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Das Bärtierchen

Das Bärtierchen

Bärtierchen können extreme Bedingungen überleben, z.B. im Weltall am Leben bleiben.

Biologie

Schlagwörter

Bärtierchen, extreme Umweltbedingungen, DNA-Reparatur, segmentierter Körper, direkte Entwicklung, Toleranz, Cuticula, Chitin, eurytop, Gliederfüßer, Tiere, Tier, Biologie

Verwandte Extras

3D-Modelle

Bärtierchen

Aufbau

  • 4 Beinpaare
  • Cuticula - Sie bedeckt den Körper des Bärtierchens. Sie enthält Chitin und Proteine. Das Tier häutet sich in bestimmten Zeitabständen.
  • Mundöffnung - Mit seinem muskulösen Rachen kann das Bärtierchen Nahrung aufsaugen.
  • segmentierter Körper - Auf der ventralen Seite der einzelnen Segmente befindet sich jeweils ein Ganglienpaar und im Kopf das sich in mehrere Lappen gliedernde Gehirn.

Dehydration

  • in normalem Zustand
  • in dehydriertem Zustand - Unter extremen Umweltbedingungen stellt das Tier seine Stoffwechselprozesse ein, verliert annähernd 99% seines Wassergehaltes und gerät in einen dehydrierten Zustand. Dank diesem Phänomen kann das Bärtierchen am Leben bleiben und sogar Jahre später, wenn die Umstände wieder entsprechend sind, durch Wasseraufnahme in den Normalzustand zurückgeraten.

DNA-Reparatur

  • Thymin - In der DNA sind vier Basen enthalten: Thymin, Adenin, Cytosin und Guanin. Die Reihenfolge der Basen trägt Informationen in sich: Sie codiert die Aminosäurensequenz der Proteinmoleküle.
  • UV-Strahlung
  • Thymin-Dimer - Durch die Wirkung von UV-Strahlung entstehen in der DNA Thymin-Dimere. Das verursacht eine Störung in der Proteinbildung und dies hebt das Risiko für das Erkranken an Krebs an. Deshalb kann auch zu viel Sonnenbaden Hautkrebs verursachen. Die Bärchentiere sind dazu fähig diese DNA-Schäden mit Enzymproteinen äußerst effektiv auszubessern.
  • DNA reparierendes Enzym

Animation

Die auch Wasserbären genannten Bärtierchen sind weniger als ein Millimeter groß. Sie leben meistens in Mooskissen, können aber eigentlich überall vorkommen. Bärtierchen können auch solche extremen Umstände überleben, die für die meisten anderen Lebewesen tödlich wären.

Bei solchen extremen Umweltbedingungen stellt das Tier seine Stoffwechselprozesse ein, verliert annähernd 99% seines Wassergehaltes und gerät in einen dehydrierten Zustand, was ihm beim Überleben hilft. Das Tier kann sogar Jahre später, wenn die Umweltverhältnisse wieder geeignet sind, durch Wasseraufnahme seinen Normalzustand wiederherstellen.

Die enorme Belastungsfähigkeit dieser Tiere wurde auch durch ein Experiment bewiesen, in dem dehydrierte Exemplare in den Weltraum befördert wurden und einige Exemplare trotz der kosmischen Strahlung überlebten. Bei weiteren Experimenten stellte sich heraus, dass die Bärtierchen fähig sind, Temperaturen von – 272 bis 151 °C, Vakuum und extrem hohen Druck überleben zu können, bis hin zum Tausendfachen des Standard-Luftdrucks, dem Vielfachen des im tiefsten Tiefseegraben, im Marianengraben, herrschenden Drucks.
Sie überleben des Weiteren das fast Tausendfache der für uns Menschen tödlichen Strahlungsdosis.

Die UV-Strahlung schädigt die DNA der Zellen. Die DNA enthält vier Basen: Thymin, Adenin, Cytosin und Guanin. Die Reihenfolge der Basen trägt Informationen in sich, sie codiert die Aminosäurensequenz der Proteinmoleküle.

Auf Wirkung von UV-Strahlung bilden sich in der DNA Thymin-Dimere. Das verursacht eine Störung in der Proteinbildung und steigert das Risiko für das Erkranken an Krebs. Deshalb kann auch zu viel Sonnenbaden Hautkrebs verursachen. Die Bärtierchen sind dazu fähig, diese DNA-Schäden mit Enzymproteinen äußerst effektiv auszubessern. Ähnliche Enzyme wirken auch in anderen Lebewesen, so auch in den Zellen des menschlichen Körpers, aber im Vergleich zu den Bärentierchen mit einer viel geringeren Effizienz. In dehydrierten Tieren funktioniert dieser Fehler-Ausbesserungsmechanismus nicht, das Tier kann seine DNA aber gut verpackt vor der UV-Strahlung schützen. In diesem Fall entstehen nur wenige oder gar keine Thymin-Dimere.

Narration

Die auch Wasserbären genannten Bärtierchen sind weniger als ein Millimeter groß. Sie leben meistens in Mooskissen, können aber eigentlich überall vorkommen. Bärtierchen können auch solche extremen Umstände überleben, die für die meisten anderen Lebewesen tödlich wären.

Bei solchen extremen Umweltbedingungen stellt das Tier seine Stoffwechselprozesse ein, verliert annähernd 99% seines Wassergehaltes und gerät in einen dehydrierten Zustand, was ihm beim Überleben hilft. Das Tier kann sogar Jahre später, wenn die Umweltverhältnisse wieder geeignet sind, durch Wasseraufnahme seinen Normalzustand wiederherstellen.

Die enorme Belastungsfähigkeit dieser Tiere wurde auch durch ein Experiment bewiesen, in dem dehydrierte Exemplare in den Weltraum befördert wurden und einige Exemplare trotz der kosmischen Strahlung überlebten. Bei weiteren Experimenten stellte sich heraus, dass die Bärtierchen fähig sind, Temperaturen von – 272 bis 151 °C, Vakuum und extrem hohen Druck überleben zu können, bis hin zum Tausendfachen des Standard-Luftdrucks, dem Vielfachen des im tiefsten Tiefseegraben, im Marianengraben, herrschenden Drucks.
Sie überleben des Weiteren das fast Tausendfache der für uns Menschen tödlichen Strahlungsdosis.

Die UV-Strahlung schädigt die DNA der Zellen. Die DNA enthält vier Basen: Thymin, Adenin, Cytosin und Guanin. Die Reihenfolge der Basen trägt Informationen in sich, sie codiert die Aminosäurensequenz der Proteinmoleküle.

Auf Wirkung von UV-Strahlung bilden sich in der DNA Thymin-Dimere. Das verursacht eine Störung in der Proteinbildung und steigert das Risiko für das Erkranken an Krebs. Deshalb kann auch zu viel Sonnenbaden Hautkrebs verursachen. Die Bärtierchen sind dazu fähig, diese DNA-Schäden mit Enzymproteinen äußerst effektiv auszubessern. Ähnliche Enzyme wirken auch in anderen Lebewesen, so auch in den Zellen des menschlichen Körpers, aber im Vergleich zu den Bärentierchen mit einer viel geringeren Effizienz. In dehydrierten Tieren funktioniert dieser Fehler-Ausbesserungsmechanismus nicht, das Tier kann seine DNA aber gut verpackt vor der UV-Strahlung schützen. In diesem Fall entstehen nur wenige oder gar keine Thymin-Dimere.

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