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Das Panthéon (Paris, 18. Jahrhundert)

Das Panthéon (Paris, 18. Jahrhundert)

Das größte und wichtigste französische Gebäude des Klassizismus wurde 1791 fertiggestellt.

Kunst

Schlagwörter

Panthéon, klassizistisch, Klassizismus, Französisch, Grabmal, Heilige Genoveva, Denkmal, Kirche, Paris, Architektur, Gebäude, Kuppel, Frankreich, Ludwig XV., Soufflot, Mirabeau, Voltaire, Rousseau, Victor Hugo, Zola, Curie, Dumas, Foucault, Monge, Perrin, Monet, Pasteur, Fassade, Stil

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Kirche

Geschichte des Panthéons

Auf Befehl Ludwig XV. hin wurde 1757 mit dem Bau der Kirche begonnen. (Denn der von seiner Krankheit genesene König hatte geschworen, der heiligen Genoveva zu Ehren, der Schutzheiligen von Paris, eine Kirche zu bauen.)
Die Arbeiten wurden vom Hofarchitekten Jacques-Germain Soufflot geleitet. Ludwig XV. erlebte die Einweihung des Gebäudes nicht mehr, denn dieses wurde erst im Jahre 1791 fertiggestellt.

Der Entscheidung der Revolutionsführer entsprechend sollte in dem Kirchenriesen den ruhmreichsten Franzosen ein Denkmal erhoben werden.
Später gab Napoleon Bonaparte der Kirche das Gebäude zurück.
1885 wurde wiederum entschieden, dass das Panthéon nun doch den verdienstvollsten der Bürger als letzte Ruhestätte dienen soll. (Die Bedeutung der Aufschrift auf der Stirnseite des Gebäudes zeugt von dieser Bestimmung: „Den großen Menschen, das dankbare Vaterland“.)
Honoré Mirabeau und Voltaire waren die ersten, die hier beerdigt wurden (1791). Später wurde noch mehreren Dutzend Franzosen diese Ehre zuteil, wie zum Beispiel Jean Jacques Rousseau, Victor Hugo, Émile Zola und das Ehepaar Curie.
Der letzte, der „einzog“, war Alexandre Dumas, den man 2002 (132 Jahre nach seinem Tod) erneut in der „Halle aller Götter“ bestattete.

Die Besonderheit des Gebäudes wird noch dadurch unterstrichen, dass darin Léon Foucault 1851 sein berühmtes Pendelexperiment durchführte und damit bewies, dass die Erde sich dreht.

Schnitt

Das Gebäude

Das Panthéon ist eines der ersten Meisterwerke des Neoklassizismus.
Bei der Planung des monumentalen Gebäudes nahm Soufflot Beispiel an der römischen Säulenreihe des dortigen Pantheons und an der Kuppel der Londoner Saint Paul's Cathedral.
Er verband bei seinem Bau gotische Aufbauelemente und schrieb damit ein neues Kapitel in der Geschichte des Kirchenbaus.

Das 110 m lange, 84 m breite und 83 m hohe Gebäude hat die Form eines griechischen Kreuzes.
Die Kirche wird von einem riesigen Dom gekrönt.

Eine Gruppe von Historikern und Architekten („Untergunther“) renovierte in den Jahren 2005 und 2006 heimlich das antike Uhrwerk des Panthéons.

Fassade

Animation

Narration

Im Lateinischen Viertel der französischen Hauptstadt steht nicht nur Paris', sondern auch Frankreichs größtes und wichtigstes klassizistisches Gebäude.
Den Befehl zum Bau des Panthéons gab der nach schwerer Krankheit genesene König Ludwig XV.
Er ließ die Kirche zu Ehren der Pariser Schutzgöttin, der heiligen Genoveva bauen. Die Arbeiten begannen 1757 und wurden vom Hofarchitekten Jacques Soufflot geleitet.
Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde das Gebäude erst während der Regentschaft Ludwig XVI., im Jahre 1791 fertiggestellt.

Das Panthéon vereint die Säulenreihe des Pariser Louvres und die Kuppel der Londoner Saint Paul's Kathedrale mit gotischen Elementen.
Die Halle ähnelt mit ihrer korinthischen Säulenordnung sehr der des römischen Panthéons.
Die Kirche hat die Form eines griechischen Kreuzes und ist 110 Meter lang sowie 85 Meter breit. Mit ihrer riesigen Kuppel ist sie 83 Meter hoch.

Die Funktion der monumentalen Kirche änderte sich in der Zeit der Revolution: Den Vorstellungen der Revolutionäre entsprechend wurde sie zur Totenhalle der ruhmreichsten Franzosen.
Später gab Napoleon sie wieder an die Kirche zurück, doch 1885 wurde endgültig entschieden, dass sie die letzte Ruhestätte der Großen Frankreichs werden sollte. An ihrer Stirnseite kann man auch heute noch die Widmung lesen: „Den großen Menschen, das dankbare Vaterland.“

In der sich im Viertel der Wissenschaften und der Weisheit befindenden Kirche wurde 1791 als erster Mirabeau bestattet.
Ihm folgten unter anderem Berühmtheiten wie Voltaire, Rousseau, Victor Hugo, Emile Zola, Monge, Perrin, Monnet, Pasteur und das Ehepaar Curie.
Der letzte war Alexandre Dumas, der hier 2002, 132 Jahre nach seinem Tod erneut bestattet wurde.

Die als frühes Beispiel des Neoklassizismus‘ geltende Kirche ist nicht nur wegen der im Inneren ihrer Mauern ruhenden großen Franzosen berühmt, sondern auch wegen des hier 1851 durchgeführten Pendelexperiments des Physikers Foucault, der damit bewies, dass sich die Erde dreht.

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