Ihr Warenkorb ist leer

Einkaufen

Stück: 0

Summe: 0,00

0

Das Containerschiff

Das Containerschiff

Die Handelsrouten der Containerschiffe verbinden heute die ganze Welt.

Technik

Schlagwörter

Frachter, Container, Containerschiff, Schiff, Hafen, Handel, Beladung, Transport, Deck, Radar, Schiffsbrücke, Ladekapazität, Routen, Ozean, Meer, Landkarte, Globus, Erde, Gesellschaft, Wirtschaft, Verkehr, Technik, Erdkunde

Verwandte Extras

3D-Modelle

Containerschiff

Die Lastenschlepper der Ozeane

Der Transport (bzw. Handel) auf dem Meeresweg entwickelte sich bereits in der Antike. Zu Beginn der Neuzeit veränderte sich dieser (aufgrund der geografischen Entdeckungen) völlig, doch den wirklichen qualitativen und quantitativen Durchbruch erlebte dieser Sektor des Warentransports in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Nach dem 2. Weltkrieg erschienen die, riesige Mengen flüssiger Fracht (hauptsächlich Rohöl) transportierenden, Tanker massenweise, gleichzeitig mit den schweres Stückgut befördernden Containerschiffe. (Der erste Containertransport auf dem Meeresweg erfolgte 1925 in Großbritannien.)
Mit dem Erscheinen der neuen Schiffstypen schwanden der Ladeverlust, die Ladezeit und die Kosten. (Das einzige „Problem“ ist die lange Transportdauer.) Die Routen dieser gigantischen Schiffe führen in fast alle Regionen der Erde, sodass überall riesige Tiefseehäfen entstehen.

Containerschiff heute

Draufsicht

Das Containerschiff

Die Größe der Schiffe ist beeindruckend und konkurriert mit der von Flugzeugträgern. Containerschiffe sind im Allgemeinen 300-400 Meter lang, 50-60 Meter breit und ihr Tiefgang beträgt ca. 13-15 Meter. Um weniger Treibstoff zu verbrauchen beträgt ihre Geschwindigkeit nur etwa 20-25 Knoten (37-46 km/h).
Bei der Entwicklung des Rumpfes sind die beiden wichtigsten Gesichtspunkte die Erhöhung der Stabilität (und damit der Sicherheit) sowie die Maximierung der Ladekapazität.
Die Hauptstärke der Frachtschiffe liegt natürlich in der Größe und Belastbarkeit des Laderaumes (bzw. der Ladeoberfläche). Bereits in den 1970er Jahren gab es Ozeanfrachtschiffe, die 2.000-3.000 Container transportieren konnten. Diese Zahl ist bis heute (parallel zur Größe der Schiffe) weiter gestiegen und liegt nunmehr bei ca. 20.000 Containern.

Deck

Effizienz geht über alles

Das Deck der Frachtschiffe hat einen sehr charakteristischen Aufbau. Der Großteil des Decks ist eine flache Ebene, die die sichere und effiziente Lagerung der Container gewährleistet. Zur Erleichterung des Ent- und Beladens der Container mit Normalmaßen wurde die Breite und Länge der Laderäume und Ladeöffnungen vereinheitlicht.
Obwohl Container bereits in den 1920er Jahren aufkamen, begann die wahre Erfolgsgeschichte der Containerschiffe erst gegen Ende der 1960er Jahre. Ein Container ist durchschnittlich 2,5 Meter hoch und breit und seine Länge beträgt ca. 6 bzw. 12 Meter. Die aus sehr stabilem Material hergestellten und gut verschließbaren Container verfügen über ein besonderes Fixiersystem. Das Ent- und Beladen des Schiffes erfolgt etwa 5-6mal so schnell, wie bei einem traditionellen Frachter. (Natürlich müssen die Häfen ebenfalls mit speziellen Ladekränen ausgestattet sein.)
Der mehrere Etagen hohe Aufbau befindet sich in der Mitte des Schiffes. Dort befinden sich die Kapitänsbrücke, die Funk- und Navigationsräume, die Unterkünfte für die Besatzung und andere Räume.

Schnittbild

Aufbau

  • Bugsteuer
  • Schiffsbug
  • Radar
  • Schiffsbrücke
  • Mastlicht
  • Container
  • Schornstein
  • Schiffsschraube
  • Steuerruder

Container

  • Länge: 12,9 m
  • Breite: 2,44 m
  • Höhe: 2,59 m

Seeschifffahrt

  • Ningbo
  • Shanghai
  • Singapur
  • Rotterdam, Antwerpen
  • Guangzhou
  • Tianjin
  • Port Hedland
  • Houston
  • New Orleans
  • Busan
  • Nagoya
  • Port Klang
  • Kap der Guten Hoffnung
  • Straße von Malakka
  • Panamakanal
  • Kap Hoorn
  • Suezkanal
  • Straße von Gibraltar

Der Seetransport ist heute von Frachtschiffen geprägt, die schwere Güter über weite Entfernungen transportieren. Von allen Transportmitteln hat die Schifffahrt den geringsten Energiebedarf und ist am kostengünstigsten. Sie ermöglicht den Transport schwerster Güter bei minimaler Umweltbelastung. Ihr einziger Nachteil ist, dass sie eher langsam ist, so dass nur Waren, die ihre Qualität über einen langen Zeitraum bewahren, mit Frachtschiffen transportiert werden können. Ningbo, Shanghai, Singapur und Rotterdam sind die wichtigsten Knotenpunkte für den Seetransport.

Vergleich

  • CO₂-Emission (ausgestoßenes CO2 pro 1 t Ware je 1 km Transport in Gramm)
  • Transportkosten und Transportdauer eines 40'-Containers (China – Westeuropa)
  • Zeit (Tag)
  • Kosten (USD)
  • Energieverbrauch
  • Ladekapazität (TEU)
  • Containerschiff
  • Zug
  • Lkw
  • CO₂-Emission
  • Kosten
  • Energieverbrauch
  • Ladekapazität

Animation

  • Bugsteuer
  • Schiffsbug
  • Radar
  • Schiffsbrücke
  • Mastlicht
  • Container
  • Schornstein
  • Schiffsschraube
  • Steuerruder
  • Länge: 12,9 m
  • Breite: 2,44 m
  • Höhe: 2,59 m
  • Ningbo
  • Shanghai
  • Singapur
  • Rotterdam, Antwerpen
  • Guangzhou
  • Tianjin
  • Port Hedland
  • Houston
  • New Orleans
  • Busan
  • Nagoya
  • Port Klang
  • Kap der Guten Hoffnung
  • Straße von Malakka
  • Panamakanal
  • Kap Hoorn
  • Suezkanal
  • Straße von Gibraltar
  • CO₂-Emission (ausgestoßenes CO2 pro 1 t Ware je 1 km Transport in Gramm)
  • Transportkosten und Transportdauer eines 40'-Containers (China – Westeuropa)
  • Zeit (Tag)
  • Kosten (USD)
  • Energieverbrauch
  • Ladekapazität (TEU)
  • Containerschiff
  • Zug
  • Lkw
  • CO₂-Emission
  • Kosten
  • Energieverbrauch
  • Ladekapazität

Narration

Der Transport (bzw. Handel) auf dem Meeresweg entwickelte sich bereits in der Antike. Zu Beginn der Neuzeit veränderte sich dieser (aufgrund der geografischen Entdeckungen) völlig, doch den wirklichen qualitativen und quantitativen Durchbruch erlebte dieser Sektor des Warentransports in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Nach dem 2. Weltkrieg erschienen die, riesige Mengen flüssiger Fracht (hauptsächlich Rohöl) transportierenden, Tanker massenweise, gleichzeitig mit den schweres Stückgut befördernden Containerschiffe. (Der erste Containertransport auf dem Meeresweg erfolgte 1925 in Großbritannien.)
Mit dem Erscheinen der neuen Schiffstypen schwanden der Ladeverlust, die Ladezeit und die Kosten. (Das einzige „Problem“ ist die lange Transportdauer.) Die Routen dieser gigantischen Schiffe führen in fast alle Regionen der Erde, sodass überall riesige Tiefseehäfen entstehen.

Die Größe der Schiffe ist beeindruckend und konkurriert mit der von Flugzeugträgern. Containerschiffe sind im Allgemeinen 300-400 Meter lang, 50-60 Meter breit und ihr Tiefgang beträgt ca. 13-15 Meter. Um weniger Treibstoff zu verbrauchen beträgt ihre Geschwindigkeit nur etwa 20-25 Knoten (37-46 km/h).
Bei der Entwicklung des Rumpfes sind die beiden wichtigsten Gesichtspunkte die Erhöhung der Stabilität (und damit der Sicherheit) sowie die Maximierung der Ladekapazität.
Die Hauptstärke der Frachtschiffe liegt natürlich in der Größe und Belastbarkeit des Laderaumes (bzw. der Ladeoberfläche). Bereits in den 1970er Jahren gab es Ozeanfrachtschiffe, die 2.000-3.000 Container transportieren konnten. Diese Zahl ist bis heute (parallel zur Größe der Schiffe) weiter gestiegen und liegt nunmehr bei ca. 20.000 Containern.

Das Deck der Frachtschiffe hat einen sehr charakteristischen Aufbau. Der Großteil des Decks ist eine flache Ebene, die die sichere und effiziente Lagerung der Container gewährleistet. Zur Erleichterung des Ent- und Beladens der Container mit Normalmaßen wurde die Breite und Länge der Laderäume und Ladeöffnungen vereinheitlicht.
Obwohl Container bereits in den 1920er Jahren aufkamen, begann die wahre Erfolgsgeschichte der Containerschiffe erst gegen Ende der 1960er Jahre. Ein Container ist durchschnittlich 2,5 Meter hoch und breit und seine Länge beträgt ca. 6 bzw. 12 Meter. Die aus sehr stabilem Material hergestellten und gut verschließbaren Container verfügen über ein besonderes Fixiersystem. Das Ent- und Beladen des Schiffes erfolgt etwa 5-6mal so schnell, wie bei einem traditionellen Frachter. (Natürlich müssen die Häfen ebenfalls mit speziellen Ladekränen ausgestattet sein.)
Der mehrere Etagen hohe Aufbau befindet sich in der Mitte des Schiffes. Dort befinden sich die Kapitänsbrücke, die Funk- und Navigationsräume, die Unterkünfte für die Besatzung und andere Räume.

Der Seetransport ist heute von Frachtschiffen geprägt, die schwere Güter über weite Entfernungen transportieren. Von allen Transportmitteln hat die Schifffahrt den geringsten Energiebedarf und ist am kostengünstigsten. Sie ermöglicht den Transport schwerster Güter bei minimaler Umweltbelastung. Ihr einziger Nachteil ist, dass sie eher langsam ist, so dass nur Waren, die ihre Qualität über einen langen Zeitraum bewahren, mit Frachtschiffen transportiert werden können. Ningbo, Shanghai, Singapur und Rotterdam sind die wichtigsten Knotenpunkte für den Seetransport.

Verwandte Extras

Der Hafen

Ein Hafen muss über entsprechende Infrastrukturen und Dienstleistungen verfügen.

Das niederländische Deichsystem

Die Niederlande führen schon seit Jahrhunderten einen Kampf gegen das Meer.

Das Verkehrsnetz

Vorstellung der wichtigsten Festlands-, Wasser- und Luftverkehrswege und Knotenpunkte

Der Eurotunnel

Ein unter dem Meeresboden verlaufender Eisenbahntunnel zwischen England und Frankreich.

Der Öltanker

Öltanker erschienen Ende des 19. Jahrhunderts und gehören heute zu den größten Schiffen der Welt.

Der Panamakanal

Eine zur Abkürzung von Schifffahrtsrouten gebaute künstliche Wasserstraße.

Der Schleusenbetrieb

In der Flussschifffahrt werden Wasserstandsunterschiede per Schleuse überwunden.

Der Suezkanal

Eine künstliche Wasserstraße, die das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet.

Der Leuchtturm

Leuchttürme dienen den Schiffen als Navigationshilfe in Küstengebieten.

Das Dampfschiff Clermont (1807)

US-Ingenieur Robert Fulton entwarf den ersten funktionsfähigen dampfgetriebenen Raddampfer.

Das Kriegsschiff (HMS Dreadnought, 1906)

Sie war der Stolz der britischen Kriegsmarine und revolutionierte den Bau von Schlachtschiffen.

Das Luftkissenfahrzeug SR.N4 Mk.III

Luftkissenfahrzeuge erreichen über der Wasseroberfläche gleitend hohe Geschwindigkeiten.

Der Dampfer Kisfaludy (1946)

Die Testfahrt des ersten Schaufelraddampfers auf dem Plattensee fand 1846 statt.

Der Panzerkreuzer Aurora (1900)

Der russische Panzerkreuzer wurde während der Oktoberrevolution 1917 weltberühmt.

Die RMS Queen Mary 2 (2003)

Zur Zeit ihres Baus war die Queen Mary 2 das größte Passagierschiff der Welt.

Die Tarawa LHA-1 (1976)

Seit den 1940er Jahren beherrschen die immer größer werdenden Flugzeugträger die Ozeane.

Die Titanic (1912)

Die RMS Titanic war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das größte Passagierschiff der Welt.

Die USS Ohio (USA, 1979)

Der Atomantrieb wurde Mitte des 20. Jahrhunderts als erstes von der US Navy auf U-Booten eingesetzt.

Added to your cart.