angeordnet.

Geschichte

Schlagwörter

Wohnhaus, Wohnraum, Griechisch, Hellas, Griechenland, Altertum, Wohngebäude, geometrische Struktur, Polis, Siedlungsstruktur, Wohnbereich, Küche, Aula, Tor, Zeus, Empfangszimmer, Badezimmer, Stadtbild, Straße

Verwandte Extras

Fragen

  • Welche Form hatte der Grundriss der griechischen Wohnhäuser in der Regel?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie Wohnhäuser der antiken griechischen Siedlungen wurden in Straßen angeordnet.
  • Wovon hing das Außendekor des Wohnhauses ab?
  • Womit waren die Dächer der antiken griechischen Wohnhäuser gedeckt?
  • Wie nannte man den großen Innenhof der Wohnhäuser?
  • Was für einen (zur Straße gerichteten) Raum errichtete man in vielen Fällen im Erdgeschoss der Wohnhäuser?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie Frauen- und Männerschlafräume waren in den griechischen Wohnhäusern voneinander getrennt.
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie Innenausstattung der griechischen Wohnhäuser unterschied sich kaum voneinander.
  • Woraus wurde die Mehrzahl der Möbel in den griechischen Wohnhäusern gemacht?
  • Welches Möbelstück war NICHT charakteristisch für die griechischen Wohnhäuser?
  • Welcher Raum war der wichtigste Bereich der antiken griechischen Wohnhäuser?
  • Wie wurden die Räume in den griechischen Wohnhäusern gewöhnlich geheizt?
  • In welchem Raum wohnten die Sklaven der Familie?
  • Wessen Aufgabe war die Kontrolle der Sklaven?
  • Stimmt diese Behauptung?\nDas Familienoberhaupt empfing meistens nur männliche Gäste im Empfangszimmer.
  • Stimmt diese Behauptung?\nDie Frauen durften die männlichen Familienmitglieder ausschließlich in ihren Schlafzimmern treffen.
  • Wie nennen wir die charakteristischen Tongefäße, die die alten Griechen zur Lagerung verwendeten?
  • Was durfte in den Amphoren der alten Griechen NICHT gelagert werden?
  • Welche Pflanze gab es in den Speisekammern der alten Griechen NICHT?
  • Welche Pflanze gab es in den Speisekammern der alten Griechen NICHT?
  • Wie gelangte zumeist das Licht in die Wohnräume im Erdgeschoss der altgriechischen Wohnhäuser?
  • Aus wie vielen Etagen bestand ein durchschnittliches Wohnhaus im antiken Griechenland?
  • Welche Aussage triff auf die durchschnittliche altgriechische Familie zu?
  • Stimmt diese Behauptung?\nEinem alten griechischen Brauch zufolge, durfte ein Gast keinen Raum betreten, in dem sich Frauen oder Kinder aufhielten.
  • Wo bewahrten die antiken Griechen meistens ihre Kleidungsstücke auf?
  • Welche Kleidungsstücke trugen die antiken Griechen NICHT?
  • Wie groß war die durchschnittliche Grundfläche griechischer Wohnhäuser im 4. Jh. v. Chr.?
  • Wer erzog in der Regel die Söhne der antiken griechischen Familie?

3D-Modelle

Griechischer Straßenausschnitt

Die Wohnhäuser im antiken Hellas

Die durchschnittlichen Wohnhäuser im antiken Hellas hatten einen rechteckigen Grundriss und waren geometrisch angeordnet. In den Siedlungen waren die Häuser meistens in Straßen geordnet, auf dem Lande jedoch (ähnlich wie die römischen Herrensitze) wurden freistehende, voneinander weit entfernte Gebäude errichtet. Die meisten Wohnhäuser waren ein- oder zweistöckig. Die Größe, die äußere Dekoration und die innere Einrichtung der Gebäude spiegelte die finanzielle Lage des Eigentümers wider.

Die Griechen bauten ihre Häuser aus Ziegelstein und Holz; die Wohnhäuser wurden mit Dachziegeln bedeckt.
Bei der typischen Anordnung gelangte man durch das kleine Vorzimmer des mittleren (größeren) Tores in den zentralen Hof. Dieser große Hof (Aula) war der gemeinsame Alltagsbereich der hier lebenden Familie. Durch den die Aula an drei Seiten umgebenden, überdachten Säulengang gelangte man in die übrigen Räume des Erdgeschosses und der ersten Etage. Oft war die zur Straße gerichtete Werkstatt oder das Geschäft Bestandteil des Wohnhauses.

Wohnhaus

Die Wohnhäuser im antiken Hellas

Die durchschnittlichen Wohnhäuser im antiken Hellas hatten einen rechteckigen Grundriss und waren geometrisch angeordnet. In den Siedlungen waren die Häuser meistens in Straßen geordnet, auf dem Lande jedoch (ähnlich wie die römischen Herrensitze) wurden freistehende, voneinander weit entfernte Gebäude errichtet. Die meisten Wohnhäuser waren ein- oder zweistöckig. Die Größe, die äußere Dekoration und die innere Einrichtung der Gebäude spiegelte die finanzielle Lage des Eigentümers wider.

Die Griechen bauten ihre Häuser aus Ziegelstein und Holz; die Wohnhäuser wurden mit Dachziegeln bedeckt.
Bei der typischen Anordnung gelangte man durch das kleine Vorzimmer des mittleren (größeren) Tores in den zentralen Hof. Dieser große Hof (Aula) war der gemeinsame Alltagsbereich der hier lebenden Familie. Durch den die Aula an drei Seiten umgebenden, überdachten Säulengang gelangte man in die übrigen Räume des Erdgeschosses und der ersten Etage. Oft war die zur Straße gerichtete Werkstatt oder das Geschäft Bestandteil des Wohnhauses.

Querschnitt des Wohnhauses

  • offener Hof (Aula)
  • Tor
  • Säulengang
  • Zeus-Altar
  • das Empfangszimmer
  • Badezimmer
  • die Küche
  • Männer-Wohnzimmer
  • Frauen-Wohnzimmer

Die Schlafräume

Die Schlafräume der Frauen und der Männer waren meistens voneinander getrennt. Anfangs befanden sich die Schlafräume der Frauen in der oberen Etage und die Räume der Männer (Andron) im Erdgeschoss. Später kamen auch die Schlafräume der Männer in die obere Etage, aber in einen anderen Bereich.
In den Schlafraum gelangte man durch die vom Gang über dem Hof abgehende Tür. Die Einrichtung der Zimmer variierte von der einfachsten Ausstattung bis zum höchsten Luxus. Meistens waren die Zimmer mit einem Bett, einem kleinen Tisch und einigen Stühlen ohne (oder mit einer nur sehr niedrigen Lehne) eingerichtet. Die Möbel der alten Griechen wurden aus Holz hergestellt. Die Innendekoration hing stark von der finanziellen Lage des Eigentümers ab.

Die „Nebenräume“

In den meisten griechischen Wohnhäusern gab es auch einen Raum, in dem man sich waschen konnte. Seine Einrichtung war jedoch sehr einfach. Außer einer Badewanne und einem Waschbecken aus Lehm erhöhte kein weiterer Einrichtungsgegenstand den Komfort der Bewohner. Im Erdgeschoss lagen auch die Schlafräume der Sklaven. Im Vergleich zu den Räumen der Familie waren diese sowohl kleiner als auch einfacher.
Fenster gab es oft nur in den Zimmern der oberen Etage. (Die Räume im Erdgeschoss erhielten natürliches Licht durch den offenen Innenhof.)

Empfangszimmer

Das Empfangszimmer

Im Erdgeschoss des Gebäudes befand sich das sogenannte Empfangszimmer. In diesem wichtigen Raum empfing der Hausherr seine (männlichen) Gäste. Während der sich oft sehr lange ziehenden Gespräche wurde meistens viel Wein konsumiert, den die Sklaven aus der nahe liegenden Vorratskammer oder Küche brachten und servierten.
Geheizt wurde mit Hilfe von Metallgefäßen, die glühende Holzkohle enthielten. Diese heißen Gefäße speicherten die Wärme lange und strahlten sie in den Raum ab.

Wohnbereich der Frauen

Wohnbereich der Frauen

Die Schlafräume der Frauen, die „Mädchenzimmer“ (Gynaikonitis) befanden sich in der oberen Etage, in einem abgetrennten Bereich. Die Einrichtung unterschied nur sich insofern von den Schlafräumen der Männer, dass die Frauen sich bemühten, ihre Räume mit Gardinen und Tüchern wohnlicher zu machen. Die Holztruhen auf dem Fußboden dienten der Aufbewahrung. In ihnen wurden Kleidung und Wertgegenstände aufbewahrt.
Die Wohnräume dienten auch zur Verrichtung von Hausarbeiten (Weben, Spinnen) und hier konnten weibliche Gäste empfangen werden.
Auf die anderen Mitglieder der Familie trafen die Frauen meist im Hof oder dem im Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss. Die Aufgabe der Frauen war die Überwachung der Dienstboten, sie nahmen aber auch selbst aktiv an der Hausarbeit teil.

Küche

Die Küche und das Esszimmer

Im Erdgeschoss des Gebäudes, im hinteren Teil des Hofes befanden sich die Küche, die Speisekammer, sowie die anderen Vorratsräume. Auf dem Fußboden der Küche befand sich eine geziegelte Feuerstelle. Die zum Kochen verwendeten Tongefäße wurden auf die Holzkohle der Feuerstelle gestellt. Die Tongefäße wurden nicht nur zum Kochen, sondern auch zur Aufbewahrung verwendet. Typisch war die Amphorenform. In der Nachbarschaft der Küche befand sich der sogenannte Männergemach (Andron). Dort hielt sich den größten Teil des Tages der Hausherr mit seinen Gästen auf. An den hier servierten Festessen nahmen nur Männer teil. Die servierten Speisen und Getränke nahmen sie liegend, auf einen Ellbogen abgestützt zu sich.

Spaziergang

Animation

Charakteristisch für das antike Griechenland sind neben den Dörfern auf dem Lande auch die im Zentrum der Polis errichteten Städte. Die Wohnhäuser der Städte wurden in Straßen angeordnet, so war die Struktur der Siedlungen viel übersichtlicher.

Die Wohnhäuser waren meistens aus Holz oder Ziegelsteinen errichtet und ein- oder zweistöckig. Ihre Wände waren weiß getüncht und die Dächer mit Dachziegeln gedeckt. Die Größe der Häuser und der Schmuck der Fassade spiegelte die finanzielle Lage des Eigentümers wider.

Die typischen altgriechischen Wohnhäuser hatten einen rechteckigen Grundriss und waren geometrisch angeordnet.
Durch das mittlere, größere Tor gelangte man in den zentral gelegenen Innenhof, die sogenannte Aula. Sie war der gemeinsame Alltagsbereich der hier lebenden Familie. Durch den die Aula an drei Seiten umgebenden, überdachten Säulengang gelangte man in die übrigen Räume des Erdgeschosses und der ersten Etage.

Im Erdgeschoss befand sich das Männergemach, das Andron, wo das männliche Familienoberhaupt seine Gäste empfing. Daneben befanden sich das Esszimmer, die Küche und die Vorratskammer. Ebenfalls im Erdgeschoss lag der Raum in dem man sich waschen konnte, sowie die Schlafräume der Sklaven und weitere Lagerräume. Oft war die zur Straße gerichtete Werkstatt oder das Geschäft Bestandteil des Wohnhauses.

In die Räume der oberen Etage gelangte man über den Balkongang im Innenhof. Hier befanden sich das eheliche Schlafgemach, das Thalamos, sowie der nach außen eher abgeschlossene Frauentrakt, Gynaikonitis genannt. Fenster gab es oft nur in den Zimmern der oberen Etage. Die Räume im Erdgeschoss erhielten natürliches Licht durch den offenen Innenhof.

Die Einrichtung der Zimmer variierte von einfachster Ausstattung bis zum höchsten Luxus. Die Innendekoration hing ebenfalls stark von der finanziellen Lage des Eigentümers ab. Die Möbel der alten Griechen wurden aus Holz hergestellt. Meistens waren die Zimmer mit einem Bett, einem kleinen Tisch und einigen Stühlen – entweder ohne oder mit einer nur sehr niedrigen Lehne – eingerichtet. Zur Aufbewahrung dienten Holztruhen in den Zimmern. Geheizt wurde mit Hilfe von Metallgefäßen, die glühende Holzkohle enthielten.

Bei der Gestaltung der altgriechischen Wohnhäuser bestrebten die Bauherren immer, der dort lebenden Familie einen praktischen und komfortablen Lebensraum zu bieten. Die Straßen und Plätze der Siedlungen wurden oft mit Bäumen und Sträuchern freundlicher gestaltet.

Narration

Charakteristisch für das antike Griechenland sind neben den Dörfern auf dem Lande auch die im Zentrum der Polis errichteten Städte. Die Wohnhäuser der Städte wurden in Straßen angeordnet, so war die Struktur der Siedlungen viel übersichtlicher.

Die Wohnhäuser waren meistens aus Holz oder Ziegelsteinen errichtet und ein- oder zweistöckig. Ihre Wände waren weiß getüncht und die Dächer mit Dachziegeln gedeckt. Die Größe der Häuser und der Schmuck der Fassade spiegelte die finanzielle Lage des Eigentümers wider.

Die typischen altgriechischen Wohnhäuser hatten einen rechteckigen Grundriss und waren geometrisch angeordnet.
Durch das mittlere, größere Tor gelangte man in den zentral gelegenen Innenhof, die sogenannte Aula. Sie war der gemeinsame Alltagsbereich der hier lebenden Familie. Durch den die Aula an drei Seiten umgebenden, überdachten Säulengang gelangte man in die übrigen Räume des Erdgeschosses und der ersten Etage.

Im Erdgeschoss befand sich das Männergemach, das Andron, wo das männliche Familienoberhaupt seine Gäste empfing. Daneben befanden sich das Esszimmer, die Küche und die Vorratskammer. Ebenfalls im Erdgeschoss lag der Raum in dem man sich waschen konnte, sowie die Schlafräume der Sklaven und weitere Lagerräume. Oft war die zur Straße gerichtete Werkstatt oder das Geschäft Bestandteil des Wohnhauses.

In die Räume der oberen Etage gelangte man über den Balkongang im Innenhof. Hier befanden sich das eheliche Schlafgemach, das Thalamos, sowie der nach außen eher abgeschlossene Frauentrakt, Gynaikonitis genannt. Fenster gab es oft nur in den Zimmern der oberen Etage. Die Räume im Erdgeschoss erhielten natürliches Licht durch den offenen Innenhof.

Die Einrichtung der Zimmer variierte von einfachster Ausstattung bis zum höchsten Luxus. Die Innendekoration hing ebenfalls stark von der finanziellen Lage des Eigentümers ab. Die Möbel der alten Griechen wurden aus Holz hergestellt. Meistens waren die Zimmer mit einem Bett, einem kleinen Tisch und einigen Stühlen – entweder ohne oder mit einer nur sehr niedrigen Lehne – eingerichtet. Zur Aufbewahrung dienten Holztruhen in den Zimmern. Geheizt wurde mit Hilfe von Metallgefäßen, die glühende Holzkohle enthielten.

Bei der Gestaltung der altgriechischen Wohnhäuser bestrebten die Bauherren immer, der dort lebenden Familie einen praktischen und komfortablen Lebensraum zu bieten. Die Straßen und Plätze der Siedlungen wurden oft mit Bäumen und Sträuchern freundlicher gestaltet.

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