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Das Pantheon (Rom, 2. Jahrhundert)

Das Pantheon (Rom, 2. Jahrhundert)

Das „allen Göttern geweihte Heiligtum“ wurde während der Herrschaft Hadrians errichtet.

Kunst

Schlagwörter

Pantheon, Götter, Kirche, Marsfeld, Agrippa, Rom, Kuppel, Rotunde, Säulenhalle, Opaion, Granitsäule, Tympanon, Kassettendecke, Hadrian, Weltkulturerbe, Viktor Emanuel II., Raphael Santi, Altertum

Verwandte Extras

3D-Modelle

Tempel

  • Kuppel
  • Rotunde - Rundes Gebäude.
  • Säulenhalle
  • Kuppelverkleidung - Die Kuppel war mit vergoldeten Bronzeplatten verkleidet.
  • Fassadenverkleidung - Die Außenwand des Gebäudes ist von Marmorplatten bedeckt.

Aufbau

  • Opaion - Runde Öffnung am höchsten Punkt der Kuppel, die der Raumbeleuchtung dient. Das Opaion des Pantheons hat einen Durchmesser von 9 Metern.
  • Portikus - Säulenhalle, die den Eingang des Gebäudes überdacht.
  • Granitsäule - Es gibt insgesamt 16 davon, sie stehen in drei Reihen und tragen die Decke.
  • Tympanon - Giebeldreieck bei Satteldachgebäuden.
  • Bimsstein
  • Bimsstein und Ziegel
  • Ziegel
  • Tuff und Ziegel
  • Kalkstein und Tuff
  • Emplekton - Zwischen zwei Ziegelmauern gegossene Betonfüllung.

Besonderheiten

  • 43,44 Meter
  • Opaion - Runde Öffnung am höchsten Punkt der Kuppel, die der Raumbeleuchtung dient und einen Durchmesser von 9 Metern hat.

Innenansicht

  • Opaion - Runde Öffnung am höchsten Punkt der Kuppel, die der Raumbeleuchtung dient. Das Opaion des Pantheons hat einen Durchmesser von 9 Metern.
  • Kassettendecke
  • halbrunde Nische
  • rechteckige Nische
  • Pilaster - Ein pfeilerartiges in den Mauerverbund eingearbeitetes Formelement der Architektur. Er wird auch als Teilpfeiler oder Wandpfeiler bezeichnet.
  • Säule
  • Ädikula - Eine Nischenumrahmung mit Säulen und Pfeilern mit einem kleinen Dach oder Giebel. In den antiken römischen Tempeln waren diese Nischen die Heiligtümer der Götterstatuen.
  • Exedra - Eine halbrunde Nische in der Wand oder der Fassade eines Gebäudes, wird in der Regel von einer Halbkuppel bedeckt.

Animation

Spaziergang

Narration

Das Pantheon wurde auf dem ehemaligen Marsfeld erbaut und ist eine der altrömischen Kirchen, die wir auch noch heute bewundern können.
Die Bedeutung seines Namens griechischer Herkunft ist: allen Göttern geweihtes Heiligtum. Der anerkanntesten Vorstellung nach erhielt das Pantheon seinen Namen aufgrund der Großzahl der im Inneren aufgestellten Götterstatuen oder der dem Himmelsgewölbe ähnlichen Kuppel.

Das ursprüngliche Gebäude ließ Marcus Agrippa, der Feldherr des ersten Kaisers Augustus und zugleich dessen guter Freund und Schwiegersohn, während seiner Konsulzeit, im Jahre 27 v. Chr. errichten.
Der erste Tempel brannte 80 n. Chr. ab und während der Herrscherzeit Traianus wurde das Pantheon von einem Blitz getroffen.
Das Gebäude wurde wahrscheinlich zur Zeit des Kaisers Hadrian, 126 n. Chr. vollständig erneuert, nur minimal der ursprünglichen Struktur folgend. Die auf die agrippinischen Wurzeln hinweisende Fassadeninschrift wurde allerdings erst zu dieser Zeit hinzugefügt und ist heute noch sichtbar.

Das Pantheon wurde natürlich seitdem mehrmals renoviert, bewahrte jedoch seine, während Hadrians Herrschaftszeit erlangte, wundervolle Form.
Der allen römischen Göttern geweihte Tempel besteht aus zwei Hauptteilen: der Rotunde und der daran angeschlossenen Säulenhalle.

Die Höhe der halbkugelförmigen Kuppel der Rotunde entspricht ihrem Innendurchmesser von ungefähr 43 m.
So könnte im Inneren eine gleichmäßige Kugel eingepasst werden, die sich an die Oberfläche der Kuppel schmiegt und zugleich auch das Fundament berührt.

Die Besonderheit der Kuppel besteht aber nicht nur in ihrer Größe, bis zum 19. Jh. war ihre Spannweite einzig in ihrer Art, sondern auch darin, dass in der Mitte eine kreisrunde Öffnung von nahezu 9 m Durchmesser zu finden ist. Die Funktion des sogenannten Opaions ist die Beleuchtung des Innenraumes.

An die Rotunde fügt sich mit einem vorspringenden Wandteil die Vorhalle (Porticus), deren Decke von insgesamt 16 korinthischen Granitsäulen in drei Reihen getragen wird. Die Säulenhalle und der sich ihr anpassende Giebel, der Tympanon, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Architektur der Spätrenaissance des Mittelalters.

Das 1980 in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommene Pantheon dient den großen Persönlichkeiten der italienischen Geschichte als würdevolle Grabstätte. Hier ruht unter anderem König Viktor Emanuel II., der erste König des geeinten Nationalstaates Italien und der berühmte Maler Raffaello Santi.

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